EIn gutes Pferd springt nicht höher als es muss...

16.04.16: HSG Herborn/Seelbach - HSG Marburg/Cappel 24:27 (12:14)

Nach dem Kantersieg zu Hause gegen das Tabellenschlusslicht Griedel II kam es zum Rückrundenduell mit der HSG Herborn/Seelbach - eine weitere Mannschaft von den unteren Plätzen. Wir waren trotz eines hohen Sieges im Heimspiel gewarnt, da der Gastgeber in der Rückrunde einige respektable Ergebnisse eingefahren hat und wir uns gegen vermeintlich schwache Mannschaften in der Rückrunde teilweise schwer taten.
Zur Reise nach Herborn traten wir mit nahezu voller Kapelle an, wohingegen die Hausherren mit nur 10 Mann eher dünn besetzt waren.

Mit einem Blitzstart gelang den Marburgern ein guter Beginn ins Spiel. Nach wenigen Minuten hieß es 0:3 und man konnte eine gute Viertelstunde über Spielstände von 3:6 bis zum 7:10 den Vorsprung bei 3 Toren halten. Die Offensive zeigte sich zwar nicht so treffsicher wie noch gegen Griedel, dennoch fanden einige Tempogegenstöße und Rückraumwürfe den Weg ins gegnerische Tor. Die Abwehr ließ sich jedoch ein ums andere Mal zu viel vom lethargischen Spiel der Herborner überrumpeln und musste unnötige Tore vom Kreis in Kauf nehmen. Die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte blieb sehr ausgeglichen, auch weil die HSG M/C nicht mehr so zielstrebig im Angriff agierte und keine schnellen und einfachen Tore mehr gelangen. Auch die Umstellung auf eine 5:1 Abwehr blieb erfolglos und somit gingen die Gäste lediglich mit einer 12:14 Führung in die Pause.

Mit der Korrektur der Abwehrformation zurück auf 6:0  und der Devise offensiv weniger statisch zu agieren, ging es in die zweite Halbzeit. Die Torgefahr der HSG Herborn ging nur vom Kreisspieler und dem rechten Rückraumspieler aus, die es nun galt so gut es ging auszuschalten. Der Start war wieder verheißungsvoll. Vor allem Kapitän Barabas konnte sich offensiv in Szene setzen und kurz nach Anpfiff stand es 12:16. Nun kam wieder das alte Marburger Problem zum Tragen: Die mangelnde Konsequenz ein Spiel, in dem man spielerisch überlegen ist, ohne große Gefahr nach Hause zu schaukeln. Die Gäste konnten sich nicht absetzen, so dass der Vorsprung konstant bei 2-3 Toren lag. Herborn kam weiterhin über ihren Kreisläufer und über sicher verwandelte Strafwürfe zu einfachsten Toren.  Beim 20:21 wurde die Partie noch einmal richtig knapp, bevor Maik Wöhner der HSG Marburg/Cappel mit zwei enorm wichtigen Treffern von Rechtsaußen etwas Luft verschaffte. Die Gastgeber kamen beim Stand von 23:25 ein letztes Mal auf zwei Tore heran bevor die Truppe aus Cappel den Sack endgültig zu machte. Mit 24:27 hatte die Partie einen verdienten Sieger, der aber mit einem blauen Auge davon gekommen ist.

In den letzten beiden Spielen gilt es vier Punkte einzufahren und abzuwarten, was am Ende tabellarisch dabei herauskommt. Im letzten Heimspiel der Saison am 23.04. um 18 Uhr in der Arena am Köppel kommt es beim Derby gegen Kirchhain II zu einem schwierigen Spiel, welches die 1. Männer mit Unterstützung des hoffentlich zahlreich erscheinenden Publikums gewinnen wollen.

Für die HSG spielten: Gabriel Klemme, Moritz Wegner; Stefan Sangmeister (6), Dominic Purschke (6), Ole Pallesen (5), Julian Barabas (4), Maik Wöhner (2), Arne Ackermann (2), Alexander Schuhmann (1), Florian Altegoer (1), Florian Buscher, Henning Dippel, Broder Romeike

(dp)

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