03.05.2014 Bezirksliga B: HSG Marburg/Cappel Frauen - FSG Klein-/Lützellinden II 35:16 (20:7)

Deutlicher Heimsieg im letzten Saisonspiel!

Fotos vom Spiel
Im letzten Saisonspiel der aktuellen Saison 2013/14, in der die HSG bereits am letzten Spieltag die erneute Meisterschaft erreichte, traf Marburg daheim auf die Gäste der FSG Klein-/Lützellinden II. Die guten, teils hervorragenden Leistungen der letzten Spiele sollten mit zwei Punkten zum Abschluss der Saison abgerundet werden. Es stellte sich jedoch vor Beginn insgeheim die Frage, ob die Luft nicht bereits mit dem Titelgewinn raus sei und sich daraus ein unnötig schweres Spiel ergeben würde. Die Einstellung der Mannschaft zeigte jedoch bereits von Beginn, dass die oftmals als "Wundertüte" beschriebene HSG immer weiter zusammen gewachsen ist, Spielabläufe routiniert funktionieren, der Siegeswille in jeder Spielerin fest verankert ist und vor allem das "wir" dominiert, da man mit Einzelkämpfern und Soloaktionen diese Ergebnisse nicht erzielen kann.

Weiterlesen: 1. Frauen: Sieg zum Saisonabschluss

12.04.2014 Bezirksliga B: HSG Marburg/Cappel Frauen - HSG Großen-Buseck/Beuern 32:17 (14:13)

Erneuter Meistertitel und Doppelaufstieg in der Saison 2013/14!

Im vorletzten Spiel der laufenden Saison 2013/14 konnten die Damen der HSG bei einem Sieg den erneuten Aufstieg erreichen, da der aktuelle Vorsprung auf den direkten Verfolger bei noch zwei ausstehenden Spielen, bereits vier Punkte betraf und Marburg mit einem Punktgewinn dann nicht mehr einzuholen wäre. Dementsprechend fieberte man dem angesetzten Spiel gegen die Gäste aus Buseck mit vollem Tatendrang entgegen und somit konnte die HSG mit der zweiwöchigen Vorverlegung des Spiels sehr gut leben.

Angestachelt durch Kiras Motivationsrede zum entscheidenden Spiel, begann die HSG zunächst mit hohem Tempo und ging bereits nach 16 Sekunden mit 1:0 in Führung. Die Gäste glichen jedoch im Gegenzug aus und zu Beginn der Partie wurden den angereisten Zuschauern eine ausgeglichene Begegnung geboten (2:2, 4:2, 5:4). Obwohl sich die heimische HSG immer wieder einen 2-3 Tore Abstand erspielen konnte, blieb Buseck weiterhin konsequent im Spiel, gerade durch immer wieder aufkommende Nachlässigkeiten Marburgs. In der 16. Spielminute glichen die Gäste dann zum 9:9 aus. Auch bis kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit bot sich das gleiche Bild. Marburg spielte einen Handball der nicht einmal groß kritisiert werden musste, die letzte Konsequenz fehlte in den ersten dreißig Minuten jedoch dauerhaft (12:9, 13:13). In der Abwehr agierten die heimischen Damen noch nicht konsequent bzw. körperbetont genug und auch im Angriff fehlten teils noch die in den jeweiligen Situationen angebrachten Entscheidungen. Gemessen am Können der potenziellen Aufstiegskandidaten, war das Halbzeitergebnis von 14:13 keineswegs zufriedenstellend. In der Kabine musste daher ein (lauter) Weckruf erfolgen! An eine Vertagung der Meisterschaft wollte keiner der Beteiligten denken und dementsprechend sollte das Auftreten in der kommenden Halbzeit noch einmal neu justiert werden.

Weiterlesen: 1. Frauen: Doppelaufsteiger!

HSG Münzenberg/Gamb. - HSG Marburg/Cappel 15:23 (9:12)

22.03.2014, Frauen Bezirksliga B

Nachdem in der letzten Woche das wohl meisterschaftsweisende Spiel gegen Dilltal gewonnen werden konnte, mussten die Marburgerinnen an diesem Wochenende zum Tabellensiebten nach Münzenberg. Seit 10 Pflichtspielen ungeschlagen, konnte nichts anderes als ein weiterer Gewinn von zwei Punkten, als gesetztes Ziel ausgeschrieben werden. Motiviert durch Miri's individuell gebastelte Handballmännchen mit einem persönlichen Vorsatz/Spruch für das Spiel und den in Aussicht gestellten selbstgebackenen Siegerplätzchen, konnte die Punktejagd beginnen.

