Aktuelle Spiele

Sa., 26. Apr. 2014 18:00
HSG MC Aßlar -:-
Referee: ,

Sa., 03. Mai. 2014 17:00
HSG MC Lützell. II -:-
Referee: Lücker, Jan,

Sa., 03. Mai. 2014 18:45
HSG MC Gladenbach -:-
Referee: ,

Aktuelle Tabellen

Frauen Bezirksliga B

# Mannschaft Sp Pkt
1 HSG MC 19 34
2 Dilltal 18 28
3 Burgsolms 19 23
4 Leihgestern 3 19 21
5 Wettenb. II 18 19
6 HSG GBB 19 18
7 Münzenberg 18 16
8 NWAL II 18 16
9 Lützell. II 18 16
10 Friedberg 18 11
11 Stadtallendorf 18 0

Männer Bezirksliga C

# Mannschaft Sp Pkt
1 Neustadt 16 31
2 HSG MC 16 26
3 Stockhausen 15 20
4 Driedorf 16 19
5 Aßlar 17 17
6 TV Erda 16 16
7 Gladenbach 15 15
8 HSG NWAL 17 6
9 Eibelsh. 16 5
10 Burgsolms 16 5

Handball in Marburg - HSG Marburg/Cappel

HSG Marburg/Cappel Handball

 

Dienstag, den 15. April 2014 um 19:42 Uhr

12.04.2014 Bezirksliga B: HSG Marburg/Cappel Frauen - HSG Großen-Buseck/Beuern 32:17 (14:13)

Erneuter Meistertitel und Doppelaufstieg in der Saison 2013/14!

Im vorletzten Spiel der laufenden Saison 2013/14 konnten die Damen der HSG bei einem Sieg den erneuten Aufstieg erreichen, da der aktuelle Vorsprung auf den direkten Verfolger bei noch zwei ausstehenden Spielen, bereits vier Punkte betraf und Marburg mit einem Punktgewinn dann nicht mehr einzuholen wäre. Dementsprechend fieberte man dem angesetzten Spiel gegen die Gäste aus Buseck mit vollem Tatendrang entgegen und somit konnte die HSG mit der zweiwöchigen Vorverlegung des Spiels sehr gut leben.

Angestachelt durch Kiras Motivationsrede zum entscheidenden Spiel, begann die HSG zunächst mit hohem Tempo und ging bereits nach 16 Sekunden mit 1:0 in Führung. Die Gäste glichen jedoch im Gegenzug aus und zu Beginn der Partie wurden den angereisten Zuschauern eine ausgeglichene Begegnung geboten (2:2, 4:2, 5:4). Obwohl sich die heimische HSG immer wieder einen 2-3 Tore Abstand erspielen konnte, blieb Buseck weiterhin konsequent im Spiel, gerade durch immer wieder aufkommende Nachlässigkeiten Marburgs. In der 16. Spielminute glichen die Gäste dann zum 9:9 aus. Auch bis kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit bot sich das gleiche Bild. Marburg spielte einen Handball der nicht einmal groß kritisiert werden musste, die letzte Konsequenz fehlte in den ersten dreißig Minuten jedoch dauerhaft (12:9, 13:13). In der Abwehr agierten die heimischen Damen noch nicht konsequent bzw. körperbetont genug und auch im Angriff fehlten teils noch die in den jeweiligen Situationen angebrachten Entscheidungen. Gemessen am Können der potenziellen Aufstiegskandidaten, war das Halbzeitergebnis von 14:13 keineswegs zufriedenstellend. In der Kabine musste daher ein (lauter) Weckruf erfolgen! An eine Vertagung der Meisterschaft wollte keiner der Beteiligten denken und dementsprechend sollte das Auftreten in der kommenden Halbzeit noch einmal neu justiert werden.

Zurück auf der Platte konnte man direkt eine veränderte Abwehrhaltung der Marburgerinnen erkennen. Die Akteurinnen standen deutlich tiefer und waren agiler zu Gange. Im Gegenzug legte man ein Umschaltspiel sowie einen durchdachten Aufbau des eigenen Angriffs an den Tag, woraus sich deutlich ein Aufstieg rechtfertigen lässt. Dementsprechend konnte sich die HSG nach fünf Minuten eine Führung von 5 Toren beim Spielstand von 18:13 erarbeiten. Dem 18:14 der Gäste, ließ Marburg diesmal jedoch keine Phase folgen in der Buseck noch einmal herankommen sollte, sondern über konsequenten Zug in die Lücken und das nötige Auge für die Mitspielerin, konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden, während man selbst sieben Spielminuten ohne Gegentreffer blieb (19:14, 25:14).

Trotz der nun deutlichen Führung, hatten die Hausherrinnen jedoch noch nicht genug, waren nun an fast jedem gegnerischen Ball und blockten einen Großteil der Rückraumwürfe der Gäste. Gepaart mit einer im Verlauf immer besser werdenden Torhüterleistung resultierte aus diesem vorbildlichen Abwehrverhalten, dass Buseck in der zweiten Hälfte nur noch 4(!) Treffer gelangen! Wieder einmal legte die hervorragende Abwehrleistung den Grundstein zum entscheidenden Heimsieg. Letztlich konnte das Meisterschaftsspiel verdient mit 32:17 gewonnen werden. Damit ist der Doppelaufstieg 2012/13 und 2013/14 perfekt!

Das letzte Saisonspiel der HSG findet am 03.05.2014 um 17Uhr gegen die Gäste der FSG Klein-/Lützellinden II statt. Trotz erreichter Meisterschaft wird die HSG auch im letzten Spiel alles Sportliche daran setzen, um die Saison mit einem Heimsieg zu beenden. Über zahlreiche Zuschauer würde sich die Mannschaft sehr freuen, ehe sie in der kommenden Saison in der A-Klasse antreten wird.

Letztlich bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft durch ein problemorientiertes Arbeiten in den Einheiten und einem klasse Mannschaftsgefüge diesen langfristigen Erfolg einholen konnte! Einem stolzen Trainer bleibt daher nur noch zu sagen:

MEISTER 2012/13 2013/14 DOPPELAUFSTIEG

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (25 Paraden), Malena Götte (8), Imke Hogrefe (6), Kerstin Aumann (4), Judith Krekeler (4), Anja Kraft (3), Johanna Schneider (2), Hanna Battenfeld (2), Kira Hanke (2), Jenny Madubuko (1), Anna Sikeler , Miriam Jäger, Jasmin Kramer, Vanessa Kuhl.



Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

 

Montag, den 24. März 2014 um 10:51 Uhr

HSG Eibelshausen/Ewersbach II - HSG Marburg/Cappel 23:26 (14:15)

22.03.2014, Männer Bezirksliga C

Marburg begann gegen die im Abstiegskampf steckende HSG Eibelshausen/Ewersbach mit zahlreichen überhasteten Abschlüsse und lies so die sehr motivierten Gastgeber ins Spiel kommen. Nachdem die ersten Minuten ausgeglich verliefen (3:3), konnte sich Eibelshausen zur Mitte der ersten Hälfte zeitweise mit vier Toren absetzen (10:6). Dann aber zog die HSG aus Marburg das Tempo an und konnte zum Halbzeitpfiff zum ersten Mal nach dem 1:0 wieder in Führung gehen (15:14).

In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie im ersten Durchgang. Eibelshausen nutzte die Gelegenheiten, die nachlässige Marburg boten und lag in der 50. Minute mit 22:19 vorne. Dann jedoch schlug die Stunde von Torhüter Fabian Busse, der besonders in der Schlußphase eine ganz starke Leistung zeigte und dabei mehrere Siebenmeter parierte. Mit diesem starken Rückhalt im Tor startete Marburg eine 6:1-Serie und kam letztendlich zu einem 26:23-Auswärtssieg.

