TV Erda - HSG Marburg/Cappel Frauen 10:15 (5:11)

Marburg agiert im Energiesparmodus!

Nachdem man in den letzten zwei Spielen, gegen gute Gegner jeweils eine sehr überzeugende Leistung erbrachte, wollte man auswärts beim Vorletzten ein klares Zeichen für das Torverhältnis setzen.
Was jedoch folgte bleibt auch für den Trainer kaum zu begreifen. Nachdem das Spiel begonnen hatte und der Ball bereits zweimal erobert werden konnte, war man jedoch innerhalb der ersten Spielminute nicht in der Lage eine dieser Chancen zu nutzen. Dementsprechend ging Erda nach 1:24min mit 0:1 in Führung. Dreißig Sekunden später legte Malena mit einem Gegenstoß zum 1:1 nach. Tempos sollten an diesem Spieltag das einzige effektive Mittel zum Torerfolg sein - aus dem Rückraum lief 60Minuten überhaupt gar nichts! Lediglich ein erfolgreicher Stemmwurf vor der Halbzeitpause von Patricia, konnte auf das Konto der Rückraumschützen verbucht werden. Nach 3:20min hatte man die ersten fünf technischen Fehler angehäuft und es bleibt unerklärlich, warum man nach den meisterlichen Leistungen der Vorwochen, sich gegen angeblich schwächere Gegner so schwer tut. Präsenz und Wille wurden dabei leichtfertig gegen Lässigkeit eingetauscht. Weiterhin war das Spiel von Marburg von Tempos und 7m geprägt (3:1, 4:2, 7:3). Lediglich vereinzelt blitze das Können des Tabellenführers auf, doch das Kombinationsspiel und die Lust an der Bewegung begrenzte sich dabei oftmals auf zwei, von Angriff zu Angriff wechselnde, Marburgerinnen. Mit dem Halbzeitstand von 11:5 ging man dann in die Kabine (9:3, 10:4).

Zurück aus der Kabine wollte man nun einiges anders machen, aber lediglich in der Ungefährlichkeit vor dem Tor legte man noch drei Schippen drauf. Nach dem 12:6 durch Vanessa in der frühen Phase der zweiten Halbzeit, nahm Marburg bis zur 54. Spielminute nicht mehr am Spiel teil!!(!) Erst sechs Minuten vor Schluss bequemte man sich, den Ball endlich im Tor zum 13:8 zu versenken. Dies resultierte vor allem aus dem Übersehen von meterbreiten Lücken der gegnerischen Abwehr, dem inkonsequenten Stoßen und nicht durchbrechen der Abwehr, der Verantwortungsabgabe an den gedeckten Mitspieler, unzählige technische Fehler und einem kaum vorhandenen deutlichen Siegeswillen, da sich dieses Spiel wohl von allein gewinnen würde. Ein solches Auftreten in den letzten drei Endspielen der Meisterschaftsphase darf daher nicht wiederholt werden und bleibt angesichts des Könnens der Mannschaft lange Strecken inakzeptabel (4 Tore in der zweiten HZ). Mit dem 15:10 (14:9, 15:9) gewann man schließlich zwei Punkte und auch wenn der Sieg zu keiner Zeit bedroht war, zeigte die Mannschaft leider nur ca. 1/5 der ihr innewohnenden Klasse und Spielfreude. Ebenso hätten die erzielten Tore mindestens verdoppelt werden können (und müssen!). Letztlich muss man mit diesem Spiel schnellstmöglich abschließen, jedoch sollte nun jeder verstanden haben, dass auch Gegner aus dem Tabellenkeller absolut ernst genommen werden müssen und jedes Spiel mit dem vorhandenen Potenzial und dem absoluten Willen Meister zu werden, bestritten werden muss. Am kommenden Wochenende kann die Mannschaft dann beim Tabellenletzten die verpasste Torejagd nachholen und sich auf die tollen Leistungen aus den Spielen gegen Heuchelheim und Mainzlar besinnen.

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (Tor), Malena Götte (7), Vanessa Kuhl (3), Patricia Klotz (2), Sarah Molnar (1), Sarah Voßmeier (1), Johanna Schneider (1), Maren Lünter, Judith Krekeler, Jenny Madubuko, Nora Schilke.

Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

Template Settings

Color

For each color, the params below will give default values
Blue Red Oranges Green Purple Pink

Body

Background Color
Text Color

Header

Background Color

Footer

Select menu
Google Font
Body Font-size
Body Font-family
Direction