Das Spiel begann zunächst mit einem holprigen Start, bei dem der Unparteiische Handball als Sportart ohne Körperkontakt ansah. So bekam Sarah nach gerade einmal 50 Sekunden und für eine "Standardabwehraktion" ohne jegliche Verwarnung, direkt eine 2min-Zeitstrafe. Die Gastgeber konnten durch den zur Strafe zusätzlich gegebenen 7m mit 0:1 in Führung gehen. Kaum 30 Sekunden später erhöhten die Gäste auf 0:2, ehe die HSG nach vier Spielminuten zum 2:2 ausglich.

Eine weitere gute Abwehraktion später, war es wieder der zuständige Unparteiische, welcher der schon vorbelasteten Sarah, nun eine gelbe Karte auferlegen wollte. Da dies im Regelwerk durch die zuvor verhängte Strafe nicht möglich war, musste Marburg innerhalb der ersten sechs Minuten zwei Zeitstrafen verkraften und bestritt daher vier dieser sechs Minuten in Unterzahl. Die Marburgerinnen erwachten jedoch aus dem oftmals gern gezeigten 5-Minuten-Schlaf zu Beginn einer Partie und erhöhten auf 4:2. Nach 12 Minuten konnte erstmals eine Führungen von drei Toren herausgespielt werden (6:3).

Weiterlesen: 1. Frauen: Noch ein Sieg bis zur Meisterschaft!

HSG Marburg/Cappel - HSG Dilltal 35:24 (16:14)

Heimsieg im Spitzenspiel!

Nachdem man im Hinspiel auswärts in Dilltal eine deutliche Niederlage mit 30:19 (18:5) einstecken musste, empfingen die Damen aus Marburg im Spitzenspiel den Tabellenzweiten der HSG Dilltal in eigener Halle. Die Vorzeichen waren deutlich: Ein Sieg ermöglicht einen 3 Punkte Vorsprung gegenüber der direkten Konkurrenz - eine Niederlage verhindert den Aufstieg aus eigener Kraft.

Dementsprechend wurde die letzten zwei Wochen geackert, kritisiert und verbessert was die Einheiten hergaben. "Vielleicht war es gut, dass wir im Hinspiel so eine Klatsche kassiert haben. Jetzt sind wir uns wenigstens bewusst was da auf uns zu kommt. Das passiert uns bestimmt nicht nochmal!". Diese Sätze wurden innerhalb der Mannschaft laut und so konnte das lang ersehnte Rückspiel beginnen...

Das Spiel begann direkt mit einem guten Tempo auf beiden Seiten und Dilltal gelang es nach 1:40min mit 0:1 in Führung zu gehen. Kaum eine Minute später erhöhten die Gäste auf 0:2 und Marburg tat sich in der Anfangsphase noch etwas schwer, spielte aber dennoch bereits zu diesem Zeitpunkt einen ordentlichen Handball. Nach knapp vier verstrichenen Spielminuten verkürzte Judith auf 1:2, bevor Friedi zum 2:2 ausglich. Die angesprochenen Maßnahmen, die man im Training immer wieder kleinlich aufarbeitete waren allen Beteiligten sehr deutlich eingeimpft worden, doch noch trafen die Außen der Gäste mit schönen Würfen und auch Dilltals "14", die Marburg das Hinspiel gründlich verdorben hatte, konnte ihr Spiel entfalten.

Weiterlesen: 1. Frauen: Großer Schritt Richtung Meisterschaft

TSV E. Stadtallendorf - HSG Marburg/Cappel 6:32 (3:13)

Umschaltspiel ermöglicht eindeutiges Ergebnis!

Am vergangenen Spieltag musste der Tabellenerste zum Schlusslicht nach Stadtallendorf. Diese Spiele sind meist schwierig, da sie in diesen Klassen bereits einen deutlichen Favoriten festlegen, es dennoch auf Seiten Marburgs dringend notwendig war, die Spannung über 60 Minuten aufrecht zu erhalten, sich nicht dem gegnerischen Spiel anzupassen und einen attraktiven Handball zu bieten.

