Kantersieg dank starker zweiter Hälfte

22.1.17: HSG Marburg/Cappel II – HSG Lumdatal III 38:21 (16:16)

Die zweite Männermannschaft der HSG hatte an diesem Sonntag gleich zwei Gründe, das Spiel gegen die HSG Lumdatal III mit besonderem Ehrgeiz anzugehen. Zum einen galt es, die denkbar knappe Niederlage beim Spitzenreiter Wettenberg IV (27:26) vom vergangenen Samstag vergessen zu machen. Außerdem waren die Marburger darauf aus, sich für die herbe Schlappe aus dem Hinspiel zu revanchieren, bei der man in Lumdatal mit 38:25 unter die Räder kam.
Zumindest bezüglich der Kaderplanung hätten die Voraussetzungen dafür nicht besser sein können – fast alle Akteure standen zur Verfügung.

Beide Formationen brauchten zu Beginn einige Zeit, um ins Spiel zu finden, hektische Fehlwürfe und -pässe unterbrachen die Offensivbemühungen oft schon im Ansatz. Vor allem die Heimsieben, die wieder verstärkt über den schnellen Gegenstoß kommen wollte, warf einige Bälle weg und geriet nach anfänglicher Ausgeglichenheit mit 3:5 (6.) in den Rückstand. In Folge waren es starke Einzelaktionen aus dem Rückraum, die den Marburgern Stabilität verliehen und über einen 3:0 Lauf ging man schließlich das erste Mal in Führung. Bis zur 18. Minute konnten die Marburger den knappen Vorsprung halten, ehe zwei aufeinander folgende Zeitstrafen den Unistädtern den Rhythmus raubten. Lumdatal gelang es auch dank überhasteter Abschlüsse der Gastgeber wieder auszugleichen und mit 12:13 (25.) in Führung zu gehen, Marburg ließ sich jedoch nicht abschütteln. Mit einem leistungsgerechten 16:16 ging es in die Pause.

Der heimischen HSG war von Beginn an anzusehen, dass sie die zwei Punkte in Marburg behalten wollte und dementsprechend aggressiv und temporeich startete sie in den zweiten Durchgang. Zwar konnte Lumdatal das Spiel bis zum 18:17 (34.) noch offen gestalten, im Anschluss fehlten dem Tabellendritten jedoch sichtlich die Mittel. Der Marburger Defensivverbund ließ in der gesamten zweiten Hälfte kaum klare Torchancen zu und zwang die Gäste so immer wieder zu unvorbereiteten Abschlüssen aus dem Rückraum, die Marcel Bernhardt meist mühelos entschärfte. Die Folge waren einfache Ballgewinne, die ein ums andere Mal in einfache Tore umgemünzt werden konnten. Marburg profitierte in dieser Phase klar von seinem breiten Kader, dessen hohes Tempo die Lumdataler, denen vor allem im Rückraum die Alternativen fehlten, nicht mehr gewachsen waren. Über ein 25:20 (45.) setzte sich die Heimmannschaft, die zwischenzeitlich einen blitzsauberen 7:0 Lauf hinlegte, schließlich 32:21 (53.) ab und entschied das Spiel dank einer bärenstarken zweite Hälfte am Ende überraschend zeitig zu seinen Gunsten.

Schlussendlich konnten die Marburger das Duell mit 38:21 deutlich für sich entscheiden. Vor allem im zweiten Durchgang, den Marburg mit 22:5 für sich entschied, zahlte sich das hohe Tempo aus. Somit ist die Revanche geglückt und der Anschluss an die oberen Ränge wieder hergestellt.

Für die HSG Marburg/Cappel II spielten: Marcel Bernhardt; Henning Dippel (9), Kevin Radl (5/1), Dominik Gebauer (5), Hannes Bruns (4), Lukas Berlenbach (4), Moritz Beilharz (3), Martin Scharl (3), Clemens Hartmann (2), Jan-Jonas Bruens (1), Andres Figuera (1), Ben Spittank (1), Breno Veluza, Steffen Dahlke

(jcf)

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