HSG Marburg/Cappel - HSG Dutenh./Münchholzh. III 32:40

Gegentorflut kann nicht eingedämmt werden

Die Probleme sind erkannt, lokalisiert und werden Woche für Woche thematisiert, doch konnten die entscheidend impulsgebenden Stellschrauben noch nicht gewinnbringend justiert werden: es erscheint derzeit zu einfach, gegen die HSG aus Marburg Tore zu erzielen.

Erneut konnte man dem Team von Uwe Schulz und Bernd Portjanow in punkto Einsatz und Wille kaum einen Vorwurf machen, auch 32 erzielte Treffer gegen die "Reserve der Reserve" der HSG Wetzlar, in dieser Spielzeit ein Spitzenteam der Bezirksliga A, sind sicherlich aller Ehren wert – dennoch war man weit davon entfernt, für einen Heimerfolg infrage zu kommen. Denn einmal mehr fing man viel zu viele "einfache" Gegentore, vor allem über die Kreisposition. Nach gutem Start, in dessen Verlauf sich Neuzugang Alex Syring im Tor und auch Nils Zeller neben Philipp Hoffmeister im Abwehr-Mittelblock durch selbstbewusstes und aggressives Auftreten auszeichneten, bekam der Deckungsverband immer größere Risse. Dass diese Lücken von der jungen, aber sehr abgebrüht agierenden Mannschaft aus Dutenhofen und Münchholzhausen zudem erkannt und eiskalt ausgenutzt wurden kann man womöglich noch "pro" Marburg auslegen, Absolution erteilt es dem Team hinsichtlich des angestrebten kollektiven Verteidigens aber sicherlich nicht.

So entwickelte sich ein recht offenes Match, das letztlich im Angriff entschieden wurde; und hier unterliefen den Gästen schlicht deutlich weniger Fehler, sie trafen konstant und erlaubten sich praktisch keine Schwächephase. So musste man auf Seiten der Blau-Gelben erkennen, dass weiterhin viel zu tun bleibt und man nun erst einmal gut daran tut, alles in die Waagschale zu werfen, um zumindest den Abstand nach unten in der Tabelle möglichst wieder zu vergrößern. Für mehr reicht es im Moment nicht, großes Potenzial hin oder her – denn Talent allein zaubert keine Tore auf die Anzeigentafel und Punkte auf die Haben-Seite. Eine –formuliert man es positiv- schöne und wirkliche Aufgabe für alle Beteiligten im neuen Jahr.

Für die HSG Marburg im Einsatz:
Alexander Syring; David Binas (7), Jan Schultz (6), Philipp Hoffmeister (6), Nils Zeller (4), Lars Hornung (4), Max Flothow (4), Chris Syring (1), Elias Kappner, Henning Dippel, Christian Rottmann, Ole Ackermann, Johan Grede.

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