Von diesem Vorsatz des wachen Agierens war in den ersten fünf Spielminuten jedoch keineswegs und auch nur ansatzweise etwas zu verzeichnen. Beide Mannschaften boten in diesen ersten 300 Sekunden eine Leistung, die weder die Bezeichnung engagiert verdiente oder auch nur der Sportart Handball im Entferntesten ähnelte.

Nach dieser ersten Phase begann die HSG dann jedoch langsam aber sicher ihren Weg ins Spiel zu finden und erzielte in den kommenden 10 Minuten sieben Treffer in Folge, während auf der anderen Seite kein Gegentor verzeichnet werden brauchte (7:0, 10:1). Fünf der bis dahin sieben Treffer konnte Kerstin verzeichnen, die den einfachen und direkten Weg in die Lücke suchte und nach dem Überwinden der Abwehrspielerin, mehrfach frei von 6m abschließen konnte.

Im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit konnte die HSG ausgehend von einer soliden Abwehrarbeit, viele schnelle Tore im einfachen Umschaltspiel erzielen. Dabei war es vor allem Anja, die sich mit einer zügigen Vorwärtsbewegung für lange Pässe anbot. Mit einem Vorsprung von zehn Toren konnte die HSG dann mit dem Spielstand von 13:3 in die Kabine gehen. Dennoch war die Leistung in der ersten Halbzeit, ausgehend von vielen technischen Fehlern, weit unter dem zuletzt gegen Nordeck gebotenem Niveau.

Zurück im Spiel, zeigte dann auch die in der ersten Halbzeit blass gebliebene Imke, welche Durchsetzung- und Schlagkraft der Marburger Rückraum bieten kann und erzielte nur in Halbzeit zwei, neun schöne Treffer. Das Spiel der Marburgerinnen wirkte nun gefestigter, aber dennoch passte man sich phasenweise zu sehr an die Gastgeber an bzw. verfiel in alte Fehlermuster. Ob Bogenlampenpässe an den gedeckten Kreis, eine über den Ball springende Torfrau oder Pässe auf die Füße der Mitspielerinnen – alle diese Nachlässigkeiten kann man sich in der kommenden Woche, im vorgezogenen Spiel um die Meisterschaft, daheim gegen Dilltal, unter keinen Umständen erlauben bzw. muss dann mit einer direkten Bestrafung durch daraus resultierenden Gegentoren rechnen.

Die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit führte letztlich dazu, dass Marburg das Spiel ungefährdet mit 32:6 gewinnen konnte. Nun gilt es die Kräfte zu bündeln, um am 15.03.14 um 18Uhr im Spiel um „Alles“, gegen Dilltal zu punkten und einen entscheidenden Schritte in Richtung der möglichen Doppelmeisterschaft zu erkämpfen.

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (21 Paraden), Kerstin Aumann (9), Imke Hogrefe (9), Anja Kraft (8), Patricia Klotz (2), Vanessa Kuhl (2), Jasmin Kramer (1), Jenny Madubuko (1), Claudia Zieracker, Sarah Voßmeier, Miriam Jäger.

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

HSG Marburg/Cappel - HSG Nordeck-W./All./Lon. II 28:15 (13:10)

Angriffsqualität kehrt schlagkräftig zurück!

Nachdem man dem Marburger Angriff in der letzten Woche eindeutig nur ein "ungenügend" attestieren konnte, waren die Trainingsinhalte der vergangenen Woche schnell abgesteckt. Montags zwei Stunden "Abwehr knacken", Mittwochs Stationsarbeit zu "Tore, Tore, Tore" und Freitags musste dringend an den Spielzügen geschraubt werden. Dieser in der Sportpädagogik als "Einschleifen" verschriene Prozess, zeigte jedoch am vergangene Wochenende seine Notwendigkeit an Hand der daraus resultierenden Torausbeute...

