HSG Lollar/Ruttersh. II - HSG Marburg/Cappel II 29:27 (16:14)

Starker Einsatz wurde nicht belohnt

Die HSG Marburg/Cappel lief von Anfang an einem Rückstand hinterher. Nachdem Lollar zunächst mit 3:0 in Führung ging, fing sich das Marburger Team. Nach dem 16:14 zur Pause nutzte Lollar die zweite Halbzeit zunächst besser und führte teilweise mit sechs Toren (25:19, 50. Minute). Dann steigerte sich die Gastmannschaft und konnte sich Tor um Tor herankämpfen. Beim Stand von 28:27 schien eine Minute vor Abpfiff zumindest ein Punkt in greifbarer Nähe, Lollar hatte aber in der Schlußphase das glücklichere Händchen. Trotz einer guten und engagierten Leistung also eine weitere knappe Niederlage für die HSG.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Herbert Gärtner, Jonathan Fuchs; Thomas von Seigneux (8/3), Paul Wagner (7), Henning Dippel (6), Oliver Diehl (3), Dominik Roales-Welsch (2), Nils Stawenow (1), Andreas Groß, Walter Claar, Michael Wittmann, Felix Wedekind, Stefan Roales-Welsch

HSG Marburg/Cappel - HSG Wettenberg II 17:27 (7:11)

Chancenverwertung zerschlägt Siegesbestrebungen

Am 20.01.13 war es soweit und die Damen aus Marburg empfingen die Gäste aus Wettenberg. Es sollte ein Topspiel werden, doch mit dem letztendlichen Ausgang revanchierten sich die Wettenberger knallhart für die Hinspielniederlage, welches die HSG auswärts mit 30:23 für sich entscheiden konnte.
Zunächst möchten wir uns an dieser Stelle sehr deutlich bei der gefüllten Halle bedanken! Trotz Punktverlust war die äußerst volle Tribüne in guter Stimmung und nicht nur die Spielerinnen freuten sich über die teils weit angereisten Gäste, sowie deren lautstarke Unterstützung!
Zu Beginn des Spiels war ein klares Abtasten beider Mannschaften zu erkennen. Geprägt von großem beidseitigem Respekt, lag bis zur zweiten Minute ein regelrechtes Knistern in der Luft. Endlich ergriff Eva die Verantwortung und verwandelte zum 1:0, nach zwei gespielten Minuten. In dieser Phase war das Spiel sehr spannend und ausgeglichen (2:1, 4. min). Marburg kam vor allem mit einem aggressiven Rückraum in den Nahbereich und konnte durch reagierende Wettenberger teils wunderschön mit dem Kreis agieren und mindestens einen 7m rausholen. Noch(!) verfehlten diese ihre Wirkung nicht und nach acht gespielten Minuten betrug der Spielstand 4:3. Weiterlesen: 1. Damen: Niederlage im Spitzenspiel

HSG Marburg/Cappel - TV Gettenau 26:27 (12:17)

Fehlstart ins neue Handball-Jahr trotz starker zweiter Halbzeit

Wer nach der vollkommen verkorksten ersten Hälfte noch einen Pfifferling auf die Marburger Handballer gegeben hatte, der musste schon reiner Gewohnheitsoptimist sein oder absoluter Fachmann, denn was die junge Mannschaft in Blau und Gelb bis zur Pause fabriziert hatte, entspricht eher nicht A-Liga-Niveau. Über 1:2, 2:5 und 3:8 sah man die Gäste aus Gettenau bereits in der Anfangsviertelstunde enteilen, selbst zwischenzeitliche Annäherungsversuche zeitigten keinen zählbaren Erfolg. Logische Konsequenz: ein satter 12:17-Rückstand nach 30 Minuten.

Doch nach Wiederanpfiff mögen sich einige der recht zahlreich erschienenen Zuschauer verwundert die Augen gerieben haben - auf einmal war die von Trainer Uwe Schulz vor der Begegnung geforderte Leidenschaft deutlich sicht- und für den Gegner auch spürbar. Angestachelt vom sehr präsenten Johan Grede in der Abwehrmitte und gestützt auf schnelle Gegenstöße nach Ballgewinnen, offensiv nun häufig veredelt vom dynamischen Max Flothow und Neuzugang Chris Syring, der ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit immer wieder Lücken in die Abwehr riss, trugen die HSG-Spieler die Anfangshypothek peu a peu ab - um 9 Minuten vor Abpfiff durch einen Gewaltwurf von Flothow erstmals im Spiel auszugleichen. Weiterlesen: 1. Herren: HSG Marburg unterliegt Gettenau mit 26:27

HSG Marburg/Cappel - HSG Dutenh./Münchholzh. III 32:40

Gegentorflut kann nicht eingedämmt werden

Die Probleme sind erkannt, lokalisiert und werden Woche für Woche thematisiert, doch konnten die entscheidend impulsgebenden Stellschrauben noch nicht gewinnbringend justiert werden: es erscheint derzeit zu einfach, gegen die HSG aus Marburg Tore zu erzielen.