Bemerkenswert ist, dass 23 der 26 Marburger Tore von A-Jugendlichen erzielt wurden. Lars Jacob und Sam Imani im Rückraum sowie die Außenspieler Valentin Farnung und Julian Ingenbleek zeigten sich sehr treffsicher und vor allem abgeklärt in der spannenden Schlußphase.
Der HSG Marburg/Cappel ist nun zwei Spieltage vor Saisonende der zweite Platz nicht mehr zu nehmen.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Fabian Busse; Lars Jacob (10), Valentin Farnung (5), Sam Imani (5), Florian Altegoer (3), Julian Ingenbleek (3), Arne Ackermann, Henning Dippel, Bernd Portjanow, Jan-Jonas Bruens, Max Kiekbusch

 

Montag, den 24. März 2014 um 10:28 Uhr

HSG Münzenberg/Gamb. - HSG Marburg/Cappel 15:23 (9:12)

22.03.2014, Frauen Bezirksliga B

Nachdem in der letzten Woche das wohl meisterschaftsweisende Spiel gegen Dilltal gewonnen werden konnte, mussten die Marburgerinnen an diesem Wochenende zum Tabellensiebten nach Münzenberg. Seit 10 Pflichtspielen ungeschlagen, konnte nichts anderes als ein weiterer Gewinn von zwei Punkten, als gesetztes Ziel ausgeschrieben werden. Motiviert durch Miri's individuell gebastelte Handballmännchen mit einem persönlichen Vorsatz/Spruch für das Spiel und den in Aussicht gestellten selbstgebackenen Siegerplätzchen, konnte die Punktejagd beginnen.

Das Spiel begann zunächst mit einem holprigen Start, bei dem der Unparteiische Handball als Sportart ohne Körperkontakt ansah. So bekam Sarah nach gerade einmal 50 Sekunden und für eine "Standardabwehraktion" ohne jegliche Verwarnung, direkt eine 2min-Zeitstrafe. Die Gastgeber konnten durch den zur Strafe zusätzlich gegebenen 7m mit 0:1 in Führung gehen. Kaum 30 Sekunden später erhöhten die Gäste auf 0:2, ehe die HSG nach vier Spielminuten zum 2:2 ausglich.

Eine weitere gute Abwehraktion später, war es wieder der zuständige Unparteiische, welcher der schon vorbelasteten Sarah, nun eine gelbe Karte auferlegen wollte. Da dies im Regelwerk durch die zuvor verhängte Strafe nicht möglich war, musste Marburg innerhalb der ersten sechs Minuten zwei Zeitstrafen verkraften und bestritt daher vier dieser sechs Minuten in Unterzahl. Die Marburgerinnen erwachten jedoch aus dem oftmals gern gezeigten 5-Minuten-Schlaf zu Beginn einer Partie und erhöhten auf 4:2. Nach 12 Minuten konnte erstmals eine Führungen von drei Toren herausgespielt werden (6:3).

Während der Marburger Rückraum in der letzten Woche kaum an Durchschlagskraft zu überbieten war, wurden in der ersten Halbzeit zu wenige Abschlüsse aus der Distanz gesucht bzw. erfolgreich beendet. Lediglich das konsequente Durchgehen der beteiligten Akteure, ermöglichte eine Vielzahl von Siebenmetern, die überwiegend ihren sicheren Weg ins Netz fanden (7:5, 9:6, 11:6). Mit dem Spielstand von 12:9 trennten sich die Mannschaften zur Halbzeit, wobei die Damen der HSG unnötigerweise "zu nett" agierten, anstatt die zwischenzeitliche Führung beim 12:6 "gnadenlos" auszubauen und frühzeitig eine Entscheidung im Spiel zu erzwingen. Dennoch spielten die Marburgerinnen mit dem Voranschreiten der Uhr in der ersten HZ, einen immer gefestigteren und strukturierteren Handball.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit war es dann wiederum Jenny, die den Rückraumhammer der HSG repräsentierte und drei Tore in Folge erzielte. Mit dieser aus dem Zug in die Lücke resultierenden Gefahr, konnten daraufhin Patricia und Anja am Kreis, die je 3 Tore warfen, als auch die Außenspielerinnen deutlich besser eingesetzt werden und kamen zu schönen Treffern. Auf der anderen Seite zeigte die Abwehr wieder einmal eine Paradeleistung und erst nach gut 37 Spielminuten gelang Münzenberg der zehnte Treffer in der Partie. Diese Abwehrleistung toppte die HSG noch einmal, indem die in Gelb agierenden Marburgerinnen nach diesem Tor weitere 10Minuten und 40Sekunden ohne Gegentreffer blieben.

Im Gegenzug wurde der Vorsprung stetig ausgebaut (13:9, 15:9, 19:10). Letztlich konnte das Spiel verdient mit 23:15 gewonnen werden, wobei Marburg anscheinend immer wieder den Druck eines Entscheidungsspiels braucht, um auch wirklich das innewohnende Potenzial auszuschöpfen. Dieses Endspiel erfolgt am 26.04.2014 um 19:45Uhr in eigener Halle gegen die Gäste der HSG Großen-Buseck/Beuern. Bei einem Sieg kann, wie bereits ein Jahr zuvor, der Meistertitel und Aufstieg der Saison 2013/2014 nach Marburg geholt werden. Über zahlreiche Zuschauer würde sich die Mannschaft sehr freuen!

An dieser Stelle gilt es noch einmal hervorzuheben, dass Patricia Klotz bei diesem Auswärtssieg ihr letztes Spiel für die HSG Marburg/Cappel bestritt, da sie zukünftig ihr Referendariat antreten wird. Die HSG verabschiedet sich von einer treuen Seele, die jederzeit in offenes Ohr für die Anliegen ihrer Mannschaftskameradinnen und die des Trainer hatte, einem Sperrenass mit bayrischer Angriffslust und einem schier unüberwindbaren Abwehrriesen, an dem schon so manch zarte Rückraumspielerin zerbrochen ist. Wir wünschen dir für deine Zukunft alles erdenklich Gute!

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (22 Paraden), Jenny Madubuko (5), Imke Hogrefe (5), Patricia Klotz (3), Anja Kraft (3), Anna Sikeler (2), Kerstin Aumann (2), Miriam Jäger (1), Friedi Lieb (1), Judith Krekeler (1), Nora Schilke, Jasmin Kramer, Sarah Voßmeier, Vanessa Kuhl

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

 

Montag, den 17. März 2014 um 10:38 Uhr

HSG Marburg/Cappel - HSG Nordeck-W./All./Lon. II 37:12 (20:6)

Der Tabellenletzte reiste mit lediglich sieben Spielern an und war von der ersten Minuten an chancenlos gegen gut aufgelegte Marburger. Besonders der Marburger Rückraum hatte gegen die lückenhafte Abwehr der Nordecker leichtes Spiel. Nach dem 10:6 in der 15. Minute erzielte die HSG Marburg/Cappel 10 Tore in Folge, das Spiel war zur Halbzeit bereits entschieden (20:6).
Auch in der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer ein sehr einseitiges Spiel, in dem das einzige Manko das Nichterreichen des angepeilten 40. Treffers war. Jan-Jonas Bruens debüttierte für Marburg und konnte sich mit einem Treffer auch gleich in die Torschützenliste eintragen.

Am nächste Wochenende tritt die HSG in Eibelshausen an, die dortige HSG steckt voll im Abstiegskampf und darf daher nicht unterschätzt werden.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Lars Jacob (12), Florian Altegoer (7), Sam Imani (6), Arne Ackermann (2), Henning Dippel (2), Christian Rottmann (2), Valentin Farnung (2), Bernd Portjanow (1), Johan Grede (1), Roman Aprin (1), Jan-Jonas Bruens (1), Max Kiekbusch

 

Montag, den 17. März 2014 um 10:21 Uhr

HSG Marburg/Cappel - HSG Dilltal 35:24 (16:14)

Heimsieg im Spitzenspiel!

