16.11.2013 Bezirksliga B: HSG Dilltal - HSG Marburg/Cappel Frauen 30:19 (18:5)

Im Spitzenspiel traf die HSG Marburg/Cappel als Tabellenführer auswärts auf den direkten Verfolger der HSG Dilltal. Es sollte "das" Spiel der Hinrunde werden, doch die Leistung Marburgs in den ersten dreißig Minuten ließ jede Verbindung zur Sportart Handball vermissen. Obwohl bis zu diesem Spiel unter dem neuen Trainer lediglich drei Einheiten absolviert werden konnten, wurden dabei jedoch die zu beachtenden Kernpunkte der gegnerischen Mannschaft besprochen und trainiert.

Nach Anpfiff schienen diese Inhalte jedoch aus den Köpfen der Marburger Spielerinnen konsequent gelöscht worden zu sein. Die als starke Werferin ausgemachte "14" Dilltals, sollte direkt an ihren Abschlüssen gehindert werden. Stattdessen agierten fast alle Gegner nach Belieben in der Marburger Abwehr und so konnte Dilltal nach 9 Spielminuten mit 6:1 in Führung gehen. Eine Auszeit sowie der damit verbundene lautstarke Weckruf waren notwendig. Ein erwünschter tatsächlicher Spielbeginn der Marburger blieb jedoch auch nach der Auszeit aus. Wenn überhaupt wurde jeder dritte Angriff abgeschlossen und endete mit einem unplatzierten Wurf mittig auf den Körper der Torfrau. Dilltal bestrafte dies folgerichtig mit dem Ausbau der Führung (2:7, 3:10, 4:12).

In der neunzehnten Spielminute konnte Dilltal erstmals eine Führung von zehn Toren erwirtschaften. Dies war vor allem damit verbunden, dass die Gastgeber einen völlig anderen Durchsetzungswillen in Angriff und Abwehr an den Tag legten. In jeder Situation kämpften die Hausherren bis zum Schluss, während Blau-Gelb weder die 6-0 des Gegners aus der Ferne überwand, noch in der Abwehr dem Mitspieler aktiv in den Zweikämpfen zur Hilfe kam. Das ernüchternde Ergebnis zur Halbzeit betrug daher 18:5 für Dilltal. Fünf Tore in einer Halbzeit bleiben als Aufsteiger und Tabellenführer völlig unakzeptabel!

In der zweiten Halbzeit sah man jedoch dann das Spiel, welches man sich von Beginn an gewünscht hätte und Dilltal trotz deutlicher Führung nicht einen Gang zurück schaltete. Die Marburger Damen gingen in die vorhandenen Lücken und quälten sich endlich bis dahin wo es auch wehtut. Das musste auch Kira Hanke in ihrem ersten Saisonspiel für Marburg erfahren. Das darauffolgende Foul an Marburgs Rückraumspielerin hätte durchaus mit einer roten Karte geahndet werden können, wenn nicht sogar müssen. Auch wenn die Marburgerinnen die Partie durch die eigene Zurückhaltung verspielten, war die Schiedsrichterleistung in dieser Begegnung auf beiden Seiten unterirdisch. Der HHV bzw. die Vereine sollten daher dringend attraktive Anreize schaffen, um mehr junge Schiedsrichter auszubilden und diese zur Zeit des Schwarz-Weiß-Fernsehens ausgebildeten Fachkräfte in ihren verdienten Ruhestand zu schicken, da ein Kreis-Ab nun mal nicht von der Mittellinie gesehen werden kann und ein Einsteigen von hinten in den Wurfarm ein klares Verletzungsrisiko der Gegenspielerin in Kauf nimmt, d.h. ein mitdenkender sowie sich bewegender Schiedsrichter zur Leitung eines Spiel von Nöten ist.

