HSG Marburg/Cappel Frauen - TV Erda 26:6 (10:3)

Mit Tempo zum Sieg!

Im Nachholspiel empfingen die ungeschlagenen Damen der HSG am Mittwochabend die Gäste des bisher sieglosen TV Erda. Die Zielsetzung gegen den Vorletzten war daher klar definiert und die Herangehensweise zum Erfolg wurde die letzten vier Trainingseinheiten intensiv geübt. Tempo sollte den Gegner nicht nur unter Druck setzen, sondern letztlich auch knacken.
Nachdem das Spiel 1:30 Min auf der Uhr anzeigte, konnte Malena durch einen 7m das 1:0 erzielen. Der größte Druck auf die Damen der HSG lastete zu diesem Zeitpunkt in Form von gespannten Zuschauern, welche auch zu diesem Spiel wieder den Weg in die Halle fanden. An dieser Stelle daher nochmal ein besonderer Dank an alle Angereisten, wodurch die Mannschaft wie bereits im letzten Spiel gegen Mainzlar, doch noch merklich solider spielt. Dem Druck der interessierten Anwesenden wollten die Damen jedoch zunächst noch nicht gerecht werden und das Spiel stagnierte bis zum 1:1 in der siebten Spielminute. Erst drei Minuten später schoss Pizi den Ball zum 2:1 ins linke obere Lattenkreuz, resultierend aus einem schönen Spielzug der die Abwehr zur Bewegung zwang und eine Lücke erarbeitete. Nach knapp einer Viertelstunde erhöhte Nora zum 3:1. An diesem Spieltag überzeugte sie vor allem durch gezielte Abschlüsse und einer guten Deckungsarbeit im Mittelblock. Erst jetzt war die HSG voll im Spiel angekommen und erhöhte den Spielstand weiter bis zum 7:1 in der 22. Spielminute. Durch effektive lange Bälle konnte sich die Heimmannschaft nun stetig weiter absetzen (7:2, 9:2, 10:3). Zu diesem Zeitpunkt lag der Fokus nur sehr selten im geordneten Spielaufbau, da der Angriff hauptsächlich durch Tempospiel abgeschlossen werden konnte. Der Halbzeitstand betrug somit 10:3.

Zurück aus der Kabine war klar, dass man noch mehr Tore erzielen wollte, da man doch noch einige klare Chancen auf der Strecke lies bzw. lediglich das Aluminium traf. Nach 39 Minuten konnte dann erstmals eine 10 Tore Führung erreicht werden (12:3, 13:5, 15:5). Überraschende Momente hinsichtlich des Spielverlaufs waren jedoch nicht mehr zu finden, dennoch agierte die Mannschaft der Marburgerinnen konsequent über die gesamten 60 Minuten mit einem überzeugend hohem Tempo. An dieser Stelle soll noch die vorbildliche Abwehrleistung von Maren L. auf der vorgezogenen Deckungsposition betont werden. Ihr effektives Zupacken und das gute Stellungsspiel verunsicherte Erda zusätzlich. Zu hinterfragen war an diesem Spieltag jedoch eine zweistellige Anzahl von Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten. Diese beeinflussten zwar nicht den Ausgang des Spiels, sorgten aber immer wieder für entsetztes Kopfschütteln.

Letztlich bleibt zu sagen, dass die Damen auch am kommenden Wochenende gegen den Tabellenletzten aus Biedenkopf eine solche Leistung abrufen müssen, um weiterhin am Torverhältnis zu arbeiten. Langfristig gesehen muss man sich jedoch dann wieder auf die schwierigeren Gegner konzentrieren und an die überragende Leistung aus dem Spiel gegen Mainzlar anknüpfen.

Für die HSG spielten: Stefanie Quent (6 Paraden), Marta Lemanczyk (5 Paraden), Maren Witschel (8), Malena Götte (7), Jenny Madubuko (4), Nora Schilke (2), Johanna Schneider (2), Sarah Molnar (1), Patricia Klotz (1), Jasmin Kramer (1), Sarah Voßmeier, Vanessa Kuhl ,  Anna Sikeler, Maren Lünter.
Marc Hampel (Trainer Damen), HSG Marburg/Cappel

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