Nachdem man im Hinspiel auswärts in Dilltal eine deutliche Niederlage mit 30:19 (18:5) einstecken musste, empfingen die Damen aus Marburg im Spitzenspiel den Tabellenzweiten der HSG Dilltal in eigener Halle. Die Vorzeichen waren deutlich: Ein Sieg ermöglicht einen 3 Punkte Vorsprung gegenüber der direkten Konkurrenz - eine Niederlage verhindert den Aufstieg aus eigener Kraft.

Dementsprechend wurde die letzten zwei Wochen geackert, kritisiert und verbessert was die Einheiten hergaben. "Vielleicht war es gut, dass wir im Hinspiel so eine Klatsche kassiert haben. Jetzt sind wir uns wenigstens bewusst was da auf uns zu kommt. Das passiert uns bestimmt nicht nochmal!". Diese Sätze wurden innerhalb der Mannschaft laut und so konnte das lang ersehnte Rückspiel beginnen...

Das Spiel begann direkt mit einem guten Tempo auf beiden Seiten und Dilltal gelang es nach 1:40min mit 0:1 in Führung zu gehen. Kaum eine Minute später erhöhten die Gäste auf 0:2 und Marburg tat sich in der Anfangsphase noch etwas schwer, spielte aber dennoch bereits zu diesem Zeitpunkt einen ordentlichen Handball. Nach knapp vier verstrichenen Spielminuten verkürzte Judith auf 1:2, bevor Friedi zum 2:2 ausglich. Die angesprochenen Maßnahmen, die man im Training immer wieder kleinlich aufarbeitete waren allen Beteiligten sehr deutlich eingeimpft worden, doch noch trafen die Außen der Gäste mit schönen Würfen und auch Dilltals "14", die Marburg das Hinspiel gründlich verdorben hatte, konnte ihr Spiel entfalten.

Dementsprechend konnte sich Dilltal wieder mit zwei Toren auf 2:4 absetzen. Die Einstellung der in heimischen HSG war jedoch an diesem Spieltag von einem Fokus geprägt, welcher sich überaus deutlich in Torgefährlichkeit, Abwehrverhalten und Handball mit Köpfchen wiederspiegelte. Dementsprechend konnte der Rückstand aufgeholt werden und das Spiel bot beidseitig einen attraktiven Handball (4:4, 6:5, 7:7). Mit dem 9:8 von Jenny in der 18. Minute übernahm die HSG zum ersten Mal die Führung in der Partie. Diese sollte von dort an auch nicht mehr aus der Hand gegeben werden.

Durch eine taktische Umsetzung der Extraklasse, gelang es Marburg sich fünf Minuten später sogar mit 4 Toren abzusetzen (10:9, 11:10, 14:10). Aber auch Dilltal bewies, dass sie sehr berechtigt mit Marburg um den Titel kämpfen und so verkürzten die Gäste bis zur Halbzeit auf 16:14 (15:11, 16:12). In der Kabine konnte den Blau-Gelben eine gute erste Halbzeit ausgesprochen werden, doch die Lebendigkeit im Handball zeigte sich gerade im Schmelzen des Vorsprungs von vier auf zwei Tore. Die guten Leistungen der ersten HZ im Hinterkopf, musste der Resetknopf gedrückt werden, da nur mit noch einer solchen Kampfbereitschaft und Umsetzung in Halbzeit zwei, an diesem Spieltag die angestrebten Punkte gewonnen werden konnten. Kleine taktische Absprachen wurden getroffen - zu meckern gab in diesen ersten 30 Minuten nun wirklich nichts. Das es einen Spieltag geben sollte, an dem es dann über 60 Minuten rein gar nichts zu kritisieren gab, freut den Trainer natürlich umso mehr.

Zurück aus den Katakomben gelang es Dilltal 13 Sekunden nach Wiederanpfiff, auf ein Tor zum 16:15 aufzuschließen, ehe Anna 20 Sekunden danach den zwei Tore Abstand wiederherstellte. Ein temporeiches Handballspiel mit kaum technischen Fehlern, wurde den angereisten Zuschauern geboten. Die ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit verlief das Spiel noch sehr ausgeglichen, obwohl bereits eine minimale Führung auf Seiten Marburgs zu verbuchen war (18:17, 21:18, 22:19). Was dann jedoch erfolgte, demonstrierte die Berechtigung für einen möglichen Aufstieg. Gegen einen durchaus starken Gegner, wurden alle Vorgaben der Bank, die vorher bereits gut umsetzt wurden, nun perfekt ins Spielgeschehen übertragen.

Dilltals "14" die mit Jahrgang '96 die jüngste aber gleichzeitig gefährlichste Spielerin der Gäste darstellte und sehr viel spielerisches Potenzial aufbot, wurde nun trotz letztlich 9 erzielter Tore, noch aggressiver aber fair von der Deckung in Empfang genommen und auch die in der ersten Halbzeit treffsicheren gegnerischen Außen konnten entschärft werden. Im Gegenzug bestand nach dem Überqueren der Mittellinie ein Tordrang, der an diesem Spieltag einfach nicht zu stoppen war. Selbst wenn kein direkter Treffer erzielt werden konnte, belohnten sich die Damen der HSG mit neun 7m, die allesamt ihren Weg ins Netz fanden!

Dementsprechend konnte sich die HSG von einem 22:20 auf ein 29:20 absetzen und erhielt über 9 Minuten keinen Gegentreffer. Gegen so einen guten Gegner war dies eine weitere starke Leistung. Auch wenn die gut kämpfenden Dilltaler weiterhin versuchten dagegen zu halten, an diesem Rückspieltag herrschten umgekehrte Vorzeichen und diesmal war es die Marburger Einstellung, die das Spiel bestimmte und die Tore auf der Anzeigetafel vorantrieb. Nach 49 Minuten traf die HSG dann zum 30:21 und zur Freude aller Anwesenden war damit der Schlusspunkt noch nicht gesetzt. Bis zum Ende der Partie baute Marburg diese Führung noch einmal weiter aus (31:22, 32:24).

Mit dem verdienten Endergebnis von 35:24 konnten sich die Marburgerinnen letztlich durchsetzen und zwei sehr wichtige Punkte im Kampf um die mögliche Doppelmeisterschaft sichern. Dabei bleibt festzuhalten, dass alle Spielerinnen der HSG, unabhängig von ihrer letztlichen Einsatzzeit, ab dem Betreten der Platte "on Point" waren und einen durchgängig überzeugenden Job leisteten. Die HSG zeigte an diesem Spieltag, welcher "Handball" doch in ihr steckt und ist damit seit guten 14(!) Monaten in eigener Halle ungeschlagen! Dennoch gilt es auch in der kommenden Woche, auswärts bei der HSG Münzenberg/Gamb., wieder eine solche vorbildliche Leistung abzurufen, um erneut einen Schritt zum letztlich angepeilten Saisonziel zu vollziehen. Schlussendlich kann der Mannschaft von Seiten des Verantwortlichen nur ein großes Lob ausgesprochen werden. Weiter so!

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (15 Paraden), Judith Krekeler (8), Jenny Madubuko (5), Kira Hanke (5), Friedi Lieb (4), Kerstin Aumann (3), Malena Götte (3), Miriam Jäger (2), Imke Hogrefe (2), Johanna Schneider (1), Nora Schilke (1), Anna Sikeler (1), Jasmin Kramer, Sarah Voßmeier.

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

 

Montag, den 10. März 2014 um 10:20 Uhr

TSV E. Stadtallendorf - HSG Marburg/Cappel 6:32 (3:13)

Umschaltspiel ermöglicht eindeutiges Ergebnis!