Marburg agierte nun in der Deckung deutlich klüger und provozierte die Dilltal über die Außen abzuschließen, die immer mehr an Stefanie Quent scheiterten. Jedoch gelang es im gesamten Spiel nicht, die stark agierende "14" der Gäste unter Kontrolle zu bekommen. Trotz Manndeckung konnte die Spielerin durch ihre Mannschaft in Szene gesetzt werden und Marburgs Mittelblock agierte zu zaghaft woraus resultierte, dass dieser übersprungen wurde und ein Tor erzielt werden konnte. Schön waren in dieser Phase jedoch die aufblitzenden Lichtmomente einzelner Marburger Akteure, die nach einem gefangenen Tor im Tempospiel direkt zum eigenen Treffer ansetzten. So benötigte Kerstin nur einen Pass nach dem Anstoß, gefolgt von einem tatkräftigen 1gg1 um zum Torerfolg zu gelangen. Diese schönen Aktionen begannen jedoch erst ab der 40. Spielminute und konnten leider nur noch zur Schadensbegrenzung beitragen (6:18, 10:22, 14:24). Immer mehr Marburgerinnen wachten plötzlich auf und warfen gleich zwei bis drei Tore nacheinander.

Die Mannschaften trennten sich daher mit dem verdienten Ergebnis von 30:19 für Dilltal. Als Fazit dieser Partie lässt sich festhalten, dass es als fast schon erfolgsverwöhnter Aufsteiger keineswegs ein Problem ist ein solches Spiel zu verlieren. Es stellt sich jedoch dringend die Frage nach dem "wie". Die erste Halbzeit muss daher kritisch analysiert werden, um sich schnellstmöglich sich auf die Leistung der zweiten HZ zu besinnen, mit dem Ziel sich weiterhin in den oberen Tabellenplätzen festzubeißen. Wird der im Training besprochene und immer wieder geübte Inhalt jedoch konsequent auf der Platte missachtet, drohen Punktverluste die gemessen am Potenzial der Mannschaft jedoch in eigene Punktgewinne umgemünzt werden können.

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (15 Paraden), Jenny Madubuko (6), Malena Götte (4), Kerstin Aumann (3), Vanessa Kuhl (3), Kira Hanke (1), Patricia Klotz (1), Friedi Lieb (1), Sarah Voßmeier, Miriam Grabarits, Hanna Battenfeld, Judith Krekeler.

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

HSG Nordeck-W./All./Lon. II - HSG Marburg/Cappel 21:22 (9:11)

Erfolgswille und Kampfgeist sichern zwei Punkte!

Nachdem sich die Mannschaft in der vergangenen Woche mehrheitlich dafür entschieden hat, sich vom bisherigen Trainer der laufenden Saison zu lösen und der Kontakt zum ehemaligen Trainer hergestellt wurde, herrschte zunächst dringender Redebedarf ob noch einmal ein gemeinsames sportliches Miteinander möglich ist. Schnell wurde durch die Mannschaft deutlich, dass man sich auf der Trainerseite auf alten Erfolgen wie der gewonnen Meistschaft im letzten Jahr nicht ausruhen kann und das der Kader klare Erwartungen hinsichtlich eines im Raum stehenden Neuanfangs, an den alten Bekannten stellt. Mit nur einer Einheit und dem Interimstrainer im Gepäck, sollte das kommende Auswärtsspiel in Nordeck bestritten werden.