Wer jedoch glaubte, dass der deutliche Sieg gegen Nordeck, die zu diesem Zeitpunkt auf Tabellenplatz 8 angesiedelt waren, auf den Faktor Erster gegen Achter abgewälzt werden könne, irrte sich gewaltig. Noch im Hinspiel erfuhr man deutlich die Gefährlichkeit Nordecks, als die Hinrundenpartie nur knapp mit 22:21 gewonnen werden konnte. Eine junge Truppe mit enormen Gefahrenpotenzial wurde daher in heimischer Halle erwartet. Auf den Punkt brachte es Johanna vor dem Spiel mit ihrer Motivationsansprache und stachelte die Mannschaft noch einmal positiv an (siehe unten).

Während in den vergangenen Spielen vor allem die Abwehr durch eine herausragende Arbeit hervorstach, sollte diese Leistung am vergangenen Spieltag zusätzlich durch einen enorm torhungrigen Angriff ergänzt werden. Während der erste Angriff Nordecks nach zwei Spielminuten und ohne das Anzeigen von Zeitspiel neutralisiert werden konnte, startete die Marburger Offensive. In der 6. Spielminute führte Marburg bereits mit 4:0. Dies ermöglichte vor allem auch die Manndeckung gegen Jenny, wodurch die großen Lücken ausgehend vom guten Stoßen in die Abwehr, regelrecht zum Tore werfen zwangen. Nordeck verkürzte dann in der 7. Spielminute auf 4:1 und war drei Minuten später erfolgte das Anschlusstor zum 4:2.

Dabei waren es vor allem die in der ersten Halbzeit gut aufgelegten gegnerischen Außen, welche ein um das andere Mal sehr präzise in die lange Ecke einnetzten. Marburg hatte den Spielverlauf weitestgehend im Griff und bestimmte bis zur 15. Spielminute eigenhändig das Geschehen. Beim Spielstand von 9:4 erfolgte die erste Auszeit Nordecks. Es gab prinzipiell nur Kleinigkeiten zu verbessern bzw. genauere Absprachen zu treffen - der Rest lief gut. Auch wenn es nicht gelingen konnte, bereits zu diesem Zeitpunkt die Führung weiter auszubauen, boten beide Seiten in der ersten Halbzeit einen spannenden und anschaulichen Handball (10:6, 11:8, 12:9).

Mit einer Führung von drei Toren und dem Spielstand von 13:10 trennten sich die Mannschaften dann zur Halbzeit. Die Ansprache in der Kabine beinhaltete eine deutliche Warnung. Niemand der Anwesenden sollte auch nur ansatzweise davon ausgehen, dass diese Führung den Ausgang des Spiels vorbestimme, da sich drei Tore "zur Not" auch in einer Minute werfen lassen. Dementsprechend müsse nochmal eine Schippe drauf gelegt werden.

Während man in anderen Partien dieser Saison gerne mal feststellen konnte, dass das Halbzeitgespräch in der Kabine anscheinend nicht stattgefunden haben muss, zeigten die Marburgerinnen in dieser zweiten Halbzeit eine taktische Umsetzung der Extraklasse. Während Marburgs Bank auf die defensive 6-0 der Gäste reagierte, setzten die zuständigen Spielerinnen eindrucksvoll ihre Schlagkraft auf der Platte unter Beweis. Es erfolgte, ausgehend von einem brandgefährlichen Rückraum, welcher in der zweiten Halbzeit immer die richtigen Entscheidungen traf, eine Demonstration der Gefährlichkeit der in Gelb auflaufenden Kreisläuferinnen. Während der Rückraum, wenn er nicht angegangen wurde erfolgreich abschloss, erfolgte im Umkehrschluss der "tödliche" Pass an den freien Kreis sobald eine Abwehrspielerin herausrückte und gegen Halb oder Mitte anzugehen. Allein die Marburger Kreis-"Kampfsäue" (positiv besetzt!), die von Haus aus noch einmal deutlich intensiveren Kontakt zur gegnerischen Abwehr pflegen, erzielten in diesem Spiel insgesamt 12 Treffer.

Wie "Handball made in Marburg" aussehen kann, zeigte der Spielverlauf der ersten Viertelstunde der zweiten HZ. Ausgehend von einer sehr gut verschiebenden Abwehr, die stets hellwach auf Tempogegenstöße lauerte, wurde entweder über ein schnelles Umschaltspiel gepunktet oder strukturierte Angriffe mit sehr hohen Bewegungsanteilen aller Spielerinnen, führten zwangsweise zur freigespielten Mitstreiterin. Ebenso wenn einmal etwas nicht klappte, wurde die Ruhe gesucht und nach dem erneuten Durchspielen mit Druck in die Abwehr gestoßen, woraus immer eine Torchance entstand. Dementsprechend konnte Marburg 8(!) Tore in Folge erzielen (14:11, 22:11).

