Gelungene Revanche

11.02.17: HSG Marburg/Cappel – HSG Eibelsh./Ewersb. 38:29 (19:15)

"Die Siegesserie gelte es aufrecht zu erhalten, aber der Gegner dürfe nicht unterschätzt werden" so Trainer Portjanow. Dies genügte auch schon als Ansprache, um die Spieler aus Marburg für das kommende Spiel zu motivieren. Die Niederlage im Hinspiel gegen die HSG Eibelsh./Ewersb. lag schließlich einigen noch tief im Gewissen. Der Handballtempel "am Köppel" wurde zu diesem Spiel frisch renoviert mit Toren, die sich nun, Dank der neu geregelten Bodenverankerung, keinen Zentimeter verrücken ließen. Die Ausgangsvoraussetzungen waren also optimal und hundertprozentig regelkonform.
Verzichten musste die Marburger Auswahl dieses Spiel auf den Wemmser, Florian, den Cpatitano, Julian und den Neuzugang, Max. Dennoch trat die Mannschaft natürlich mit breiter Brust auf und das Handballfest konnte beginnen.

Der Beginn der Partie gestaltete sich holpriger als erwartet und so konnte die HSG Eibelsh./Ewersb. nach ca. 10 min  mit 5:4 und 6:5 zweimal in Führung gehen. Danach berappelte sich das Team der HSG Marburg/Cappel jedoch wieder ein wenig und konnte trotz vieler vergebener Chancen und einigen Lücken in der Abwehr die Führung wiedererlangen und ausbauen. Bis zum Halbzeitpfiff war so, eine solide 4-Tore-Führung (19:15) zu verbuchen.

Die Ausrichtung für die zweite Halbzeit war klar - kompakter in der Abwehr stehen, einander mehr helfen und vorne die Chancen nutzen. Das gelang den Männern aus Marburg auch zunächst sehr gut und die ersten drei Tore der zweiten Halbzeit gingen auf das Konto der HSG Marburg/Cappel. (22:15) Trotz der Tatsache, dass die HSG Eibelsh./Ewersb. noch ein Mal rankam auf 23:20 ließen die Marburger nun keinen Zweifel mehr zu welches Team als Sieger vom Platz gehen würde. Als hilfreich in dieser Phase erwies sich auch die Umstellung der Abwehr von dem bewährten 6:0 System zu einem 5:1 System. Julian Lumm konnte so als Vorgezogener immer häufiger den Aufbau des Angriffes der Gegner stören und so Fehler provozieren. So auch geschehen beim Tempogegenstoß zum 30:24 in der 45 Minute. Die letzten zehn Minuten der Partie wurden dann mit offenem Visier gespielt. In der Abwehr beider Mannschaften waren nun riesen Lücken zu finden und somit hätte es zum Ende noch ein Schützenfest werden können, wenn nicht so oft Torwart, Pfosten oder Latte dies verhindert hätten. Zum Schluss konnten die Marburger 38 Tore auf ihrer Seite verbuchen und 29 Tore auf der gegnerischen Seite.

Mit dem 38:29 konnte sich der HSG Marburg/Cappel also erfolgreich revanchieren und nunmehr das sechste Spiel in Folge für sich entscheiden. Diesen Schwung gilt es nun mitzunehmen in die nächste Partie am 18.02.2017 gegen die HSG Großen-Buseck/Beuern, gegen die in der Hinrunde leider deutlich verloren wurde. Doch die Marburger wissen, dass jedes Team in der Liga schlagbar ist und so nichts anderes als ein Sieg in Frage kommt am nächsten Samstag.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Niklas Netter, Moritz Wegner; Ole Pallesen (8); Julian Lumm, Dominic Purschke (je 7), Christopher Meyer (5), Broder Romeike, Stefan Sangmeister (je 3), Arne Ackermann, Torben Rieke (je 2), Patrick Fuchs (1)

(mw)

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