Wieso dieser Gegner jedoch auf dem zehnten Platz in der Tabelle steht, weiß wohl auch bis heute niemand so genau. Keines der Spiele verlor Nordeck deutlich (17:13, 17:20, 20:18, 18:16) und so stellte sich schnell heraus, dass man diesen Gegner auf keinen Fall unterschätzen dürfe. Mehr noch lief Nordeck mit sechs A-Jugendlichen ihrer BOL-Mannschaft auf. Dementsprechend begann das Spiel zunächst ausgeglichen. Die Marburger Damen standen wieder einmal sehr solide in der Abwehr und konnten den ersten Angriff, trotz insgesamt drei Torwürfen und den damit verbundenen Abpraller, meistern. Die sich herantastenden Mannschaften spielten bis dahin noch etwas verhalten, bis Anna nach zwei Spielminuten mit dem 1:0 die Partie eröffnete. Die darauffolgenden sechs Minuten waren von einer guten Deckungsarbeit beider Seiten bzw. von technischen Fehlern im Angriff geprägt, so dass Marburg erst nach neun Spielminuten mit 3:1 in Führung gehen konnte. Die Partie war jedoch weiterhin sehr ausgeglichen, so dass Nordeck immer wieder verkürzen bzw. ausgleichen konnte (4:4, 5:5, 7:7). Bis zur Pause konnten sich die Gäste jedoch nicht wirklich absetzen. Geschuldet war dies vor allem der Problematik, dass in der Abwehr sehr vorbildlich gearbeitet wurde, die gewonnenen Bälle jedoch im Handumdrehen wieder verschenkt wurden. Nordeck bestrafte diese Ungenauigkeiten gerechterweise mit schnellen Gegenstoßtoren. Die Marburgerinnen bestimmten also prinzipiell aus eigener Hand und durch ihre technischen Fehler, inwiefern die Gastgeber mitspielen durften. Mit 11:9 trennten sich die Mannschaften zur Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte bot streckenweise die gleichen Problematiken wie zuvor. Marburg konnte die kommenden 18 Minuten die Führung übernehmen, jedoch nie tatkräftig ausbauen da man den Gegner am Leben hielt. Schön zu sehen war in dieser Phase, dass eine konsequente Deckung, wieder einmal den Grundstein für einen Sieg legt. Im Angriff wiederum haben heute alle Außenspielerinnen einen sehr guten Job geleistet und mit schönen Toren in den entscheidenden Phasen geglänzt. Spannend sollte es dann jedoch noch einmal in den letzten zwölf Minuten werden, als Nordeck zunächst zum 17:17 ausglich und eine Minute später das erste und letzte Mal in dieser Partie in Führung ging. In dieser Schlussphase war es vor allem Jenny, die über "einfache" Tore eine Empfehlung an den Trainer abgab. "Einfache Tore" im Sinne von "Pass in den Lauf, hoch, rein damit!", wurden leider in diesem Spiel noch zu selten umgesetzt. Über die eigene sowie die Wirksamkeit der Spielzüge, ausgehend von einem Dreierwechsel und der dazu passendes Fackel ins linke obere Eck, staunte Judith in der zweiten HZ erheblich und die Gäste hätten noch deutlich mehr dieser leichten Tore erreichen können.

Nach dem 22:19 in der 58. Spielminute schien die Partie in einigen Köpfen der Marburgerinnen bereits gewonnen zu sein. Die Auszeit Nordecks wurde dazu genutzt, um von Seiten der Marburger Bank genau vor diesem Trugschluss heftig zu warnen. Kaum angepfiffen war das Gespräch vor der Timeout-Sirene vergessen und Nordeck gelang es innerhalb von 54 Sekunden zwei Treffer zu erzielen und auf 22:21 zu verkürzen. Leider konnte auch der letzte Siebenmeter nicht genutzt werden, um doch noch "frühzeitig" den Ausgang klar zu machen. So bekam Nordeck sogar noch die Chance im letzten Angriff auszugleichen, jedoch hatte die Marburger Deckungsmauer etwas dagegen und parierte gemeinsam mit einer soliden Torwartleistung diesen letzten Ansturm.

Festzuhalten bleibt, dass die HSG Marburg/Cappel über noch unglaublich viel aber gern mal gut verstecktes Potenzial verfügt, dass es noch in weiterer Arbeit an etlichen Kleinigkeiten heraus zu kitzeln gilt. Die Einstellung war jedoch in diesem Spiel überaus vorbildlich und ermöglichte die unnötigen Fehler dennoch in einen Auswärtssieg zu formen!

Am kommenden Wochenende spielt die HSG Marburg/Cappel dann als Tabellenführer auswärts beim Tabellenzweiten in Dilltal! Über mitreisende Fans würde sich die Damenmannschaft sehr freuen!

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (20 Paraden), Miriam Grabarits (5), Jenny Madubuko (5), Malena Götte (4), Patricia Klotz (2), Judith Krekeler (2), Hanna Battenfeld (1), Anna Sikeler (1), Eva Matick (1), Kerstin Aumann (1), Anja Kraft, Johanna Schneider, Claudia Zieracker, Vanessa Kuhl.

