HSG Marburg/Cappel - HSG Nordeck-W./All./Lon. 41:30 (20:15)

Schützenfest im "kleinen Derby"

Durchatmen hieß die Devise bei der HSG Marburg am Samstagabend nach dem deutlichen 41:30 (20:15)-Erfolg gegen den Nachbarn aus Nordeck, wurde doch immerhin weniger als eine Woche zuvor an gleicher Stelle das "große" Derby gegen den TSV aus Kirchhain unglücklich verloren.
Doch die junge Mannschaft in blau und gelb zeigte sich recht unbeeindruckt von dieser Niederlage vor großer Kulisse - und spulte vor deutlich weniger Zuschauern, die den Weg zur Halle am Köppel fanden, ziemlich souverän ihr Pensum herunter und stellte die Gäste mit hohem Tempo und Dynamik sowie klugem Eins-zu-Eins-Verhalten vor unlösbare Aufgaben. Besonders Flügelflitzer David Binas war überhaupt nicht zu kontrollieren, der angehende Mediziner zeigte keine Nerven und vollstreckte mit chirurgischer Präzision bei neun von elf Versuchen - ein starker Auftritt, wie auch von seinem Kompagnon auf der rechten Marburger Angriffsseite, Jonas Schuster, der seinen Außenspieler mehrfach toll bediente und dazu in gewohnter Manier aus dem Rückraum traf.

 

Ebenso einen guten Auftritt hatte Alexander "Axel" Schuhmann. Der Allrounder zeigte seine Vielseitigkeit diesmal auf der Kreisläuferposition, spielte robust und aufmerksam, was mit vier Treffern belohnt wurde. Auch Philipp Hoffmeister bestätigte nach längerer Verletzungspause seinen Formanstieg, er wirkt zunehmend dynamischer und treffsicherer, genau wie Mittelmann Elias Kappner, der ein ums andere Mal die Lücken in der gegnerischen Abwehr fand und klug Regie führte.
Am Angriffsspiel gab es auch, abgesehen davon, dass es gut und gerne 50 Treffer hätten sein können, nicht viel zu mäkeln. Aber, und das stieß vor allem "Co" Bernd Portjanow bitter auf, erneut gewährte die Defensivabteilung dem Gegner allzu viele Freiräume und dadurch einfache Tore. "30 Gegentreffer sind einfach zu viel, in der Hinsicht müssen wir weiterhin konzentriert an uns arbeiten", schlug auch Trainer Uwe Schulz leicht kritische Töne an - gleichwohl der Übungsleiter unterm Strich mit dem klaren Erfolg natürlich gut leben kann.

Für die HSG Marburg spielten:
Sebastian Borchard, Bastian Rennert; David Binas (9 Tore), Jonas Schuster (7), Elias Kappner (5), Philipp Hoffmeister (5), Jan Schultz (4), Axel Schuhmann (4), Max Flothow (3), Ole Ackermann (3), Lars Hornung (1), Henning Dippel, Arne Ackermann, Johann Grede.

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