Das Verhindern von weiteren Gegentoren gelang unter anderem auch durch die notwendige Feinabstimmung gegenüber den gegnerischen Außen, die in der ersten Halbzeit sehr effektiv in die langen Ecken trafen, jedoch im voranschreitenden Spielverlauf keine weiteren Wurfvariationen boten. Somit konnte Steffi die darauffolgenden Würfe in die lange Ecke entschärfen. Generell sprechen nur 5 Gegentore in der zweiten HZ eine deutliche Sprache, hinsichtlich des löblichen Abwehrverhaltens.

Auch die letzte Viertelstunde agierte Marburg clever und konnte den Vorsprung noch einmal ausbauen. Verdienterweise konnte das Spiel dann mit 28:15 nach Hause geholt werden.

Letztlich bleibt festzuhalten, dass der Angriff endlich wieder wirkungsfähig aufgetreten ist und dadurch die klare Tordifferenz zu Stande kommen konnte. Wenn Marburg diese Leistungen weiter abrufen kann, sind auch die noch ausstehenden Spiele zu gewinnen. Wichtig ist, dass nach diesem Leistungshoch kein Tief bzw. ein Ausruhen auf dem guten Ergebnis erfolgt. Weiterhin zeigte sich, dass sorgenfrei gewechselt werden kann, da sich fast der gesamte Kader auf der Torschützenliste eingetragen hat bzw. jede Spielerin auf ihrem "Spezialgebiet" einen einwandfreien Job tätigte. Nochmals muss daher betont werden, dass dem spielerischen Können Nordecks keineswegs Etwas abgesprochen werden kann, Marburg jedoch endlich einmal das eigene Leistungsvermögen über fast das gesamte Spiel eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Bei aller sonstigen Kritik des Trainers, immer im Sinne einer noch nicht am Leistungslimit angekommenen Mannschaft, bleibt hier nur ein großes Lob für die erbrachten sechzig Minuten auszusprechen! Weiter so!

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (16 Paraden), Anja Kraft (5), Patricia Klotz (4), Friedi Lieb (4), Kerstin Aumann (3), Malena Götte (3), Miriam Jäger (2), Kira Hanke (2), Jenny Madubuko (2), Jasmin Kramer (1), Nora Schilke (1), Imke Hogrefe (1), Johanna Schneider, Vanessa Kuhl.

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

Bilder von Jojos Motivationsansprache:

HSG Wettenberg II - HSG Marburg/Cappel 12:19 (4:9)

Abwehrleistung legt erneut Grundstein für Auswärtssieg!

Intern herrscht bei der HSG aktuell eine andere Zeitrechnung. Jedes Spiel ist ein neues Endspiel. Immer wieder aufs Neue geht es um Alles oder Nichts. Kein Gegner wird dabei auch nur ansatzweise in seiner Gefährlichkeit unterschätzt. Dies zeigte sich auch wieder am vergangenen Wochenende, als die Damen aus Marburg auswärts in Wettenberg gastierten.

Das Spiel begann mit einem schnellen Tor der Gastgeber und nach knappen 20 Sekunden stand es 0:1 für Wettenberg. Die prompte Antwort Marburgs erfolgte jedoch im Gegenzug, als die in Gelb agierenden Damen, nach weiteren zwanzig Sekunden zum 1:1 ausglichen. Mit einer soliden Abwehr konnte der darauffolgende Angriff der Gegner abgewendet werden, ehe Judith erneut zum 2:1 traf. Es sollte weitere sechs Minuten(!) dauern, bevor überhaupt der nächste Treffer in der Partie zu verzeichnen war. Diese sechs Minuten waren jedoch symptomatisch für den Marburger Angriff. Während man in der Abwehr erneut in einigen Sequenzen des Spiels filmreif für das Lehrbuch agierte, glich der Angriff leider zu oft dem absoluten Gegenteil und forderte zum Augenschließen und schnell Vergessen auf.