Marc Hampel (Interimstrainer Damen), HSG Marburg/Cappel

TV Erda – HSG Marburg/ Cappel II 29:35 (15:21)

"Unser Angriff spielte besser als zuletzt, 29 Gegentreffer sind indes etwas zu viel. Aber insgesamt war es ein Schritt vorwärts", sagte Marburgs Co-Trainer Bernd Portjanow. Nach einer Viertelstunde führte Erda noch 8:5. ehe die Gäste ihre "zweite Luft" bekamen und Tor um Tor davon zogen.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Fabian Busse, Paul Mengel; Julian Barabas (9), Christian Rottmann (7), Arne Ackermann (4), Johan Grede (4), Lars Jacob (3), Henning Dippel (2), Sam Imani (2), Nils Brusius (1), Valentin Farnung (1), Julian Ingenbleek (1)

TSG Leihgestern III - HSG Marburg/Cappel 26:17 (13:8)

Erste Saisonniederlage bei der Landesliga-Reserve der TSG Leihgestern

Im zweiten Auswärtsspiel der Saison erwischte die HSG Marburg/Cappel den besseren Start und führte mit 4:1. Doch danach stellte sich die TSG Leihgestern immer besser auf das Spiel der Marburgerinnen ein und schaffte beim Stand von 5:5 den ersten Gleichstand. Im Gegenzug erzielte dann die HSG Marburg/Cappel die letztmalige Führung zum 6:5. Dann erzielten die Spielerinnen der TSG Leihgestern sechs Tore in Folge und setzten sich entscheidend auf 11:6 ab. In dieser Phase scheiterten die Marburger Angreiferinnen immer wieder an der starken Torfrau der TSG Leihgestern. Danach erzielten beide Mannschaften noch je zwei Tore, so dass es mit 13:8 in die Pause ging.

Diesmal verschlief die HSG Marburg/Cappel den Beginn der zweiten Halbzeit und die TSG Leihgestern kam schnell zu fünf weiteren Toren, so dass sie auf 18:8 davon zogen. Einen großen Anteil hatte wiederum die Torhüter der TSG Leihgestern, die durch ihre Paraden die Marburgerinnen zur Verzweiflung brachte. Außerdem leitete sie durch präzise weite Pässe viele Tempogegenstöße ein, die dann auch erfolgreich abgeschlossen wurden. Im Laufe der zweiten Hälfte wuchs dann der Vorsprung teilweise auf elf Tore (23:12, 24:13) an. Zum Schluss konnte man zwar den Rückstand noch etwas verkürzen. Kurz vor Schluss gab es dann noch eine Schrecksekunden für die HSG Marburg/Cappel, denn die Torhüterin verletzte sich am Knie und musste ausgewechselt werden. Die Verletzung wird am Anfang der Woche im Krankenhaus genauer untersucht werden. Die Marburgerinnen erzielten dann den letzten Treffer im Spiel zum 17:26-Endstand. Trotz der ersten Niederlage der Saison bleibt die HSG Marburg/Cappel weiterhin in der Spitzengruppe der Bezirksliga B , doch sind jetzt die Mannschaften etwas enger zusammengerückt.

"Wir haben gut begonnen und konnten auch in Führung gehen. Doch dann steigerte sich die gegnerische Torhüterin erheblich und brachte unseren Angriff mit ihren Paraden schier zu Verzweiflung. Jeder Fehler bzw. Fehlwurf wurde dadurch von Leihgestern gnadenlos durch Tempogegenstöße bestraft. Unser Angriff lies praktisch im ganzen Spiel seine Durchschlagskraft vermissen. Auch in der zweiten Hälfte konnten wir nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten und scheiterten auch immer wieder an der Torhüterin. Diese Niederlage ist zwar sehr ärgerlich, aber uns war klar, dass wir als Aufsteiger nicht ungeschlagen durch die Runde kommen werden. Am nächsten Wochenende haben wir wieder die Chance, zu zeigen, was wir können", meinte der Marburger Trainer nach dem Spiel.

