Sieg gegen Tabellenzweiten

26.11.16: HSG Marburg/Cappel - HSG Dutenhofen/Münchholzh. III 31:30 (15:13)

Am 26.11.2016 bestritt die erste Herren der HSG Marburg/Cappel ihr zweites Heimspiel in Folge. 26. November, ein Datum, welches den Handballkennern der Region geläufig ist, denn niemand geringeres als Trainerfuchs, ach was, Trainerikone Bernd Portjanow erblickte an diesem Tag vor einigen Jahren das Licht der Welt. Eine Welt, welche darauf wartete, den handballerischen Fingerabdruck eines eben jenen auferlegt zu bekommen und somit in der Bezirksliga A erfolgreich zu sein. Der Verein und vor allem die erste Herren, wünschen ihrem Trainer und Freund, auch auf diesem Weg, erneut alles Gute zum Geburtstag.

Auch wenn das Team entschlossen war, dass ein materielles Geschenk nicht ausreichen würde, um Bernds Engagement zu würdigen und somit Punkte eingefahren werden müssten, so machte sich vor dem Spiel Skepsis in der Mannschaft breit. Die eigenen Leistungen der vergangenen Spiele und die aktuelle Tabellensituation entlockten Aussagen wie: "Wollen wir nicht noch selbst eine Kiste organisieren, falls wir verlieren?" Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft zu alter Stärke zurückfindet, sei dies physisch oder auch mental. Anlass hierfür gäbe das Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Dutenhofen. Den Gästen gelang der erste Treffer der Partie, doch das 0:1 sollte für die erste Hälfte der Partie die letzte Führung der Dutenhofener gewesen sein. Über ein 3:3 setzte sich das Portjanow-Team auf ein 6:3 und anschließendes 12:6 ab. Gerade in dieser Phase gelangen dem Angriff einfache Tore und die Abwehr wurde durch einen glänzend aufgelegten Niklas Netter verstärkt. Hinzu kam, dass die Gäste aus Dutenhofen gerade in den Anfangsminuten mit deutlichem Wurfpech (sie trafen das Aluminium häufiger als das Tor) zu hadern hatten. Doch anstatt diesen Lauf mitzunehmen und das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten, schlich sich der berühmte Schlendrian im Marburger Spiel ein und so ließ man die Gäste auf bis zu 15:13 (30. Min) herankommen.

Den möglichen Punktgewinn spätestens jetzt vorm Auge sehend, kamen die Jungs hoch motiviert und wild entschlossen aus der Kabine, doch auch in dieser Hälfte sollte der erste Treffer wieder den Gästen gehören, welche somit auf ein 15:14 verkürzen konnten. Während der ein oder andere schon an eine Wende des Spiels geglaubt haben könnte, so reagierte die erste Herren prompt und baute den Vorsprung wieder auf fünf Tore aus (20:15). In dieser Phase kann sich das Team bei Julian Barabas bedanken, welcher im Angriff von rechtsaußen ein sicherer Schütze war und zusammen mit Arne Ackermann einen über weite Strecken sehr soliden Mittelblock stellte. Doch die erste Herren wäre nicht sie selbst gewesen, wenn sie es nicht zumindest noch einmal knapp hätte werden lassen. Außerdem musste dafür gesorgt werden, dass die obligatorischen 30 Gegentore nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel erscheinen. Das gesagt, wurden ab der 40. Minuten im Angriff zu viele Bälle leicht "hergegeben" und die Abwehr ließ die nötige Härte gegen eine "flink" agierende Dutenhofener Mannschaft vermissen, welche sich über ein 22:21 auf ein 26:26 herankämpfen und anschließend sogar mit 26:27 in Führung gehen konnte.
Ähnlich wie zu Beginn der Partie, sollte auch diese Führung der Gäste nur von kurzer Dauer sein, denn Marburg/Cappel mobilisierte noch einmal alle Kräfte und eroberte sich beim 29:28 die Führung wieder zurück. Es folgten noch zwei Tore auf beiden Seiten, was in dem Endstand von 31:30 resultierte. Die Partie wurde unnötig spannend gemacht, allerdings stehen unterm Strich zwei Punkte auf der Habenseite der Marburger Jungs und dies gegen den Tabellenzweiten. Ein Ausrufezeichen an die Gegner in der Liga! Mit dem Abstiegskampf wollen wir nichts zu tun haben und wer zwei Punkte von uns haben will, muss sich ins Zeug legen, auch wenn man an der Spitze der Tabelle steht!

Neben dem gelungenen Geburtstagsgeschenk beschäftigte die Mannschaft vor allem ein Thema nach dem Spiel: Wie geht es Ole Pallesen? Dieser musste während der Partie mit einem blutenden Ohr (Ellenbogenkontakt mit Gegner) ins Krankenhaus gefahren werden. Wir wünschen dir auf diesem Weg alles Gute und hoffen, dass du schnellstmöglich wieder zu uns stoßen kannst.
"Mit Kopfschmerzen kennt sich der Ole aus!", war nicht nur einmal zu hören ;)

Für die HSG spielten: Moritz Wegner, Niklas Netter; Julian Barabas (7), Ole Pallesen (2), Torben Rieke (2), Arne Ackermann, Dominic Purschke (4), Patrick Fuchs, Patrick Menzel, Stefan Sangmeister (5/2), Christopher Meyer (5), Julian Lumm (5)

Fotos vom Spiel bei Facebook

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