Nach Auswärtssieg wartet das Spitzenspiel

15.11.2015: TV Erda - HSG Marburg/Cappel II 7:13 (4:3)

Als klarer Favorit reiste die zweite Frauenmannschaft der HSG zum Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten in Erda. Dennoch hatte man sich vorgenommen, den Gegner nicht zu unterschätzen, da die bisherigen Niederlagen des TV Erda stets knappe und torarme Partien waren.

Warum das so war, wurde schon nach wenigen Minuten klar. Die Marburger Defensive arbeitete zwar gut und konnte die ersten Angriffe der Erdaer Spielerinnen effektiv unterbinden und direkt in schnelle Gegenstöße verwandeln. Allerdings scheiterten zunächst all diese Angriffe an der stark haltenden Torhüterin der Heimmannschaft.  Diese Szenerie setzte sich in der kompletten ersten Halbzeit fort. Auch wenn Chancen in der Offensive erarbeitet wurden, endeten diese fast immer am Pfosten oder an der Erdaer Torfrau, die man zusätzlich durch unpräzise Abschlüsse noch stärker machte. In der Defensive konnte man sich mehrmals bei einer stark haltenden Merita Krasnici bedanken, die einige freie Würfe entschärfte und dafür sorgte, dass man zum Pausenpfiff lediglich mit nur einem einzigen Tor und einem für ein Handballspiel unwirklich erscheinenden Ergebnis von 4:3 hinten lag.

Als reine Kopfsache bezeichnete Trainer Henning Dippel den Rückstand in der Halbzeitpause. Taktische Umstellungen waren kaum nötig, da die Defensive sicher stand und die Offensive sich ausreichend Möglichkeiten erspielte. Einzig der mangelhaften Verwertung dieser Möglichkeiten war es geschuldet, dass die HSG zur Pause keine Führung für sich verbuchen konnte. Es dauerte aber dann noch bis zur 45. Minute, ehe der Knoten bei der HSG platzte. Zunächst Janika Hochstraßer aus dem Rückraum und dann dreimal Vanessa Kuhl von Rechtsaußen sorgten dafür, dass mit der 7:6-Führung die "Kopfsache" erledigt war und die Mannschaft endlich befreit aufspielte und auch traf. Unter anderem Jenny Madubuko und Janika Hochstraßer sorgten nun mit schönen Einzelleistungen dafür, dass die HSG mittels eines 6:0-Laufes auf 6:12 und letztendlich auf 7:13 davon zog und die Partie endgültig entschied.

In einem Spiel mit starken Torwart- und Defensivleistungen auf beiden Seiten zeigte die HSG abermals, dass sie über die nötige Moral sowie den Kampf- und Teamgeist verfügt, um sich auch aus kritischen Situationen zu befreien. Positiv auch, dass die Improvisationen in der Rückraumbesetzung gut funktionierten.

Nun erwartet das Team am kommenden Sonntag erneut ein echtes Spitzenspiel. Die punktgleiche zweite Mannschaft der KSG Bieber tritt als Tabellenführer beim Tabellenzweiten Marburg/Cappel an. Dann wird es allerdings nötig sein, die Chancenverwertung zu verbessern um die Partie gegen die spielstarke Mannschaft aus Bieber zu gewinnen. Bei einem Sieg im Spitzenspiel stünden die Chancen gut, die Hinrunde als Meister zu beenden und dem Saisonziel, Meisterschaft und Aufstieg, einen deutlichen Schritt näher zu kommen.

Für die HSG spielten: Merita Krasnici, Steffi Quent; Janika Hochstraßer (4), Jenny Madubuko (4/1), Vanessa Kuhl (3), Hanna Battenfeld (2), Janina Görges (1), Miriam Jäger, Felicitas Meier, Torri Reese, Anna Shakoor, Claudia Zieracker

(hd)

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