Am vergangenen Spieltag musste der Tabellenerste zum Schlusslicht nach Stadtallendorf. Diese Spiele sind meist schwierig, da sie in diesen Klassen bereits einen deutlichen Favoriten festlegen, es dennoch auf Seiten Marburgs dringend notwendig war, die Spannung über 60 Minuten aufrecht zu erhalten, sich nicht dem gegnerischen Spiel anzupassen und einen attraktiven Handball zu bieten.

Von diesem Vorsatz des wachen Agierens war in den ersten fünf Spielminuten jedoch keineswegs und auch nur ansatzweise etwas zu verzeichnen. Beide Mannschaften boten in diesen ersten 300 Sekunden eine Leistung, die weder die Bezeichnung engagiert verdiente oder auch nur der Sportart Handball im Entferntesten ähnelte.

Nach dieser ersten Phase begann die HSG dann jedoch langsam aber sicher ihren Weg ins Spiel zu finden und erzielte in den kommenden 10 Minuten sieben Treffer in Folge, während auf der anderen Seite kein Gegentor verzeichnet werden brauchte (7:0, 10:1). Fünf der bis dahin sieben Treffer konnte Kerstin verzeichnen, die den einfachen und direkten Weg in die Lücke suchte und nach dem Überwinden der Abwehrspielerin, mehrfach frei von 6m abschließen konnte.

Im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit konnte die HSG ausgehend von einer soliden Abwehrarbeit, viele schnelle Tore im einfachen Umschaltspiel erzielen. Dabei war es vor allem Anja, die sich mit einer zügigen Vorwärtsbewegung für lange Pässe anbot. Mit einem Vorsprung von zehn Toren konnte die HSG dann mit dem Spielstand von 13:3 in die Kabine gehen. Dennoch war die Leistung in der ersten Halbzeit, ausgehend von vielen technischen Fehlern, weit unter dem zuletzt gegen Nordeck gebotenem Niveau.

Zurück im Spiel, zeigte dann auch die in der ersten Halbzeit blass gebliebene Imke, welche Durchsetzung- und Schlagkraft der Marburger Rückraum bieten kann und erzielte nur in Halbzeit zwei, neun schöne Treffer. Das Spiel der Marburgerinnen wirkte nun gefestigter, aber dennoch passte man sich phasenweise zu sehr an die Gastgeber an bzw. verfiel in alte Fehlermuster. Ob Bogenlampenpässe an den gedeckten Kreis, eine über den Ball springende Torfrau oder Pässe auf die Füße der Mitspielerinnen – alle diese Nachlässigkeiten kann man sich in der kommenden Woche, im vorgezogenen Spiel um die Meisterschaft, daheim gegen Dilltal, unter keinen Umständen erlauben bzw. muss dann mit einer direkten Bestrafung durch daraus resultierenden Gegentoren rechnen.

Die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit führte letztlich dazu, dass Marburg das Spiel ungefährdet mit 32:6 gewinnen konnte. Nun gilt es die Kräfte zu bündeln, um am 15.03.14 um 18Uhr im Spiel um „Alles“, gegen Dilltal zu punkten und einen entscheidenden Schritte in Richtung der möglichen Doppelmeisterschaft zu erkämpfen.

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (21 Paraden), Kerstin Aumann (9), Imke Hogrefe (9), Anja Kraft (8), Patricia Klotz (2), Vanessa Kuhl (2), Jasmin Kramer (1), Jenny Madubuko (1), Claudia Zieracker, Sarah Voßmeier, Miriam Jäger.

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

 

Montag, den 24. Februar 2014 um 10:57 Uhr

HSG Marburg/Cappel - TV Erda 31:26 (14:13)


Mit dem TV Erda kam ein Gegner nach Cappel, der die letzten vier Spiele in Folge gewonnen hatte. Die erste Hälfte lief aus Marburger Sicht nicht zufriedenstellend, zu viele Abwehrfehler und vermeidbare technische Fehler ließen den Gegner unnötigerweise ins Spiel kommen. Nachdem die ersten 25 Minuten sehr ausgeglichen verliefen, konnte Marburg erst kurz vor der Halbzeitpause das erste Mal mit drei Toren in Führung gehen (14:11).

In der zweiten Halbzeit kam die HSG dann besser ins Spiel und zog rasch auf 21:15 davon. Der Marburger Rückraum setzte nun die gegnerische Abwehr schneller und dynamischer unter Druck, wovon besonders die jungen und pfeilschnellen Spieler wie Lars Jacob, Sam Imani und Valentin Farnung durch Torerfolge profitierten. Auch Fabian Busse im Marburger Tor zeigte eine ganz starke Leistung, so dass die HSG das Spiel in der zweiten Hälfte stets unter Kontrolle hatte und sich letztendlich verdient mit 31:26 durchsetzte.

Für die Marburger bietet sich nun in den nächsten zwei spielfreien Wochen die Möglichkeit, sich auf die letzten vier Spiele der Saison vorzubereiten. Ziel ist die Verteidigung des zweiten Platzes.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Fabian Busse; Lars Jacob (11), Christian Rottmann (5), Sam Imani (5/1), Florian Altegoer (4), Alexander Schuhmann (3), Valentin Farnung (3), Bernd Porjanow, Arne Ackermann, Johan Grede, Henning Dippel

 

Montag, den 24. Februar 2014 um 10:38 Uhr

HSG Marburg/Cappel - HSG Nordeck-W./All./Lon. II 28:15 (13:10)

Angriffsqualität kehrt schlagkräftig zurück!

Nachdem man dem Marburger Angriff in der letzten Woche eindeutig nur ein "ungenügend" attestieren konnte, waren die Trainingsinhalte der vergangenen Woche schnell abgesteckt. Montags zwei Stunden "Abwehr knacken", Mittwochs Stationsarbeit zu "Tore, Tore, Tore" und Freitags musste dringend an den Spielzügen geschraubt werden. Dieser in der Sportpädagogik als "Einschleifen" verschriene Prozess, zeigte jedoch am vergangene Wochenende seine Notwendigkeit an Hand der daraus resultierenden Torausbeute...

Wer jedoch glaubte, dass der deutliche Sieg gegen Nordeck, die zu diesem Zeitpunkt auf Tabellenplatz 8 angesiedelt waren, auf den Faktor Erster gegen Achter abgewälzt werden könne, irrte sich gewaltig. Noch im Hinspiel erfuhr man deutlich die Gefährlichkeit Nordecks, als die Hinrundenpartie nur knapp mit 22:21 gewonnen werden konnte. Eine junge Truppe mit enormen Gefahrenpotenzial wurde daher in heimischer Halle erwartet. Auf den Punkt brachte es Johanna vor dem Spiel mit ihrer Motivationsansprache und stachelte die Mannschaft noch einmal positiv an (siehe unten).

Während in den vergangenen Spielen vor allem die Abwehr durch eine herausragende Arbeit hervorstach, sollte diese Leistung am vergangenen Spieltag zusätzlich durch einen enorm torhungrigen Angriff ergänzt werden. Während der erste Angriff Nordecks nach zwei Spielminuten und ohne das Anzeigen von Zeitspiel neutralisiert werden konnte, startete die Marburger Offensive. In der 6. Spielminute führte Marburg bereits mit 4:0. Dies ermöglichte vor allem auch die Manndeckung gegen Jenny, wodurch die großen Lücken ausgehend vom guten Stoßen in die Abwehr, regelrecht zum Tore werfen zwangen. Nordeck verkürzte dann in der 7. Spielminute auf 4:1 und war drei Minuten später erfolgte das Anschlusstor zum 4:2.

Dabei waren es vor allem die in der ersten Halbzeit gut aufgelegten gegnerischen Außen, welche ein um das andere Mal sehr präzise in die lange Ecke einnetzten. Marburg hatte den Spielverlauf weitestgehend im Griff und bestimmte bis zur 15. Spielminute eigenhändig das Geschehen. Beim Spielstand von 9:4 erfolgte die erste Auszeit Nordecks. Es gab prinzipiell nur Kleinigkeiten zu verbessern bzw. genauere Absprachen zu treffen - der Rest lief gut. Auch wenn es nicht gelingen konnte, bereits zu diesem Zeitpunkt die Führung weiter auszubauen, boten beide Seiten in der ersten Halbzeit einen spannenden und anschaulichen Handball (10:6, 11:8, 12:9).

