HSG Marburg/Cappel – HSG Hungen/Lich 26:28 (15:15)

Gut gespielt, trotzdem keine Punkte für die HSG

"Die Gäste waren im Abschluss zielgerichteter, sie wollten das Tor etwas mehr als wir", sagte Marburgs Co-Trainer Bernd Portjanow. Das Fehlen einiger Stammkräfte kompensierte Marburg mit A-Jugendspielern. "Sie spielten auch sehr engagiert. Insgesamt gab das Team sein Bestes im Rahmen seiner Möglichkeiten." Allerdings ließen die Marburger wieder viele gute Chancen liegen.
In einem guten Spiel wechselte die Führung häufig, aber nie hatte eine Mannschaft einen Vorsprung von mehr als zwei Treffern. Nach dem 15:15 zur Pause begann Marburg den zweiten Abschnitt stark, doch in der Schlussphase schlossen sie ihre Angriffe zu überhastet ab.

Für Marburg spielten: Alex Syring; Jonas Schuster (10), Christian Rottmann (5), Lars Hornung, Sam Imani (je 3), Henning Dippel (2), Ole Ackermann, Chris Syring, Maik Wöhner (je 1), Julian Ingenbleek, Roman Aprin, Arne Ackermann

HSG Nordeck-W./All./Lon. - HSG Marburg/Cappel 30:22 (12:11)

Marburg geht im Derby gewaltig baden

Die Geschichte dieses -aus HSG-Sicht höchst unerfreulichen- Spiels ist schnell erzählt: nachdem die Blau-Gelben von Trainer Uwe Schulz und "Co" Bernd Portjanow die spielerisch von beiden Teams sehr dürftige erste Halbzeit noch ausgeglichen gestalten konnten und mehrfach die Chance vergaben, sich um einige Treffer abzusetzen, brachen sie nach dem Seitenwechsel zunächst phasenweise und dann gegen Ende nahezu völlig ein.

"Rien ne vas plus" mochte sich manch mitgereister Marburger auf der Tribüne denken - es schien wirklich nichts mehr zu gehen! Das Bemühen kann man der Mannschaft indes nicht absprechen, dennoch bleibt zu konstatieren, dass in der entscheidenden Phase schlichtweg nichts zusammenlief, weder offensiv noch in der Abwehr. Einzig der treffsichere Henning Dippel zeigte so etwas wie Normalform - Bernd Portjanow fand nach dem Spiel deutliche Worte und sprach von einer "verkorksten Saison". Niemand mag ihm angesichts der regelmäßig offenbarten eklatanten Mängel widersprechen; den Gastgebern genügte in diesem Falle eine spielerisch und taktisch sehr biedere Leistung, aufgewertet allerdings durch leidenschaftlichen Einsatz und das Ausspielen der eigenen Stärken - diese gezeigte Griffigkeit und Beharrlichkeit genügte, um der HSG in den letzten 10 Minuten vollends den Schneid abzukaufen. Weiterlesen: 1. Herren: 30:22-Klatsche in Nordeck

TSV Kirchhain - HSG Marburg/Cappel 39:31 (20:16)

Keine Chance für HSG Marburg in Kirchhain

Niemand verliert gerne ein Handballspiel, eine Niederlage in einem Derby schmerzt entsprechend noch mehr als ein "normales" verlorenes Match. Daher kann es kaum verwundern, dass nach der Schlusssirene auf Marburger Seite fast ausschließlich lange Gesichter zu beobachten waren, während die Akteure des TSV Kirchhain sich vollkommen verdient vor schöner Kulisse feiern lassen konnten.
Laut Trainer Uwe Schulz und "Co" Bernd Portjanow lag der Hund speziell in der ungenügenden Abwehrarbeit begraben: den Gastgebern wurde es zu selten schwer gemacht, Treffer zu erzielen, immer wieder sorgten individuelle Aussetzer dafür, dass die Schwarz-Weißen in Lücken vorstießen, in welchen man auch einen Kleinlastwagen hätte parken können. So lag die HSG vom Anpfiff weg ständig im Hintertreffen, arbeitete sich zwar einige Male vielversprechend auf Schlagdistanz heran, brachte sich dann aber reihenweise selbst um den (möglichen) Erfolg - wie Mitte der zweiten Hälfte, als man durch schnelle Gegenangriffe nach Ballgewinnen auf Ausgleichskurs zu sein schien. Dazu kam, vermeintlich positiv für Blau-Gelb, dass -wie bereits im Hinspiel- TSV-Spielertrainer Müller nach grob unsportlichem Einsteigen im Gegenstoß gegen Ole Ackermann, der glücklicherweise unverletzt blieb, die rote Karte sah. Doch nahmen fortan die erfahrenen Pascal Oswald und Jan Lücker sowie der treffsichere Tom Mohr das Heft in die Hand und schaukelten den Heimsieg relativ locker und unaufgeregt nach Hause. Weiterlesen: 1. Herren: Herbe Schlappe im Derby

