HSG Pohlheim II – HSG Marburg / Cappel 34:20 (18:8)

"Der Umbau, der bei uns derzeit in der Mannschaft stattfindet, ist schon heftig", lieferte Marburgs Co-Trainer Bernd Portjanow eine Erklärung für die Niederlage. Diese war nicht so deutlich wie es das Ergebnis ausdrückt. Allein in der ersten Halbzeit trafen die Marburger achtmal "Aluminium". Auch im zweiten Abschnitt war das Team bemüht, nach dem 14:21 (43.) war aber die "Luft raus". Pohlheim kam zu einfachen Treffern.

Tore für Marburg: Jonas Schuster (6), Elias Kappner, Max Flothow (3), Arne Ackermann, Las Hornung, Max Rief (je 2), Nils Zeller (1)

HSG Marburg/Cappel - TV Hüttenberg III 23:23 (14:13)

Abwehr hui - Angriff pfui!

Nachdem das 23:23 (14:13)-Unentschieden gegen die "Dritte" vom TV Hüttenberg abgepfiffen war, wusste auf Marburger Seite offensichtlich niemand so recht etwas mit dem Ausgang des Spiels anzufangen: auf der einen Seite Frust und Ärger, weil es erneut nicht zu einem Heimerfolg langte - andererseits durchaus auch Erleichterung, entging man einer drohenden Niederlage doch nur knapp dank einer konzentrierten Abwehrleistung speziell in den letzten Minuten der Partie.
Zunächst ließ sich das Vorhaben, die Punkte daheim zu behalten, nicht einmal schlecht an. Im Gegensatz zu vielen vorherigen Auftritten war die Deckungsreihe schnell im Bilde und konnte die -technisch und taktisch sehenswert gespielten- Angriffe der blutjungen Hüttenberger Drittvertretung regelmäßig entschärfen. Den Gästen fehlte allerdings auch mangels physischer Wucht die Gefahr aus der zweiten Reihe, was sie jedoch mit schnellem und zielstrebigem Spiel auf die Abwehrnahtstellen zu kompensieren wussten. Der sprichwörtliche Wurm steckte also über die gesamte Spieldauer im Angriffsspiel der Blau-Gelben: zu selten wurden die Konzeptionen gespielt - und wenn, dann häufig nicht mit dem angedachten "vertikalen" Druck auf die Abwehr, sodass zu oft parallel vor der Deckungsreihe der robusten Gäste agiert und "halbgar" abgeschlossen wurde. Weiterlesen: 1. Herren: Remis am Ende sogar glücklich

HSG Kleenheim II - HSG Marburg/Cappel 33:33 (15:16)

In der Schlusssekunde hielt Alex Syring einen Siebenmeter, doch die Schiedsrichter ließen den Strafwurf wiederholen, was die Gastgeber zum Remis nutzten. Dennoch war Marburgs Coach Uwe Schulz angesichts des dezimierten Kaders "positiv überrascht". 40 Sekunden vor dem Schluss führte Marburg 33:31 - dann fehlte die Cleverness, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Für die HSG Marburg spielten: Alex Syring; Max Flothow (8), Jonas Schuster (8/2), Christian Rottmann (7), Elias Kappner (4/1), Johan Grede (3), Ole Ackermann (2), Henning Dippel (1), Lars Hornung, Nils Zeller, Arne Ackermann, Axel Schuhmann, Chris Syring

HSG Marburg/Cappel - HSG Großen-Buseck/Beuern 29:30 (11:13)

Als "unnötig und dumm" bezeichnete Co-Trainer Bernd Portjanow Marburgs Niederlage. Großen-Buseck fiel vor allem durch seine lange ausgespielten Angriffe auf, was von den Schiedsrichtern nicht unterbunden wurde. Das 11:13 zur Pause – nach "katastrophaler Chancenverwertung" – war noch "kein Beinbruch", doch im zweiten Abschnitt schlief die Defensive zunächst (12:16). Nach dem 27:30 (58.) entblößte Marburg die Abwehr, kam in der hektischen Schlussphase mit je einer Roten Karte für die Teams nicht mehr zum Punkt.

Für die HSG Marburg spielten: Alex Syring, Herbert Gärtner; Elias Kappner (6), Max Flothow (4), Jonas Schuster (4), Lars Hornung (4), Nils Zeller (3), Jan Schultz (2), Henning Dippel (2), Christian Rottmann (2), Johan Grede (1), Arne Ackermann (1), Alex Schuhmann, Heiner Coors

HSG Lollar/Ruttersh. - HSG Marburg/Cappel 33:36 (15:18)