Das nächste Spiel der HSG Marburg/Cappel  findet am Sonntag, dem 10. November 2013, um 16.30 Uhr, in der Lumdatalhalle Rabenau, Eichweg 14, 35466 Rabenau-Londorf statt. Der Gegner ist dann die Mannschaft  von der der HSG Nordeck-Winnen/Allendorf/Londorf II.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten:
Maren Brenning im Tor, Anna Maria Sikeler (3), Vanessa Kuhl (1), Judith Krekeler (1), Jenny Madubuko (3/1), Nora Schilke (2/1), Hanna Battenfeld (1), Malena Götte (5), Patricia Klotz (1), Johanna Schneider, Miriam Jäger, Eva Matick und Kerstin Aumann.

SV Stockhausen - HSG Marburg/Cappel 22:20 (8:12)

"Bei uns fehlte es an der nötigen Einstellung", sagte Marburgs Co-Trainer Bernd Portjanow. Sah es zur Pause so aus, als sei Marburg "über den Berg", so ließ die Abwehr im zweiten Abschnitt Stockhausen gewähren. Beste HSG-Torschützen waren Julian Barabas (5), Sam Imani, Lars Jacobs sowie Christian Rottmann (je 4).

HSG Marburg/Cappel -  TSV Eintracht Stadtallendorf 40:9 (19:3)

Pflichtaufgabe souverän gelöst

Im dritten Heimspiel der Saison traf die Damenmannschaft der HSG Marburg/Cappel auf den TSV Eintracht Stadtallendorf. Zu Beginn der Partie hatte die neuformierte Anfangsformation der Marburgerinnen kleine Startschwierigkeiten, so dass die Gäste sogar mit 2:1 in Führung gehen konnten. Bis zum Stand von 4:3 für Marburg konnten die Gäste aus Stadtallendorf noch mithalten. Doch dann fanden die Marburgerinnen sich immer besser zurecht und konnten ihre körperliche und spielerische Überlegenheit auch in Tore umsetzen. In dieser Phase des Spieles erzielte die HSG Marburg/Cappel dann 15 Tore in Folge.  Bei Stand von 19:3 ging es dann in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Hälfte spielte die HSG Marburg/Cappel wieder mit einer neu zusammen-gestellten Formation. Doch diesmal gab es keine Startschwierigkeiten, so dass man schnell auf 29:5 davon ziehen konnte. Im weiteren Spielverlauf erzielen dann die Spielerinnen aus Stadtallendorf durch zwei unglücklich abgefälschte Würfe und zwei Unachtsamkeiten in der Deckung der Marburgerinnen noch vier weitere Tore. Das war natürlich viel zu wenig um die Spielerinnen der HSG Marburg/Cappel in Verlegenheit zu bringen. Sie setzten ihre Überlegenheit gegen die völlig überforderten Gäste in weitere Tore um, so dass es beim Schlusspfiff des Schiedsrichters 40:9 für die HSG Marburg/Cappel hieß. Durch diesen Sieg bleibt die HSG Marburg/Cappel weiterhin ungeschlagen und setzt sich in der Spitzengruppe der Bezirksliga B der Frauen fest.

"Ich bin mit dem Spiel meiner Mannschaft und dem Ergebnis zufrieden. Nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten wurden wir unserer Favoritenrolle gerecht und haben unsere Überlegenheit in Tore umgemünzt.  In diesem Spiel konnte ich auch den Spielerinnen mehr Einsatzzeiten geben, die sonst nicht so lang spielen. Und jede der eingesetzten Feldspielerinnen hatte auch ein Erfolgserlebnis und hat mindestens ein Tor erzielt", meinte der Marburger Trainer nach dem Spiel.