HSG Marburg/Cappel - HSG Dilltal II 31:31 (13:11)

Wieder fehlt es an Cleverness – Heimremis hilft nicht wirklich weiter

Gründe, die als Erklärung dafür taugen könnten, warum die HSG Marburg erneut gegen einen direkten Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel nicht gewinnen konnte, ließen sich leicht finden: karge und wenig konstante Trainingsbeteiligung; kaum Selbstbewusstsein, nachdem man immer noch nicht so recht zu wissen scheint, wo man in dieser Liga denn nun steht; wechselnde Besetzungen mangels Alternativen; verletzte Spieler... die Liste wäre lang. Doch all diese Punkte erklären nicht, wieso auch teils beste Torgelegenheiten allzu oft nicht genutzt werden – und auch nicht, warum es gegnerischen Angriffsreihen nicht besonders schwer zu fallen scheint, Tore zu erzielen.
Im Profibereich würde ein Trainer - ebenso wie die Medien - in einer vergleichbaren Situation vermutlich die oft zitierte "Charakterfrage" stellen: wenn es schon spielerisch nicht läuft, gibt dann jeder Spieler alles für den Erfolg, will diesen notfalls erzwingen? Intern erkannt und auch im Spiel gegen die Reserve aus Dilltal wieder zu besichtigen: speziell in den entscheidenden Phasen fehlt es an "Killerinstinkt", allerbeste Einwurfgelegenheiten werden fahrlässig vergeben. Dazu gestattet man dem Gegner leichte Treffer, es scheint nicht zu gelingen, sich auf Angriffsschemata einzustellen und effizient zu reagieren - dieser Umstand in Tateinheit mit laschem Zweikampfverhalten führt selten zum Erfolg. Den Gästen aus Dilltal genügten eine starke kämpferische Vorstellung sowie mannschaftliche Geschlossenheit und zwei Spieler, die Verantwortung übernahmen, wenn scheinbar nichts mehr ging. Die Blau-Gelben ihrerseits zeigten phasenweise sogar guten Handball, erarbeiteten sich immer wieder ein 3- oder 4-Tore-Polster - um dieses postwendend durch Nachlässigkeiten vorne wie hinten wieder zu verspielen. Dieser rote Faden zog sich bis zu Ende der Partie, Marburg konnte 40 Sekunden vor dem Ende auf 2 Treffer wohl entscheidend davonziehen, scheiterte aber am Torhüter. Im lange ausgespielten Gegenangriff kassierte man den absolut vermeidbaren Ausgleich und konnte die verbleibenden Sekunden nicht mehr für Zählbares nutzen.

Klar ist: ab jetzt zählen Ausreden und schöne, wortreiche Erklärungen und Analysen nichts mehr. Es geht einzig und allein darum, die Klasse zu halten. Egal wie. Das sollte nun spätestens jeder begriffen haben.

Für die HSG Marburg im Einsatz: Alex Syring, Herbert Gärtner; Jonas Schuster (9), Sven Kothe (5), Arne Ackermann (4), Elias Kappner (4), Michael Mühlberger (4), Nils Zeller (2), Ole Ackermann (1), Henning Dippel (1), Chris Syring (1), Lars Hornung, Heiner Coors, Max Rief.

TV Buchenau - HSG Marburg/Cappel Frauen 7:14 (2:7)

Meisterschaft im Endspiel greifbar!

