TV Hüttenberg III - HSG Marburg-Cappel: 35:40 (16:20)

Schützenfest in Hüttenberg als Knotenlöser?

Hart hatten sie für diesen ersten Sieg der Saison arbeiten müssen, und gearbeitet hatten sie - aber eben nicht nur das, sondern auch ganz einfach gut gespielt. Entsprechend gelöst zeigten sich Marburger Spieler, Trainer und Anhänger am Samstagabend nach vollbrachter starker Leistung in der Hüttenberger Arena. "Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen! Es wurde mit viel Konzentration und Leidenschaft gespielt, vom Anpfiff weg war die Truppe voll da und hat sich hier letztlich hochverdient durchgesetzt. Mit dieser Vorstellung können wir Trainer und die Spieler sehr zufrieden sein.", so ein erleichterter Coach Uwe Schulz nach der Partie.

Zuvor sah der Übungsleiter eine schnelle, teils rasante Begegnung, in der seine Mannschaft nach den ausgeglichenen ersten 10 Minuten immer mehr an Fahrt aufnahm, das Geschehen bestimmen und sich peu a peu absetzen konnte, sodass zur Halbzeit eine Führung von 20:16 zu Buche stand. Besonders motiviert und treffsicher zeigte sich Max Flothow, der fast nach Belieben traf, immer wieder Lücken für seine Mitspieler riss und auch in der Abwehr giftig und umsichtig zu Werke ging. Auch die Leistung von Torhüter Basti Rennert war stark - und wichtig für den Gesamterfolg, denn speziell in der ersten Halbzeit legte er mit tollen Paraden den Grundstein für den Erfolg. Generell sprach der Coach aber ein "Gesamtlob" an jeden seiner Spieler aus, vor allem die Tatsache, dass nach einer Halbzeitführung dieses Mal kein Einbruch ab Mitte des zweiten Spielabschnitts erfolgte, dürfte allen Selbstbewusstsein geben. "Im Angriff haben wir das heute wirklich gut gelöst, auf jede Abwehrformation fanden wir die passenden Antworten; dazu wird das Grundkonzept immer besser erkennbar", freute sich Schulz über die Performance seiner Abteilung Attacke. Eine Einschränkung ergänzend zum ansonsten uneingeschränkten Lob machte der Trainer dann aber doch: "Die Abwehr funktioniert noch nicht so, wie wir uns das vorstellen. Phasenweise sieht das schon gut aus, aber es gibt noch einige Abstimmungsschwierigkeiten, auch individuell werden wir noch arbeiten." Schließlich kann man nicht in jedem Spiel 40 Treffer erzielen, um es zu gewinnen, speziell bei Auswärtsspielen dürfte das schwierig werden.

Dennoch: was die HSG in Hüttenberg zeigte, kann womöglich als Knotenlöser taugen - wenn sich das Team um Schulz und "Co" Bernd Portjanow stetig so weiterentwickelt wie zuletzt. Stimmen Leistung und Fitness bei den Schlüsselspielern, muss sich die Mannschaft sicherlich vor keinem Gegner verstecken. Und dass nach dem durchaus schweren Auftaktprogramm nun gegen einen potenziellen direkten Konkurrenten Punkte geholt wurden, macht den Beteiligten sicher zu Recht Mut für kommende Aufgaben. Denn schlecht spielte Hüttenbergs "Dritte" weiß Gott nicht - die HSG aus Marburg spielte an diesem Tag einfach nur besser.

Für Marburg im Einsatz:
Bastian Rennert, Götz Karger (bei 2 7m); Max Flothow (8 Tore), Jonas Schuster (8), Jan Schultz (7), David Binas (6), Christian Rottmann (3), Arne Ackermann (3), Lars Hornung (2), Ole Ackermann (1), Henning Dippel (1), Axel Schuhmann (1), Johann Grede, Nils Zeller

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