HSG Marburg/Cappel erringt hart umkämpften Sieg gegen Hungen/Lich II

16.11.2015: HSG Hungen/Lich II - HSG Marburg/Cappel 22:24 (12:12)

Mit einer großen Portion Selbstbewusstsein reiste die 1. Damenmannschaft der HSG Marburg/Cappel am Sonntagnachmittag nach Lich, fest entschlossen an ihre herausragende Leistung des letzten Spieltages anzuschließen.

Jedoch stellte sich bereits nach wenigen Minuten heraus, dass dies nicht so ein leichtes Spiel werden sollte. Die erste Halbzeit begann hektisch und die HSG vergab von Anfang an viele leichte Torchancen. Zudem ließ sie sich in der Abwehr viel zu leicht durch die wendige Rechtsaußen-Spielerin aus Hungen/Lich austanzen und kassierte die ersten Gegentore. Im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte konnte die 5:1-Abwehr deutlich an Stabilität gewinnen. Diese positive Entwicklung fand jedoch in keinster Weise im Angriff der Gäste statt: das gebundene Angriffsspiel war nicht flüssig und bis zum Spielende musste zum Leidwesen der Mannschaft und des Trainerstabs um Sebastian Müller eine enorm hohe Anzahl an Fehlwürfen und technischen Fehlern verzeichnet werden. So stand es zur Halbzeit 12:12.

Im zweiten Durchgang stellte die HSG auf eine offensive 4:2-Deckung um, mit der Hoffnung, so endlich zu Tempogegenstößen und vermeidlich einfachen Toren kommen zu können. Mit diesem taktischen Zug wurde der Angriff der Gegner vor ungewohnte Herausforderungen gestellt und die HSG konnte zwischenzeitlich auch dank einer nun guten Torwartleistung auf drei Tore davon ziehen. In der letzen viertel Stunde wurde es schließlich wieder hektisch: beide Mannschaften waren mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht zufrieden und gerade in der Abwehr bahnte sich eine zunehmende Aggressivität an. Hungen/Lich konnte in den letzten Spielminuten wieder ausgleichen. Nur wenige Sekunden vor dem Abpfiff konnte Kerstin Aumann dank eines klug ausgespielten Spielzugs den Siegtreffer im Tor der Gegner unterbringen.

Letztendlich war das komplette Spiel von den starken Abwehrreihen geprägt, die Qualität im Angriff ließ jedoch deutlich zu wünschen übrig und die HSG kann somit gut mit dem 24:22 Endstand leben. Lange Zeit bleibt der HSG nicht, dieses Spiel zu reflektieren, denn schon am Donnerstag steht die nächste Begegnung in Aßlar an.

Für die HSG spielten: Wiebke Körsmeier, Maren Brenning; Kerstin Aumann (9), Judith Krekeler (5), Chiara Feise (4/2), Johanna Schneider, Imke Hogrefe (je 2), Kira Hanke, Judith Kaden (je 1), Anja Kraft, Nora Schilke

(jk)

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