HSG Marburg/Cappel - MSG Linden II 41:35 (21:16)

Zwei Punkte trotz schwacher Abwehr

Da der Hinspiel-Sieg bei der MSG Linden II hart erarbeitet werden musste (32:24), wurde auch die Rückrundenpartie von der HSG Marburg/Cappel nicht auf die leichte Schulter genommen. Zumal immer noch einige Ausfälle zu beklagen sind (Christian Rottmann mit einer Bänderdehnung im Fuß, Michael Schepers mit Leistenproblemen und Max Flothow war privat verhindert). Aber auch einige der spielenden Akteure waren am Samstag nicht hundertprozentig fit, was sich besonders in der Marburger Defensive zeigen sollte.

Das Spiel begann ausgeglichen. Vor dem Spiel hatte der Marburger Coach Uwe Schulz vorgegeben, vor allem Tore über die starken Lindener Außenspieler zu verhindern. Dies gelang auch, allerdings ließ man nun dem Rückraum der Lindener zu viele Freiräume, die die Gäste auch nutzten. Nachdem die beiden ersten Treffer des Spiels der MSG gehörten, verlief die Partie 20 Minuten lang mit wechselnden Führungen. Dann jedoch begann eine starke Phase der Marburger. Nach dem 14:14 gelang es, sich über 17:14 und 20:15 zum Pausenpfiff mit fünf Toren abzusetzen (21:16). Während dieser Phase stand die Heimabwehr sicher und vorne wurden die sich bietenden Torchancen konsequent genutzt.

 

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte konnte sich Marburg weiter absetzen, beim Stand von 28:20 nach 40 Minuten schien das Spiel bereits entschieden, zumal Linden personell mit wenigen Auswechselspielern angereist war und nun auch konditionell abbaute. Doch anstatt das Torverhältnis weiter zu verbessern, wurden die letzten 20 Minuten wie auch in der Vorwoche zum munteren Schießen auf beiden Seiten. Die Marburger Abwehr ermöglichte weiterhin dem Rückraum der Gäste zu viele Chancen, was diese besonders in der Schlussphase nutzten. So endete das Spiel mit einem verdienten Sieg für die HSG (41:35), die Anzahl der Gegentore fiel jedoch deutlich höher aus als nötig.

Positiv anzumerken ist, dass sich auf Marburger Seite jeder der eingesetzten Feldspieler in die Trefferliste eintragen konnte. Die Mannschaft war auch trotz der Defizite in der Abwehr in der Lage, das Spiel in der entscheidenden Phase zu prägen und letztlich ungefährdet für sich zu entscheiden.

Das nächste Wochenende ist spielfrei, am 26. Februar tritt der Tabellenführer aus Marburg dann die Reise zur HSG Wettenberg an, die sich im Mittelfeld der Liga befindet.

Für die HSG spielten:
Herbert Gärtner, Bastian Rennert; Jonas Schuster (10), Phillip Hoffmeister (6), Arne Ackermann (5/1), Henning Dippel (5/1), Michael Mühlberger (4/2), Ramon Roales-Welsch (3), Ole Ackermann (2), Lars Hornung (2/2), David Binas (1), Sebastian Gensler (1), Johann Grede (1), Sebastian Mootz (1)

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