HSG Marburg gewinnt Auswärtsspiel in Lollar

"Eine reife Leistung" hatte Marburgs Co-Trainer Bernd Portjanow von seiner Mannschaft gesehen, Trainer Uwe Schulz, von einer Grippe unter der Woche bereits darnieder gestreckt und in Folge dessen am heutigen Spieltag so oft wie möglich stumm auf der Gäste-Bank, nickte nur genüsslich und sah schon wieder deutlich gesünder aus. Die junge Mannschaft, früh im Spiel des Mittelmannes Chris Syring (Fußverletzung) beraubt, zeigte endlich einmal, was in ihr steckt und was fast schon in Vergessenheit geraten war: schnörkelloses, direktes und zielstrebiges Angriffsspiel - basierend auf einer engagierten, konzentrierten Abwehrarbeit mit einem bärenstarken Alex Syring im Tor dahinter.
So gab es von Trainerseite kaum Grund zur Klage, für Syring kamen Elias Kappner und Max Flothow wechselnd auf der Rückraummitte zum Einsatz und zeigten jeweils eine tolle Leistung - so wie die gesamte Mannschaft, aus der mit Blick auf die Scorerliste Rechtsaußen David Binas und Neu-Rückraumspieler Jan Schultz an alter Wirkungsstätte noch leicht herausragten. Pechvogel Jonas Schuster traf erneut fünfmal (!) Latte oder Pfosten, warf jedoch nicht die Flinte ins Korn, sondern am Ende entscheidende Bälle ins Tor, kurzum: die Gastgeber aus Lollar fanden kein Rezept gegen nicht auszurechnende Marburger Gäste. Weiterlesen: 1. Herren: Es geht doch!

HSG Marburg/Cappel - TV Gettenau 26:27 (12:17)

Fehlstart ins neue Handball-Jahr trotz starker zweiter Halbzeit

Wer nach der vollkommen verkorksten ersten Hälfte noch einen Pfifferling auf die Marburger Handballer gegeben hatte, der musste schon reiner Gewohnheitsoptimist sein oder absoluter Fachmann, denn was die junge Mannschaft in Blau und Gelb bis zur Pause fabriziert hatte, entspricht eher nicht A-Liga-Niveau. Über 1:2, 2:5 und 3:8 sah man die Gäste aus Gettenau bereits in der Anfangsviertelstunde enteilen, selbst zwischenzeitliche Annäherungsversuche zeitigten keinen zählbaren Erfolg. Logische Konsequenz: ein satter 12:17-Rückstand nach 30 Minuten.

Doch nach Wiederanpfiff mögen sich einige der recht zahlreich erschienenen Zuschauer verwundert die Augen gerieben haben - auf einmal war die von Trainer Uwe Schulz vor der Begegnung geforderte Leidenschaft deutlich sicht- und für den Gegner auch spürbar. Angestachelt vom sehr präsenten Johan Grede in der Abwehrmitte und gestützt auf schnelle Gegenstöße nach Ballgewinnen, offensiv nun häufig veredelt vom dynamischen Max Flothow und Neuzugang Chris Syring, der ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit immer wieder Lücken in die Abwehr riss, trugen die HSG-Spieler die Anfangshypothek peu a peu ab - um 9 Minuten vor Abpfiff durch einen Gewaltwurf von Flothow erstmals im Spiel auszugleichen. Weiterlesen: 1. Herren: HSG Marburg unterliegt Gettenau mit 26:27

HSG Marburg/Cappel - HSG Dutenh./Münchholzh. III 32:40

Gegentorflut kann nicht eingedämmt werden

Die Probleme sind erkannt, lokalisiert und werden Woche für Woche thematisiert, doch konnten die entscheidend impulsgebenden Stellschrauben noch nicht gewinnbringend justiert werden: es erscheint derzeit zu einfach, gegen die HSG aus Marburg Tore zu erzielen.

Erneut konnte man dem Team von Uwe Schulz und Bernd Portjanow in punkto Einsatz und Wille kaum einen Vorwurf machen, auch 32 erzielte Treffer gegen die "Reserve der Reserve" der HSG Wetzlar, in dieser Spielzeit ein Spitzenteam der Bezirksliga A, sind sicherlich aller Ehren wert – dennoch war man weit davon entfernt, für einen Heimerfolg infrage zu kommen. Denn einmal mehr fing man viel zu viele "einfache" Gegentore, vor allem über die Kreisposition. Nach gutem Start, in dessen Verlauf sich Neuzugang Alex Syring im Tor und auch Nils Zeller neben Philipp Hoffmeister im Abwehr-Mittelblock durch selbstbewusstes und aggressives Auftreten auszeichneten, bekam der Deckungsverband immer größere Risse. Dass diese Lücken von der jungen, aber sehr abgebrüht agierenden Mannschaft aus Dutenhofen und Münchholzhausen zudem erkannt und eiskalt ausgenutzt wurden kann man womöglich noch "pro" Marburg auslegen, Absolution erteilt es dem Team hinsichtlich des angestrebten kollektiven Verteidigens aber sicherlich nicht. Weiterlesen: 1. Herren: 32:40 (20:21)-Ohrfeige gegen den Tabellenzweiten

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