Männer: Niederlage beim TV Wetzlar

Eine starke Halbzeit reicht nicht gegen den Tabellenführer

29.11.2014: TV Wetzlar - HSG Marburg/Cappel 35:23 (14:13)

Die Männer der HSG Marburg/Cappel traten die Fahrt nach Wetzlar mit dem Wissen an, dass beim bisher verlustpunktfreien Tabellenführer eine sehr schwere Aufgabe auf die Mannschaft warten würde. Ziel war es dennoch, Trainer Bernd Portjanow nachträglich ein Geschenk zu seinem runden Geburtstag am vergangenen Mittwoch zu machen.

Die HSG startete dann auch verheißungsvoll und kam gut ins Spiel. Gegen den Favoriten gelang es das Spiel in der ersten Hälfte offen zu gestalten. Die Defensive der Marburger stand sicher und Neuzugang Moritz Wegner zeigte im Tor starke Paraden. Auch in der Offensive zeigte die HSG angeführt von Mittelmann Julian Barabas eine gute Leistung. Die Führung wechselte hin und her und Wetzlar ging schließlich mit nur einem Tor Vorsprung in die Halbzeitpause. Bei einer konsequenteren Chancenauswertung hätte aber auch durchaus eine deutliche Führung für die HSG zu Buche stehen können.

In der zweiten Hälfte gelang es der HSG dann aber leider nicht, die Leistung zu halten. Zu viele vergebene Großchancen und auf der anderen Seite zu viele einfache Gegentore ließen die Heimmannschaft schnell und deutlich davonziehen (26:17, 45. Minute). In der Schlussviertelstunde wurde dann in der Offensive zu häufig schnell und unvorbereitet abgeschlossen und Wetzlar somit schnelle Gegenstoßtore ermöglicht.

Im Endeffekt fällt das Ergebnis mit 13 Toren Differenz zu hoch für den Spielverlauf aus. Nun gilt es die nächten Punkte gegen die Gegner aus dem Tabellenmittelfeld zu sammeln. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag (18 Uhr), wenn die zweite Mannschaft der TSF Heuchelheim zu Gast in Cappel ist.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Marcel Bernhardt, Moritz Wegner; Maik Woehner (4), Julian Barabas (4), Lars Hornung (3), Max Kieckbusch (2), Sam Imani (2/1), Henning Dippel (2), Jan-Christoph Freybott (2), Arne Ackermann (2), Florian Altegoer (1), Lars Jacob (1), Jan-Jonas Bruens

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