Ausrufezeichen und Wiedergutmachung

29.01.2017: HSG Marburg/Cappel - WSV Oppershofen 36:16 (16:8)

Nach dem Verlust von zwei wichtigen Punkten gegen die HSG aus Mörlen am vergangenen Wochenende, war das Ziel der ersten Damen, sich nun wieder Selbstbewusstsein zu verschaffen und gleichzeitig der Liga zu signalisieren, weshalb man weiter ober in der Tabelle stehen möchte.

Die Erinnerung an die Gastmannschaft konnte noch nicht verblasst sein, da das letzte Aufeinandertreffen erst kurz vor der Winterpause stattfand. Hier setzten sich die Universitätsstädterinnen mit elf Toren Vorsprung deutlich durch.
An einen sicheren Sieg wollte trotzdem niemand vor der Partie denken, gewannen die Gäste aus Oppershofen vor zwei Wochen erst gegen den damaligen Tabellenführer Waldernbach und im anschließenden Spiel letzte Woche gegen Leihgestern, sodass sie mit einer "Mini-Serie" in die Cappeler Arena reisten, fest entschlossen sich aus dem Abstiegskampf verabschieden zu können.

Diesen Plan jedoch mussten sie bereits in der ersten Halbzeit aufgeben, da unsere Erste von Beginn an konzentriert und souverän aufspielte und über eine solide Abwehrleistung (zwei Tore in 17 Minuten) zu einfachen Toren im Tempospiel gelang.
Über eine 6:2 Führung setzten sich die "Affen" bis auf ein 16:8 zur Halbzeit ab und hatten noch längst nicht genug. Jeder Handballer weiß, wie schwierig es allerdings sein kann, nach einer solchen Führung auch in Halbzeit Zwei die Konzentration weiterhin hochzuhalten. Doch die Mädels von der Lahn machten dies bravourös und Wiebke Körsmeier bot der gut agierenden Abwehr einen starken Rückhalt (Quote von über 50% am Ende der Partie).

Bäumten sich die Gäste aus Oppershofen die ersten Spielminuten noch auf, so war ihr Wille gegen Mitte der zweiten Spielhälfte endgültig gebrochen. Dies ist unter anderem dem Tempogegenstoßverhalten, sowie starkem Positionsspiel von Kerstin Aumann (12Tore) und dem Umstand zu verdanken, dass das Unmögliche endlich möglich gemacht wurde: Alle Strafwürfe wurden von Chiara Feise sicher verwandelt – ein Erfolg, welcher Aufschwung und Selbstbewusstsein für die kommenden Wochen liefern sollte. Über ein 20:10 auf 26:11 wuchs der Vorsprung bis zum Endergebnis von 36:16 ganz nach der Vorstellung von Trainer und Mannschaft an. "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und sehe sehr viel Positives für die Zukunft.", so Christopher Meyer direkt nach der Partie.

Nächster Gegner ist die HSG K/P/G/Butzbach, direkter Tabellennachbar, in auswärtiger Halle. Hier gilt es die aktuelle Position zu festigen und weitere Punkte im Kampf um einen Tabellenplatz im oberen Drittel einzufahren.

(cm)

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