Harter Kampf wird in letzter Sekunde belohnt

02.12.17: HSG Marburg/Cappel II - HSG Herborn/Seelbach 27:26 (12:13)

Am vergangenen Samstag stand für die zweite Garde der HSG Marburg/Cappel das Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Herborn auf dem Spielplan. Nach dem letzten Heimsieg im Derby gegen Neustadt wollte man an die zuletzt immer besseren Leistungen anknöpfen um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze nicht endgültig zu verlieren. Obwohl die Mannschaft aus Herborn lediglich mit neun Mann in die Sporthalle am Köppel reiste, mahnte Trainerin Quent ihre Jungs den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und rief vor dem Spiel noch einmal zu schnellem Spiel auf.

Kaum ging die Partie los, wurde der Wunsch der Trainerin umgesetzt, als sich Mittelmann Radl in der Abwehr den Ball aus den Reihen der Herborner schnappte und per Gegenstoß zum 1:0 verwandelte. In den folgenden Minuten kam Marburg immer wieder über die schnelle Mitte und die gefährlichen Außen Ueberholz und Bruens zu einfachen Toren. In einem stets spannenden Spiel zeigten die Herbornern jedoch, dass sie nicht ohne Grund auf dem dritten Tabellenplatz zu finden waren und blieben ständig in Schlagdistanz. Waren es zu Beginn der Partie meist die Marburger, die ein bis zwei Tore in Front lagen, so waren es ab Mitte der ersten Hälfte die Gäste. Marburg gelange es jedoch immer wieder den Ausgleich zu erzielen. Außenspieler Ueberholz verpasste es in dieser Phase der Partie für die Marburger in Führung zu gehen als er einen Gegenstoß, welcher von der Tribüne mit Bewunderung gefeiert wurde, deutlich über das Tor schoss. Leistungsgerecht ging es so beim Stande von 12:13 in die Kabinen.

Die Marburger hatten gemerkt, dass sie die harte Trainingsarbeit der vergangenen Wochen gelohnt hatte. Da man nun endlich den schnellen Handball spielte, der von Trainerin Quent schon seit Beginn der Saison gefordert wurde, wurde klar, dass hier heute auch mehr drin war.
Die zweite Hälfte begannen die Marburger sehr hektisch und so waren es die Gäste aus Herborn die schnell mit drei Toren davon ziehen konnten (14:17). Doch die Unistädter ließen ihre Köpfe nicht hängen und kämpften sich wieder heran (19:19). Doch auch Herborn ließ nicht locker und konnte seinerseits wieder mit drei Toren davonziehen (19:22). Die letzten Minuten der Partie wurden dann zu einer nervlichen Zerreisprobe für alle beteiligten. Nachdem die Hausherren sich wieder an die Gäste herangekämpft hatten (23:23), gelang es die Führung wieder zu übernehmen (26:24). Durch zu viel Hektik schaffte es die Marburger Mannschaft, wie schon so oft in dieser Saison, die Führung kurz vor Schluss noch einmal abzugeben (26:26). Mit noch 25 Sekunden auf der Uhr hatte man in einem letzten Angriff jedoch alle Trümpfe in der Hand. Bei noch 6 zu spielenden Sekunden holten die Marburger einen Freiwurf in guter Position heraus. Mit den Worten „Oh Fuck“ auf den Lippen lief Rückraumspieler Bruns zum entscheidenden Wurf an und schweißte den Ball über den Block in den Winkel zum umjubelten 27:26 Endstand.

In diesem Spiel zeigten die Marburger, dass sie auch gegen starke Mannschaften in einer engen Partie die Ruhe bewahren konnten. So macht der Ausgang dieses Spiels Lust auf das letzte Rückrundenspiel am Vortag des dritten Advent beim Tabellennachbarn aus Wetzlar.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Marcel Bernhardt, Felix Köppelmann; Hannes Bruns (5), Kevin Radl (5/1), Lukas Berlenbach (4), Jan-Jonas Bruens, Jonathan Krekeler (je 3), Immo Petersen, Torben Rieke, Philipp Ueberholz (je 2), Julian Bernhardt (1), Jonathan Behn, Steffen Dahlke, Clemens Hartmann

(sd)

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