Erneut konnte man dem Team von Uwe Schulz und Bernd Portjanow in punkto Einsatz und Wille kaum einen Vorwurf machen, auch 32 erzielte Treffer gegen die "Reserve der Reserve" der HSG Wetzlar, in dieser Spielzeit ein Spitzenteam der Bezirksliga A, sind sicherlich aller Ehren wert – dennoch war man weit davon entfernt, für einen Heimerfolg infrage zu kommen. Denn einmal mehr fing man viel zu viele "einfache" Gegentore, vor allem über die Kreisposition. Nach gutem Start, in dessen Verlauf sich Neuzugang Alex Syring im Tor und auch Nils Zeller neben Philipp Hoffmeister im Abwehr-Mittelblock durch selbstbewusstes und aggressives Auftreten auszeichneten, bekam der Deckungsverband immer größere Risse. Dass diese Lücken von der jungen, aber sehr abgebrüht agierenden Mannschaft aus Dutenhofen und Münchholzhausen zudem erkannt und eiskalt ausgenutzt wurden kann man womöglich noch "pro" Marburg auslegen, Absolution erteilt es dem Team hinsichtlich des angestrebten kollektiven Verteidigens aber sicherlich nicht. Weiterlesen: 1. Herren: 32:40 (20:21)-Ohrfeige gegen den Tabellenzweiten

HSG Marburg/Cappel Frauen - TV Homberg II 31:23 (16:13)

Deutlicher Sieg mit viel Luft nach oben!

"Sag mal was war denn mit euch letzte Woche los?" - mit dieser Frage richteten sich bereits vor dem Spiel die Akteure aus Homberg an den Marburger Trainer und zielten auf die Niederlage gegen Gladenbach am letzten Wochenende ab. Dieser konnte jedoch darauf keine Antwort geben, da er aus persönlichen Gründen nicht selbst von der Bank aus coachen konnte. Deutlich wichtiger hingegen war jedoch, dass seither ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist und man dieses Spiel klar hinter sich gelassen hatte. Mit einem gelungenen Rückrundenauftakt wollte die Mannschaft erneut glänzen.

Vorweg gesagt gelang dass der HSG nach gespielten 60 Minuten sehr eindrucksvoll, wobei nicht nur 31 Tore geworfen wurden, sondern lediglich etliche technische Fehler einen weitaus höheren Ausgang der Partie verhinderten. Insgesamt glichen sich die geworfenen Tore mit den technischen Fehlern!(!!). Mindestens ein Drittel hätten dabei noch in weitere schöne Treffer umgewandelt werden müssen, um die Arbeit der Marburger Damen in diesem Spiel auf der Anzeige wahrlich darzustellen. Dies bleibt jedoch der einzige Kritikpunkt an diesem Spieltag. Weiterlesen: 1. Damen: Zurück in der Erfolgsspur

TV Gladenbach – HSG Marburg/Cappel - 20:18 (8:8)

Nach 8 Siegen in Folge verliert die HSG zum ersten Mal

Die Damen reisten zum letzten Spiel der Vorrunde ohne ihren Trainer in Gladenbach an. Ziel war es aufgrund der bisher überzeugenden Spiele auch in Gladenbach verlustpunktfrei zu bleiben. In den ersten Spielminuten war eine deutliche Anspannung und Nervosität von Seiten der HSG zu sehen. Gladenbach konnte gleich mit 2:0 Toren in Führung gehen. Während die HSG es zu genau machen wollte und dreimal den Pfosten traf. Durch einen Tempogegenstoß fiel das 1:2 und kurz danach konnte die HSG zum 2:2 ausgleichen. In dieser Phase wurde es versäumt das Spiel selber zu bestimmen und Gladenbach gelang es immer wieder erneut in Führung zu gehen. Zur Halbzeitpause konnte kurzfristig nochmal zum 8:8 ausgeglichen werden. Weiterlesen: 1. Damen: Erste Saisonniederlage

HSG Marburg/Cappel - TSV Lang-Göns II 32:33 (18:17)

Derzeit scheint der Wurm drin bei den Marburger Handballern unter dem Trainerduo Uwe Schulz/Bernd Portjanow; zuletzt stimmten weder Gesamtleistung noch die Resultate. Unterm Strich sorgt dieses Gesamtpaket für sehr herbstliche Stimmung - wenngleich niemand an Resignation denkt. Denn dafür zeigte die junge Mannschaft einmal mehr, dass sie niemals bereit ist, aufzugeben, bis ein Spiel tatsächlich abgepfiffen und verloren ist.
Dass erneut die Punkte nicht auf der eigenen Haben-Seite verbucht werden konnten, hatte mehrere, vor allem aber altbekannte Gründe: zunächst die Abwehr, die auch an diesem Sonntag nur phasenweise "wasserdicht" agierte und einem eher bieder und vorhersehbar agierenden Gegner das Tore werfen allzu leicht machte. Zum anderen, man mag es ahnen, die Abteilung Attacke: es komme nun einmal vor, so auch Trainer Schulz, dass man partout nicht gut ins Defensivspiel hineinfindet - aber dann sei es eben unerlässlich, vorne konstant zu treffen und vor allem, klug und mit Verstand zu agieren. Auch dies glückte den Blau-Gelben nur in Ansätzen, dazu gesellt sich eine tolle Vorstellung des Gästetorhüters, der mehrere "Hundertprozentige" teils spektakulär vereiteln konnte. Weiterlesen: 1. Herren: Knappe und vermeidbare Heimpleite

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