Von Malenas Treffer zum 4:2 in der neunten Spielminute, vergingen erneut wieder gut 5:30 Minuten, bis zum 5:2 durch Kerstin. Als würde es eine Zeitvorgabe verbieten, fiel auch das 6:3 erst in der 20. Spielminute. Dabei ist jedoch anzumerken, dass innerhalb dieser jeweiligen Zeitspanne, mindestens drei bis fünf sehr gute Chancen erarbeitet und die bis zur Wurfausübung mit viel Engagement erkämpft wurden. Von Lattentreffern und dem Anwerfen der gegnerischen Torfrau, änderte sich jedoch aber bekanntlich auch bis zum heutigen Spieltag die Zahl auf der Anzeige, unter dem Wort "Gäste" nicht und blieb daher leider viel zu gering.

Den Angriff der Gastgeber hingegen hatte man durch die vorliegende Verteidigungseinstellung jedoch sehr gut im Griff und auch Wettenbergs Shooterin, konnte Marburg ein um das andere Mal entschärfen. Hierbei ist festzustellen, dass Wettenberg durchaus ein attraktives Angriffsspiel bot, schöne Kombinationen aufzog, jedoch auf hellwache Kämpferinnen stieß und dadurch teils auch noch mit dem Druck des Zeitspiels auskommen musste, da kein Durchkommen durch die gelbe Mauer zu verbuchen war (7:3, 8:4). Wünschenswert wäre daher gewesen, wenn diese Energie nicht nach der Mittellinie verpufft bzw. auch nach klasse Vorarbeit auf den letzten 10% ins Tor vorhanden gewesen wäre. Somit trennten sich die Mannschaften mit 9:4 zur Pause.

Was dieses "Handball" beinhaltet, von dem immer gesprochen wird und welches die Mannschaft (im positiven Sinne) im Training oft umsetzt als gäb es kein Morgen, zeigte die HSG zurück auf der Platte, innerhalb der ersten 5 Minuten der zweiten HZ. In unter zwei Minuten trafen Pizi, Kira und Jenny durch schöne, unkomplizierte Treffer, ausgehend von schönen Pässen in den Lauf, zum 12:4. Ausgehend von der vorbildlichen Verteidigung, konnten direkt im Anschluss noch einmal zwei Treffer durch Tempogegenstöße erzielt werden (14:5). Auch wenn an dieser Stelle der gegnerischen Torfrau keineswegs eine gute Leistung abgesprochen werden soll, schlossen im weiteren Verlauf die Marburger Damen jedoch wieder zu ungenau ab oder scheiterten am Gebot der Nächstenliebe, d.h. nach erfolgreichem Überwinden der Abwehrspielerin und einer riesigen Lücke, wurden die (Fehl-)Pässe zum Mitspieler gesucht, anstatt eiskalt ein zu netzen. Eine zweistellige Anzahl solcher und freier "Fahrkarten", mussten daher leider am Ende des Spiels unnötigerweise verzeichnet werden. Dabei geht es keineswegs darum, dass jeder Ball ins Tor muss, freie Würfe von 6m müssen jedoch sicher verwandelt werden, anstatt in der Kategorie "verworfene 100%ige" zu landen.

Auch wenn der Spielausgang (19:12) letztlich ungefährdet nach Hause gebracht werden konnte, wiederholen sich zur Zeit zu oft die Worte der Marburger Bank, dass da noch viel mehr drin gewesen wäre. Potenzial allein genügt nicht, nun muss die Mannschaft am kommenden Heimspieltag des 22.02.14 um 19:45Uhr gegen die Gäste aus Nordeck wieder beweisen, dass man sich ebenso vor dem effektiven Angriff mit Torgarantie fürchten muss.

Zeugnis der HSG:
Abwehr: sehr gut
Tempospiel: sehr gut
Moral: gut
Köpfchen: gut-befriedigend
Angriff: mangelhaft; bei "100%-igen"-Chancen teils "ungenügend"

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (19 Paraden), Kira Hanke (5), Kerstin Aumann (4), Jenny Madubuko (2), Judith Krekeler (2), Malena Götte (2) Anna Sikeler (1), Miriam Grabarits (1), Patricia Klotz (1), Imke Hogrefe (1), Johanna Schneider, Anja Kraft, Jasmin Kramer, Vanessa Kuhl.

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

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