Mit einer Führung von drei Toren und dem Spielstand von 13:10 trennten sich die Mannschaften dann zur Halbzeit. Die Ansprache in der Kabine beinhaltete eine deutliche Warnung. Niemand der Anwesenden sollte auch nur ansatzweise davon ausgehen, dass diese Führung den Ausgang des Spiels vorbestimme, da sich drei Tore "zur Not" auch in einer Minute werfen lassen. Dementsprechend müsse nochmal eine Schippe drauf gelegt werden.

Während man in anderen Partien dieser Saison gerne mal feststellen konnte, dass das Halbzeitgespräch in der Kabine anscheinend nicht stattgefunden haben muss, zeigten die Marburgerinnen in dieser zweiten Halbzeit eine taktische Umsetzung der Extraklasse. Während Marburgs Bank auf die defensive 6-0 der Gäste reagierte, setzten die zuständigen Spielerinnen eindrucksvoll ihre Schlagkraft auf der Platte unter Beweis. Es erfolgte, ausgehend von einem brandgefährlichen Rückraum, welcher in der zweiten Halbzeit immer die richtigen Entscheidungen traf, eine Demonstration der Gefährlichkeit der in Gelb auflaufenden Kreisläuferinnen. Während der Rückraum, wenn er nicht angegangen wurde erfolgreich abschloss, erfolgte im Umkehrschluss der "tödliche" Pass an den freien Kreis sobald eine Abwehrspielerin herausrückte und gegen Halb oder Mitte anzugehen. Allein die Marburger Kreis-"Kampfsäue" (positiv besetzt!), die von Haus aus noch einmal deutlich intensiveren Kontakt zur gegnerischen Abwehr pflegen, erzielten in diesem Spiel insgesamt 12 Treffer.

Wie "Handball made in Marburg" aussehen kann, zeigte der Spielverlauf der ersten Viertelstunde der zweiten HZ. Ausgehend von einer sehr gut verschiebenden Abwehr, die stets hellwach auf Tempogegenstöße lauerte, wurde entweder über ein schnelles Umschaltspiel gepunktet oder strukturierte Angriffe mit sehr hohen Bewegungsanteilen aller Spielerinnen, führten zwangsweise zur freigespielten Mitstreiterin. Ebenso wenn einmal etwas nicht klappte, wurde die Ruhe gesucht und nach dem erneuten Durchspielen mit Druck in die Abwehr gestoßen, woraus immer eine Torchance entstand. Dementsprechend konnte Marburg 8(!) Tore in Folge erzielen (14:11, 22:11).

Das Verhindern von weiteren Gegentoren gelang unter anderem auch durch die notwendige Feinabstimmung gegenüber den gegnerischen Außen, die in der ersten Halbzeit sehr effektiv in die langen Ecken trafen, jedoch im voranschreitenden Spielverlauf keine weiteren Wurfvariationen boten. Somit konnte Steffi die darauffolgenden Würfe in die lange Ecke entschärfen. Generell sprechen nur 5 Gegentore in der zweiten HZ eine deutliche Sprache, hinsichtlich des löblichen Abwehrverhaltens.

Auch die letzte Viertelstunde agierte Marburg clever und konnte den Vorsprung noch einmal ausbauen. Verdienterweise konnte das Spiel dann mit 28:15 nach Hause geholt werden.

Letztlich bleibt festzuhalten, dass der Angriff endlich wieder wirkungsfähig aufgetreten ist und dadurch die klare Tordifferenz zu Stande kommen konnte. Wenn Marburg diese Leistungen weiter abrufen kann, sind auch die noch ausstehenden Spiele zu gewinnen. Wichtig ist, dass nach diesem Leistungshoch kein Tief bzw. ein Ausruhen auf dem guten Ergebnis erfolgt. Weiterhin zeigte sich, dass sorgenfrei gewechselt werden kann, da sich fast der gesamte Kader auf der Torschützenliste eingetragen hat bzw. jede Spielerin auf ihrem "Spezialgebiet" einen einwandfreien Job tätigte. Nochmals muss daher betont werden, dass dem spielerischen Können Nordecks keineswegs Etwas abgesprochen werden kann, Marburg jedoch endlich einmal das eigene Leistungsvermögen über fast das gesamte Spiel eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Bei aller sonstigen Kritik des Trainers, immer im Sinne einer noch nicht am Leistungslimit angekommenen Mannschaft, bleibt hier nur ein großes Lob für die erbrachten sechzig Minuten auszusprechen! Weiter so!

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (16 Paraden), Anja Kraft (5), Patricia Klotz (4), Friedi Lieb (4), Kerstin Aumann (3), Malena Götte (3), Miriam Jäger (2), Kira Hanke (2), Jenny Madubuko (2), Jasmin Kramer (1), Nora Schilke (1), Imke Hogrefe (1), Johanna Schneider, Vanessa Kuhl.

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

Bilder von Jojos Motivationsansprache:

 

Montag, den 17. Februar 2014 um 11:04 Uhr

TV Burgsolms - HSG Marburg/Cappel 24:37 (12:23)

Mit kleinem Kader reiste die HSG Marburg/Cappel nach Burgsolms, aufgrund zahlreicher Ausfälle und Absagen standen nur zehn Spieler zur Verfügung. Darunter auch Urgestein und Routinier Bernd Portjanow, der zeitweise von der Trainerbank aufs Spielfeld welchselte und das Team so doppelt unterstützte.

Marburg/Cappel konnte sich recht schnell absetzen und führte nach zehn Minuten bereits mit 9:3. Burgsolms machte des der HSG aber auch einfach, indem es in der ersten Halbzeit mit einer sehr offenen Abwehr spielte. Den Platz nutzten vor allem die jungen Außenspieler wie Nils Brusius, der insgesamt sechs mal traf. Zur Halbzeit war das Spiel beim Stand von 23:12 für die HSG bereits entschieden.

In der zweiten Hälfte stellte Burgsolms dann auf eine defensivere Deckungsvariante um und machte es dem Marburger Rückraum etwas schwerer, dennoch verwaltete Marburg den Vorsprung sicher und kam besonders über Christian Rottmann am Kreis oftmals zum Erfolg. Auch Routinier Portjanow konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen, indem er einen Siebenmeter zum 30:16 sicher einnetzte.
Am Ende stand auch für einen dezimierten HSG-Kader ein ungefährdeter Sieg zu Buche, mit dem der zweite Tabellenplatz verteidigt wurde.

Am kommenden Samstag um 18 Uhr ist der TV Erda zu Gast in Cappel, der sich in den letzten Wochen auf Platz vier der Tabelle hochgearbeitet hat und nicht unterschätzt werden darf.

Für die HSG spielten: Fabian Busse; Christian Rottmann (8), Nils Brusius (6), Arne Ackermann (5/1), Sam Imani (5/2), Max Kiekbusch (5), Henning Dippel (3), Valentin Farnung (2), Alex Schuhmann (1), Bernd Portjanow (1)

 

Montag, den 17. Februar 2014 um 10:29 Uhr

HSG Wettenberg II - HSG Marburg/Cappel 12:19 (4:9)

Abwehrleistung legt erneut Grundstein für Auswärtssieg!

Intern herrscht bei der HSG aktuell eine andere Zeitrechnung. Jedes Spiel ist ein neues Endspiel. Immer wieder aufs Neue geht es um Alles oder Nichts. Kein Gegner wird dabei auch nur ansatzweise in seiner Gefährlichkeit unterschätzt. Dies zeigte sich auch wieder am vergangenen Wochenende, als die Damen aus Marburg auswärts in Wettenberg gastierten.