Das nächste Spiel der HSG Marburg/Cappel  findet am Samstag, dem 2. November 2013, um 17.00 Uhr, in der Stadthalle Linden, Konrad-Adenauer-Straße, 35440 Linden statt. Der Gegner ist dann die Mannschaft  vom der TSG Leihgestern III.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Stefanie Quent (1. – 30. Min), Maren Brenning (31. – 60. Min.) im Tor, Anna Maria Sikeler (4), Vanessa Kuhl (2), Judith Krekeler (1), Jenny Madubuko (4/2), Nora Schilke (3/1), Johanna Schneider (2), Sarah Voßmeier (1), Anja Kraft (4), Miriam Jäger (2), Hanna Battenfeld (2). Eva Matick (8/1) und Kerstin Aumann (7).

HSG Marburg/Cappel - HSG Wettenberg II 17:6 (9:4)

Dank starker Abwehrleistung zum nächste Heimsieg

Im zweiten Heimspiel der Saison traf die Damenmannschaft der HSG Marburg/Cappel auf die HSG Wettenberg II. In der ausgeglichenen Anfangsphase des Spiels gelang es den Marburgerinnen nicht, sich von ihrem Gegner abzusetzen. Beim Stande vom 4:2 betrug der Vorsprung erstmals zwei Tore. In dieser Phase konnten die Spielerinnen Ihre spielerische Überlegenheit nicht in Tore umsetzen, da sie immer wieder in aussichtsreichen Wurfpositionen das Tor nicht trafen bzw. am gegnerischen Torwart scheiterten. Bis zum Stand von 6:4 blieb das Spiel spannend. Aber jetzt stellte sich die Abwehr der HSG Marburg/Cappel immer besser auf die Angreiferinnen aus Wettenberg ein. Durch die nun sehr konsequente Deckungsarbeit der Marburgerinnen erzielten die Spielerinnen aus Wettenberg bis zum Halbzeitpfiff keinen Treffen mehr. Durch die starke Abwehrleistung begünstigt, erzielten die Marburgerinnen noch zwei Tore durch schnelle Tempogegenstöße bzw. ein Tor durch ein schön heraus gespieltes Tor von der Außenposition noch drei Treffer, so dass es beim Stand von 9:4 ging es in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte des Spiels war zum größten Teil ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Doch ging jetzt die HSG Marburg/Cappel von Anfang an sehr konzentriert und kompromisslos in der Deckung zu Werke. Die Folge war, dass Wettenberg nur noch 2(!) Tore in der zweiten Hälfte erzielte. Diese starke Deckungsarbeit lies die Wettenbergerinnen resignieren, so dass die HSG Marburg/Cappel sowohl durch schnelles Spiel nach vorne also auch durch schöne Spielzüge nun zu weiteren Toren kam. Aber auch in der zweiten Hälfte wurden wieder sehr viele Chancen ausgelassen, so dass die Marburgerinnen "nur" noch acht Tore erzielten. Am Ende stand dann ein 17:6 für die HSG Marburg/Cappel auf der Anzeigentafel. Durch diese Sieg bleibt die HSG Marburg/Cappel weiterhin Tabellenführer der Bezirksliga B der Frauen.

"Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten in der Deckung steigerte sich die Mannschaft und die Wettenbergerinnen mussten für jedes Tor hart kämpfen bzw. kamen kaum noch zu klaren Torchancen. Auch im Angriff lief es eigentlich ganz gut. Wir haben uns zahlreiche Torchancen erspielt und die Deckung öfters ausgespielt. Nur der Abschluss war heute katastrophal. Wir haben viel zu viele Chancen nicht genutzt. Hätte die Deckung nicht so überragend agiert, hätte es durchaus auch noch eng werden können", meinte der Marburger Trainer nach dem Spiel.

Das nächste Spiel der HSG Marburg/Cappel findet am Samstag, dem 26. Oktober 2013, um 19.45 Uhr, in der Sporthalle in Cappel statt. Der Gegner ist dann die Mannschaft vom TSV Eintracht Stadtallendorf.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten:
Stefanie Quent im Tor, Anna Maria Sikeler, Vanessa Kuhl (1), Jasmin Kramer, Malena Götte (7/2), Jenny Madubuko, Johanna Schneider (1), Miriam Jäger, Eva Matick (2), Kerstin Aumann (3), Anja Kraft (1), Hanna Battenfeld und Patricia Klotz (2).

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