Im vorletzten Spiel der Saison reiste der Tabellenführer nach Buchenau. Das Auswärtsspiel sollte noch einmal genutzt werden, um vor dem großen Finale einige Dinge auszuprobieren und geübte Schwerpunkte zu vertiefen.
Das Spiel begann jedoch insgesamt sehr schleppend. Erst nach 5 Spielminuten fiel das 1:0 durch einen Tempogegenstoß von Friedi. Drei Minuten später glich Buchenau zum 1:1 aus. Wie schnell es jedoch gehen kann, wenn man konzentriert und torgefährlich arbeitet, zeigte Vanessa beim direkten Anschlusstreffer nach zehn weiteren Sekunden. Positiv anzumerken ist an dieser Stelle, dass die Abwehrarbeit mit einer dahinter gut aufgelegten Torfrau, den Grundstein für den Sieg ermöglichte. Des Trainers Vorsatz von "ab 9m ist Krieg" wurde einwandfrei umgesetzt und so gelang es, dass Buchenau in der gesamten ersten Halbzeit, nur zu zwei Treffern kommen konnte. Diese konsequente Deckungsarbeit bleibt vorbildlich und muss im letzten Saisonspiel noch einmal so abgerufen werden. Jedoch muss an dieser Stelle auch betont werden, dass die sehr gute Leistung in der Abwehr durch eine streckenweise zu lässige Umsetzung im Angriff getrübt wird und das Spiel beim Überqueren der Mittellinie oftmals einem völlig anderem glich. Nach 12 Spielminuten hatte die HSG bereits 10 technische Fehler angehäuft, die sich bis Spielende auf insgesamt 35(!) vermehren sollten. Ein Verdoppeln der zum Endspielstand erreichten Tore, wäre daher durchaus möglich gewesen doch muss dafür zukünftig konsequenter abgeschlossen und konzentriert unter dem Einsatz von 12 beteiligten Augen im Angriff agiert werden. Riesige Lücken blieben dabei leider oft ungenutzt oder das Tor schien größer zu sein als es in Wirklichkeit der Fall war, so dass der Ball lediglich das Tornetz von hinten berührte. Die Mannschaften trennten sich dann nach einer ersten zähen Halbzeit mit 7:2 zur Pause (2:1, 4:1, 6:2). Weiterlesen: 1. Damen: Nur noch ein Schritt bis zur Meisterschaft

TV Biedenkopf - HSG Marburg/Cappel Frauen 8:24 (3:14)

Zwei Endspiele bis zur möglichen Meisterschaft!

Im drittletzten Spiel der laufenden Saison, reiste der Tabellenführer zum TV Biedenkopf. Obwohl ein Blick auf die Tabelle rein formal ein Spiel des Ersten beim Letzten anzeigte, so hat man es in der letzten Zeit von Seiten der HSG zu oft erlebt, dass man das eigene Potenzial sehr zurückschraubte und sich dem Spiel des Gegners anpasste. Davor war auch in diesem Spiel von Seiten der Bank gewarnt worden. Das eigene Spiel müsse entfaltet werden und die zuvor im Training verschärfte Arbeit am Torerfolg, müsse nun auch auf der Platte endlich wieder vermehrt Früchte tragen.
Der Beginn der Partie, wird jedoch genau durch das angesprochene Unterschätzen des Gegners folgerichtig mit dem 0:1 bestraft. Nach nur 25 Sekunden und einer passiven Marburger Abwehr konnte sich Biedenkopf mit dem ersten Treffer belohnen. Auf der Gegenseite wurde der lässige Abschluss einer Torchance, ohne dass man diesen durch einen explosiven Absprung unterstützte, um die Bewegung der Torhüterin auszuschauen, nicht in etwas zählbares verwandelt und auch der Nachwurf konnte nicht genetzt werden. Weiterlesen: 1. Damen: Meisterschaft weiter in greifbarer Nähe

HSG Pohlheim II – HSG Marburg / Cappel 34:20 (18:8)

"Der Umbau, der bei uns derzeit in der Mannschaft stattfindet, ist schon heftig", lieferte Marburgs Co-Trainer Bernd Portjanow eine Erklärung für die Niederlage. Diese war nicht so deutlich wie es das Ergebnis ausdrückt. Allein in der ersten Halbzeit trafen die Marburger achtmal "Aluminium". Auch im zweiten Abschnitt war das Team bemüht, nach dem 14:21 (43.) war aber die "Luft raus". Pohlheim kam zu einfachen Treffern.

Tore für Marburg: Jonas Schuster (6), Elias Kappner, Max Flothow (3), Arne Ackermann, Las Hornung, Max Rief (je 2), Nils Zeller (1)

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