Das Spiel begann mit einem schnellen Tor der Gastgeber und nach knappen 20 Sekunden stand es 0:1 für Wettenberg. Die prompte Antwort Marburgs erfolgte jedoch im Gegenzug, als die in Gelb agierenden Damen, nach weiteren zwanzig Sekunden zum 1:1 ausglichen. Mit einer soliden Abwehr konnte der darauffolgende Angriff der Gegner abgewendet werden, ehe Judith erneut zum 2:1 traf. Es sollte weitere sechs Minuten(!) dauern, bevor überhaupt der nächste Treffer in der Partie zu verzeichnen war. Diese sechs Minuten waren jedoch symptomatisch für den Marburger Angriff. Während man in der Abwehr erneut in einigen Sequenzen des Spiels filmreif für das Lehrbuch agierte, glich der Angriff leider zu oft dem absoluten Gegenteil und forderte zum Augenschließen und schnell Vergessen auf.

Von Malenas Treffer zum 4:2 in der neunten Spielminute, vergingen erneut wieder gut 5:30 Minuten, bis zum 5:2 durch Kerstin. Als würde es eine Zeitvorgabe verbieten, fiel auch das 6:3 erst in der 20. Spielminute. Dabei ist jedoch anzumerken, dass innerhalb dieser jeweiligen Zeitspanne, mindestens drei bis fünf sehr gute Chancen erarbeitet und die bis zur Wurfausübung mit viel Engagement erkämpft wurden. Von Lattentreffern und dem Anwerfen der gegnerischen Torfrau, änderte sich jedoch aber bekanntlich auch bis zum heutigen Spieltag die Zahl auf der Anzeige, unter dem Wort "Gäste" nicht und blieb daher leider viel zu gering.

Den Angriff der Gastgeber hingegen hatte man durch die vorliegende Verteidigungseinstellung jedoch sehr gut im Griff und auch Wettenbergs Shooterin, konnte Marburg ein um das andere Mal entschärfen. Hierbei ist festzustellen, dass Wettenberg durchaus ein attraktives Angriffsspiel bot, schöne Kombinationen aufzog, jedoch auf hellwache Kämpferinnen stieß und dadurch teils auch noch mit dem Druck des Zeitspiels auskommen musste, da kein Durchkommen durch die gelbe Mauer zu verbuchen war (7:3, 8:4). Wünschenswert wäre daher gewesen, wenn diese Energie nicht nach der Mittellinie verpufft bzw. auch nach klasse Vorarbeit auf den letzten 10% ins Tor vorhanden gewesen wäre. Somit trennten sich die Mannschaften mit 9:4 zur Pause.

Was dieses "Handball" beinhaltet, von dem immer gesprochen wird und welches die Mannschaft (im positiven Sinne) im Training oft umsetzt als gäb es kein Morgen, zeigte die HSG zurück auf der Platte, innerhalb der ersten 5 Minuten der zweiten HZ. In unter zwei Minuten trafen Pizi, Kira und Jenny durch schöne, unkomplizierte Treffer, ausgehend von schönen Pässen in den Lauf, zum 12:4. Ausgehend von der vorbildlichen Verteidigung, konnten direkt im Anschluss noch einmal zwei Treffer durch Tempogegenstöße erzielt werden (14:5). Auch wenn an dieser Stelle der gegnerischen Torfrau keineswegs eine gute Leistung abgesprochen werden soll, schlossen im weiteren Verlauf die Marburger Damen jedoch wieder zu ungenau ab oder scheiterten am Gebot der Nächstenliebe, d.h. nach erfolgreichem Überwinden der Abwehrspielerin und einer riesigen Lücke, wurden die (Fehl-)Pässe zum Mitspieler gesucht, anstatt eiskalt ein zu netzen. Eine zweistellige Anzahl solcher und freier "Fahrkarten", mussten daher leider am Ende des Spiels unnötigerweise verzeichnet werden. Dabei geht es keineswegs darum, dass jeder Ball ins Tor muss, freie Würfe von 6m müssen jedoch sicher verwandelt werden, anstatt in der Kategorie "verworfene 100%ige" zu landen.

Auch wenn der Spielausgang (19:12) letztlich ungefährdet nach Hause gebracht werden konnte, wiederholen sich zur Zeit zu oft die Worte der Marburger Bank, dass da noch viel mehr drin gewesen wäre. Potenzial allein genügt nicht, nun muss die Mannschaft am kommenden Heimspieltag des 22.02.14 um 19:45Uhr gegen die Gäste aus Nordeck wieder beweisen, dass man sich ebenso vor dem effektiven Angriff mit Torgarantie fürchten muss.

Zeugnis der HSG:
Abwehr: sehr gut
Tempospiel: sehr gut
Moral: gut
Köpfchen: gut-befriedigend
Angriff: mangelhaft; bei "100%-igen"-Chancen teils "ungenügend"

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (19 Paraden), Kira Hanke (5), Kerstin Aumann (4), Jenny Madubuko (2), Judith Krekeler (2), Malena Götte (2) Anna Sikeler (1), Miriam Grabarits (1), Patricia Klotz (1), Imke Hogrefe (1), Johanna Schneider, Anja Kraft, Jasmin Kramer, Vanessa Kuhl.

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

 

Sonntag, den 09. Februar 2014 um 18:15 Uhr

HSG Marburg/Cappel - SV Stockhausen 37:30 (21:17)


Nachdem die HSG Marburg/Cappel im Kampf um die Tabellenspitze Neustadt den Vorrang lassen musste, lautete das Ziel für Samstag den zweiten Platz zu sichern. Mit Stockhausen kam der Tabellennachbar und direkte Konkurrent im Kampf um den zweiten Rang nach Cappel.
Im Hinspiel hatte Marburg eine schwache Leistung gezeigt und in Stockhausen mit 20:22 verloren. Angestrebt wurde daher ein Sieg mit mehr als zwei Toren, um auch im direkten Vergleich die Nase vorn zu haben.

Marburg/Cappel startete verhalten ins Spiel. Bis zum 7:7 verlief das Spiel ausgeglichen, Mitte der ersten Halbzeit lag Stockhausen dann sogar mit drei Toren in Führung (8:11). Besonders den halblinken Stockhausener Andre Kuhl bekam die HSG-Abwehr zu diesem Zeitpunkt nur schwer in den Griff. Während Marburg sich vorne die Tore hart erarbeiten musste, kassierte man hinten zu oft leichte Tore und leistete sich auch unnötige technische Fehler. Während der letzten zehn Minuten der ersten Hälfte wendete sich dann allerdings das Blatt. Die HSG konnte über 13:13 mit 21:17 zur Halbzeit in Führung gehen. In dem aggressiv geführten Spiel bekam Marburg viele Gelegenheiten zum Überzahlspiel und einige Siebenmeter, die von Sam Imani allesamt verwandelt wurde.
In der zweiten Halbzeit zog Marburg dann weiter davon, vor allem der Rückraum um Ole Ackermann, Sam Imani, Lars Jacob und Julian Barabas setzte sich ein ums andere mal durch und die HSG zog auf 29:21 davon.
In den letzten Minuten wurde der Vorsprung dann verwaltet und sicher ins Ziel gebracht.

Insgesamt siegte die HSG verdient im direkten Kampf um Platz zwei. Während man mit der gezeigten Angriffsleistung zufrieden sein kann, zeigte sich aber im Abwehrbereich noch Optimierungsbedarf, woran man in den nächsten Wochen arbeiten kann.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Fabian Busse, Paul Mengel; Sam Imani (10/4), Lars Jacob (7), Julian Barabas (6), Ole Ackermann (6), Henning Dippel (4), Johan Grede (2), Alex Schuhmann (1), Christian Rottmann, Valentin Farnung

 

Sonntag, den 09. Februar 2014 um 20:07 Uhr

HSG Marburg/Cappel - TSG Leihgestern III 20:16 (10:5)

Und täglich grüßt…

Manche Saisonspiele verlaufen nach einem immer wiederkehrenden Muster. Dies zeigte sich auch am vergangenen Wochenende, als die Damen der HSG die Gäste der TSG Leihgestern III in eigener Halle empfingen. Die Marburgerinnen waren um Wiedergutmachung bemüht, da man das Hinspiel mit 26:17 auswärts verlor. Irritiert nahm die Marburger Bank zur Kenntnis, dass die Gäste ohne eine Auswechselspielerin anreisten. Dennoch war Vorsicht geboten, weil diese Mannschaft unter taktischen Gesichtspunkten dem Trainer unbekannt war, da das Hinspiel noch unter Leitung des damaligen Vorgängers bestritten wurde.

Müsste das Spiel in wenigen Stichworten zusammengefasst werden, so wiederholt sich wieder einmal der Lauf der Dinge: "Bombenabwehr", klasse Vorbereitung im Angriff mit teils grausamen Abschlüssen die in unzähligen "Fahrkarten" endeten, beeindruckendes Tempospiel, zu wenig einfache Tore aus dem Rückraum und eine teils sehr fragwürdige Leitung des Unparteiischen.

Der Beginn des Spiels verlief zunächst nach Marburger Plan. Nach üblicher Einspielzeit und dem sich Abtasten beider Mannschaft, konnte sich Marburg bereits mit einer guten Hand voll Toren, einen Vorsprung erarbeiten. Bis dahin gut gearbeitet, sowohl in der Abwehr oder auch durch ein gelungenes Tempospiel, hielten sich die Gäste durch einfache aber effektive Kombinationen über den Kreis im Spiel. Beim 10:4 für die in Gelb agierenden Marburgerinnen, war die erste "halbe" Matchballchance gegeben, um durch weitere Treffer einen moralischen Bruch der Gegner zu erzwingen. Das Gegenteil erfolgte. Während Leihgestern noch einen Treffer erzielte, plätscherte das Spiel der bis dahin weitestgehend konzentrierten Truppe so dahin, im Trugschluss 5-6 Tore seien im Handball ein komfortabler Vorsprung. Mit 10:5 ging es dann in die Pause. Keineswegs lässt sich bis abstreiten, dass es einer unglaublich starken Abwehr sowie einer dazu passend agierenden Torfrau zuzuschreiben war, dass die Gäste lediglich 5 Treffer in 30 Minuten erzielen konnten. Umgekehrt bleibt es absolut inakzeptabel, wieder einmal gemessen am eigentlichen Potenzial, dass nur 10 eigene Treffer verbucht werden konnten!

Zurück aus der Kabine zeigte sich eine ähnliche Leistung wie in der ersten Halbzeit. Die Abwehr wurde noch stärker, auch wenn den Gästen in der zweiten Halbzeit deutlich mehr Treffer gelangen. Dies zeigte sich vor allem durch Johannas körperbetont-zupackendes Abwehrverhalten gegen die stärkste Spielerin der Gäste, die dadurch jedoch kaum zum Zug kam. Ebenso verteidigte Anja auf der "1" strukturiert und mit dem notwendigen Köpfchen. Der Angriff überzeugte jedoch lediglich im schnellen Umschalten nach Gegentoren bzw. mit einer gut aufgelegten Judith und ihrem "einfachen" (aber bei Marburg kaum gesehenen) Druck in die Lücken und dem Biss eine Bude zu erzielen. Die allgemeine Abschlussschwäche zeigte sich vor allem auch knallhart an der Bilanz der 7m Ausbeute im Verhältnis von 1/5.

Dementsprechend betrug der Vorsprung zeitweise lediglich zwei Tore. Durch Nutzen der eigenen Chancen könnte im vorangegangenen Satz dementsprechend "zwei" durch "zweistellig" ausgewechselt werden, da vor allem zu bedenken ist, dass die Gäste den Marburgern mit 6 Spielerinnen teils das Leben schwer machten. Letztlich konnte das Spiel verdient mit 20:16 gewonnen werden. Dies ist selbstverständlich ein sehr erfreulicher Erfolg, dennoch hat die Marburger Mannschaft ein noch höheres, mögliches Ziel vor Augen und muss sich daher an bereits gezeigten (besseren) Leistungen messen lassen, da man sich diese "Ups and Downs" im baldigen Aufeinandertreffen mit dem Tabellenersten nicht leisten kann, um eine Revanche erfolgreich zu gestalten.

Am kommenden Wochenende muss die HSG auswärts zum Rückspiel gegen Wettenberg II, die vor allem durch ihren Sieg gegen den Tabellenersten durchaus als schwieriger Gegner eingestuft werden müssen. Es sollen jedoch auch hier, durch die Rückbesinnung auf einen torgefährlichen Angriff der Marburgerinnen, weitere Punkte im Kampf um die Meisterschaft errungen werden!

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (11 Paraden), Imke Hogrefe (5), Judith Krekeler (4), Vanessa Kuhl (4), Malena Götte (3), Anja Kraft (1), Miriam Grabarits (1), Nora Schilke (1), Kira Hanke (1), Johanna Schneider, Patricia Klotz, Sarah Voßmeier, Anna Sikeler, Jasmin Kramer.

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

 

Montag, den 03. Februar 2014 um 11:18 Uhr

HSG Nordeck-W./All./Lon. II - HSG Marburg/Cappel II 24:32 (13:18)

Die HSG Marburg/Cappel setzte sich beim Tabellen-Schlusslicht mit dem Zungenbrecher-Namen HSG Nordeck-Winnen/Allendorf/Londorf II verdient mit 32:24 durch. Die Gäste spielten von Anfang bis Ende einen soliden Handball und erarbeiteten sich den verdienten Sieg. Marburg/Cappel dominierte und kontrollierte das Spiel von Anfang an und konnte sich zur Halbzeit mit 18:13 absetzten. In der zweiten Halbzeit nahmen aufgrund der nachlassenden Kondition der Heimmannschaft die einfachen Tore zu, doch wurde die Situation auch durch einige einfache Ballverluste und individuelle Fehler neutralisiert.
Insgesamt kann man das Spiel unter einem Arbeitssieg abhaken und muss sich nun auf den direkten Konkurrenten im nächsten Spiel vorbereiten. Erfolgreichster Schütze der HSG war der Team-Kapitän Henning Dippel mit 8 Toren.
(lj)

Für die HSG-Marburg/Cappel spielten: Fabian Busse; Henning Dippel (8), Julian Ingenbleek (5), Florian Altegoer (4), Lars Jacob (4), Sam Imani (3/2), Max Kieckbusch (3), Julian Barabas (2), Johann Grede (2), Alex Schuhmann (1), Arne Ackermann, Valentin Farnung

Am Samstag, 08. Februar, wartet auf die HSG ein wichtiges Spiel. Der direkte Tabellennachbar SV Stockhausen ist zu Gast in Cappel. Es geht im direkten Duell um den zweiten Tabellenplatz. Anpfiff ist um 18 Uhr.

 

Sonntag, den 26. Januar 2014 um 11:29 Uhr

HSG Marburg/Cappel – VfL Neustadt 31:37 (14:20)

"Unsere Mannschaft hat nicht enttäuscht, aber bei Neustadt war die Entschlossenheit ausgeprägter", sagte Marburgs Co-Trainer Bernd Portjanow. Nach dem 19:21 (40.) verpasste es Marburg, in Überzahl das Spiel zu drehen, und der VfL gewann letztlich verdient.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Fabian Busse, Paul Mengel; Christian Rottmann (8), Sam Imani (7/4), Lars Jacob (4), Florian Altegoer, Henning Dippel, Julian Ingenbleek (je 3), Arne Ackermann (2), Johann Grede (1), Alex Schuhmann, Valentin Farnung, Max Kiekbusch

 

Dienstag, den 28. Januar 2014 um 10:25 Uhr

TV Burgsolms - HSG Marburg/Cappel 22:27 (12:16)

Auswärtssieg beim Tabellendritten!

Es gibt Auswärtssiege über die sich Mannschaft und Trainer besonders freuen. Einen solchen erlebte die HSG am vergangenen Wochenende beim Gastgeber des TV Burgsolms. Die komplette Halle stand geschlossen gegen die Gastmannschaft, die Zuschauer äußerten sich ungläubig und abwertend wie der Gästetrainer teils mit seiner Mannschaft kommunizierte, gar schrie, jedoch im Unwissen darüber, dass diese phasenweise auf absoluter Sparflamme agierte und ihr großes Potenzial temporär gekonnt versteckte. Ebenso sind es diese Momente, in denen der gastgebende Zeitnehmer der Auszeit in der 58:20 Minute bei einer Führung von fünf Toren mit den Worten "Nicht dein Ernst?!" begegnet, das Spiel zunächst fünf Sekunden nicht und dann erst nach erneuter freundlicher aber bestimmter Aufforderung unterbricht. Diese Punkte sind es, die sich umso erfreulicher mit nach Hause nehmen lassen - aber von vorn...

Das Spitzenspiel in dem der Tabellenzweite auswärts beim Dritten gastierte, begann bereits mit einem Aufreger. Noch vor Anpfiff wurde auf Grund eines Lochs im Netz, dieses mit Tape um den Pfosten gefestigt, um die Spielfähigkeit des Materials zu wahren. Nach dem Einwerfen war diese Konstruktion jedoch wieder gerissen und trotz Aufforderung des Schiedsrichters geschah bis zum "eigentlichen" 0:1 in dieser Hinsicht nichts mehr. Die in der Anfangsphase gut aufgelegte Rechtsaußen des TV Burgsolms, nahm sich aus einem zunächst unmöglich erscheinenden Winkel den Torwurf und traf, jedoch flog der Ball durch das kaputte Netz und der Schiedsrichter verwehrte das Tor, da die Kugel durch das Netz in Richtung Auslinie flog.

Nach Reparatur und diesem nicht gegebenen Treffer, begann die HSG gestärkt durch Judiths "Motivationstrunk", als Teil der mannschaftlichen Spielansprache, mit ihrem Angriffspiel und erzielte in 50 Sekunden zwei Treffer zum 2:0 bis zur dritten Spielminute. Burgsolms gelang der Anschlusstreffer, doch Malena und Judith erzwangen mit ihren bis dahin insgesamt fünf Toren nach acht Minuten, die erste Auszeit der Gastgeber beim Spielstand von 5:1 für Marburg. Von Seiten der Marburger Bank gab es in dieser Auszeit rein gar nichts zu bemängeln, lediglich dürfe man sich auf diesen vier Toren keinesfalls ausruhen. Es bestand mit dieser schnellen Führung und bei einer weiter fortgeführten Leistung dieser Qualität sogar die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen und sich frühzeitig komfortabel abzusetzen.

Die HSG wäre nun mal nicht eben diese und es folgte was kommen musste. Lediglich drei Minuten danach war Burgsolms auf 5:4 herangerückt. Nach dem ersten Viertel des Spiels konnte Burgsolms noch einmal auf 6:5 verkürzen, ehe die Marburger Damen ihre Qualität erneut unter Beweis stellten. Besonders schön ist dabei hervorzuheben, dass notwendige Verschnaufpausen für die jeweils aktiven Akteure, ohne den Verlust von Leistung gewährt werden können und die Gefährlichkeit durch jede Spielerin im Kader konstant aufrecht erhalten wird - vorausgesetzt alle bleiben gleichermaßen konzentriert!

Nachdem die temporäre Talfahrt abgewendet wurde, zog Marburg durch konsequente Rückraumaktionen auf 11:6 davon. "Halten und Verwalten" sollte zumindest die Devise bis zur Halbzeit lauten. Burgsolms erzielte in der ersten Halbzeit durchaus sehr schöne Treffer, letztlich ließen sich jedoch fast die Hälfte auf eine freundliche Unterstützung Marburgs zurückführen. Oftmals leistete die Abwehr einen wahren Kraftakt, arbeitete 30-60 Sekunden hochkonzentriert, war dann jedoch jeweils kaum zwei Sekunden unaufmerksam und wurde dementsprechend mit Schlagwürfen etc. (folgerichtig) abgestraft. Noch einmal wurde vor der Pause gewechselt und die jeweiligen Akteure setzen mit drei Toren in drei Minuten ihr Können unter Beweis. Somit trennten sich die Mannschaften mit 16:12 (11:8, 12:9, 14:10).

Zurück aus der Kabine sollte die bisherige Leistung fortgesetzt werden, ohne sich selbst durch einfache Gegentore, unnötig das Leben schwer zu machen. Die HSG war wach und angriffslustig und erzielte erneut die ersten beiden Tore der zweiten Halbzeit (18:12). Wieder einmal hatte man sich einen Vorsprung herausgearbeitet und konnte den Deckel frühzeitig zu machen. Aber dies wäre wohl auch zu schön gewesen und es folgte eine erneute und sehr unnötige Talfahrt. Freie Bälle die bis dahin vorbildlich erarbeitet wurden, scheiterten auf den letzten Metern ins Netz bzw. kamen durch technische Fehler gar nicht erst in diese Richtung. So gelang es Burgsolms sich Schritt um Schritt in die Partie zurück zu kämpfen und eine Viertelstunde vor Abpfiff war die Begegnung beim Stand von 21:19 wieder komplett offen (19:14, 20:16, 21:17).

Es lässt sich darüber spekulieren ob die Partie hätte kippen können, doch nach einer 2min-Strafe gegen Marburg und dem darauffolgenden 7m wandelte sich die Partie auf Grund einer erwachenden Marburger Mannschaft und deren sie unterstützenden, pausierenden Spielerinnen auf der Bank. Der Siebenmeter konnte durch eine in dieser Situation bestimmt auftretende Torfrau entschärft werden, während die agierende Unterzahl nicht nur Treffer erzielte, sondern gezwungen war sich aktiver in der Abwehr zu formieren, dabei jedoch einen klasse Job leistete.
Obwohl es zehn Minuten vor Schluss wieder nur zwei Tore Vorsprung zu verbuchen waren, begann der Siegeswille sich nun endgültig durchzusetzen. Durch vier Marburger Treffer konnte der Abstand wieder hergestellt und eine Führung von 26:20 erreicht werden, fünf Minuten vor Ablauf der Zeit. Mit letzten Kräften und einer damit verbundenen Manndeckung, versuchte Burgsolms noch einmal etwas zu unternehmen, letztlich konnte sich die HSG dennoch mit 27:22 im Auswärtskrimi durchsetzen.

Es bleibt daher festzuhalten, dass streckenweise ein sehr attraktiver und schneller Marburger Handball geboten wurde, eine konstante Leistung über mehr als 40 Minuten der Spieldauer jedoch noch verwirklicht werden muss. Dennoch waren wieder einmal Mannschaftsgeist und Wille ein entscheidender Aspekt für diesen sehr wichtigen Auswärtssieg.

Am 08.02.14 empfangen die Damen der HSG dann die Gäste der TSG Leihgestern III und versuchen in diesem Match die auswärts gelassenen Punkte bei diesem Verein, vor eigener Kulisse zu verteidigen! Über zahlreiche Unterstützung freut sich die Mannschaft sehr!

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (14 Paraden), Imke Hogrefe (6), Jenny Madubuko (6), Malena Götte (4), Patricia Klotz (3), Kerstin Aumann (3), Judith Krekeler (3), Vanessa Kuhl (1), Anja Kraft (1), Miriam Jäger, Nora Schilke, Anna Sikeler, Sarah Voßmeier, Jasmin Kramer.

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

 

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