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HSG Marburg/Cappel - VfB Driedorf 23:18 (9:9)

Gute Leistung der neu zusammengestellten Mannschaft

Die stark verjüngte Herrenmannschaft der HSG Marburg/Cappel traf im ersten Saisonspiel zu Hause auf den VfB Driedorf. Gleich fünf Spieler des Jahrgangs 1995 standen auf dem Spielbericht, diese Mischung aus Jugend und erfahrenen Spielern führte denn auch zum ersten Sieg.
Die HSG legte los wie die Feuerwehr, aus einer sicheren Defensive heraus ging man 3:0 in Führung, so dass sich der Gästetrainer gleich zu einer ersten Auszeit veranlasst sah. Davon ließ sich die Heimmannschaft aber nicht beirren und baute ihren Vorsprung weiter aus. Leider musste die HSG noch in der ersten Halbzeit einen schweren Verlust hinnehmen. Der gerade erst genesene Lars Jacob verletzte sich erneut an den Bändern im Fuß und konnte nicht weiterspielen. Gegen Ende der ersten Halbzeit lies die Konzentration dann auch nach, leichte Fehler schlichen sich ins Spiel ein und man gestattete den Gästen pünktlich zum Halbzeitpfiff nach einer 9:5-Führung zum 9:9 auszugleichen.

Das jedoch sollte das erste und letzte Mal sein, dass Driedorf herankam. Nach der Pause begann die HSG wieder stark und zog schnell mit 5 Toren davon (15:10, 40. Min.).
Nun ließ man nichts mehr anbrennen und verwaltete den Vorsprung bis zum Schlusspfiff des souverän agierenden Schiedsrichters. In der Abwehr hatte man den Gegner gut im Griff. Besonders Sam Imani, Christian Rottmann und Johan Grede unterbanden stark das Aufbauspiel der Driedorfer. Die pfeilschnellen Außen Julian Ingenbleek und Valentin Farnung konnten sich besonders in der Schlussphase mit schnellen und schönen Toren auszeichnen. Auch Torhüter Paul Mengel zeigte sich über die gesamte Spieldauer sehr sicher.

Am Ende stand ein 23:18 auf der Anzeigetafel, auf dem man aufbauen kann. Während die Abwehr durchgehend gut stand, waren zu viele technische Fehler im Aufbauspiel und zu leichtfertige Abschlüsse zu bemängeln. Diese gilt es nun vor dem Derby beim VfL Neustadt abzustellen. Bitter ist der Verlust von Lars Jacob, der nun voraussichtlich wieder einige Wochen fehlen wird.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten:
Paul Mengel; Henning Dippel (5), Julian Ingenbleek (4), Christian Rottmann (4), Sam Imani (4), Valentin Farnung (3), Max Kiekbusch (2), Johan Grede (1), Lars Jakob, Nils Brusius, Ignaz Stegmiller

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III - HSG Marburg/Cappel 34:24 (17:14)

"Wir sind nicht untergegangen und können trotz der Niederlage zufrieden sein", sagte Marburgs Co-Trainer Bernd Portjanow. Lange hielten die Gäste gleichwertig dagegen. Den Drei-Tore-Rückstand zur Pause hatte Marburg/Cappel beim 18:19 zunächst auf einen Zähler verkürzt und beim 21:21 (40.) ausgeglichen. "Wir spielten für unsere Möglichkeiten optimal. Danach machte sich bei uns allerdings wegen der fehlenden personellen Alternativen ein Substanzverlust bemerkbar."

Tore für Marburg: Jonas Schuster, Max Flothow (je 7), Lars Hornung (4), Julian Ingenbleek (3), Jan Ackermann (2), Arne Ackermann (1)

HSG Marburg/Cappel – TuS Vollnkirchen 21:38 (11:18)

"Die Mannschaft hat sich angestrengt und alles gegeben, am Ende gewann Vollnkirchen aber auch in der Höhe verdient", sagte Marburgs Co-Trainer Bernd Portjanow. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit verlief das Spiel ausgeglichen, ehe die Verletzung von Maik Wöhner einen kleinen Bruch darstellte. Vollnkirchen nutzte die Marburger Fehler konsequent aus und kam zu einfachen Toren.

Tore für Marburg: Jonas Schuster (7), Chris Syring (4), Lars Hornung (3), Julian Ingenbleek, Christian Rottmann (je 2), Maik Wöhner, Max Flothow, Sam Imani (je 1)

TSV Lang-Göns II - HSG Marburg/Cappel 15:33

Engagierter Auftritt beim wichtigen Auswärtsspiel

Von der ersten Spielminute an war zu spüren, dass die Gelb-Blauen gegen den Tabellennachbarn endlich wieder doppelt punkten wollten. Der letzte Sieg lag immerhin fast drei Monate zurück, damals gewann man ebenfalls auswärts in Lollar. Die Einsatz- und Kampfbereitschaft der HSG aus Marburg war auch der ausschlaggende Grund, warum die Heimmannschaft des TSV Lang-Göns von Anfang an einem Rückstand hinterherlief. Nach wenigen Minuten stand es bereits 6:1 für die HSG. Die Abwehr der Marburger stand endlich wieder äußerst sicher und der Marburger Rückraum mit Jonas Schuster und Max Flothow agierte sehr treffsicher. Zudem erwischte Alex Syring im Marburger Tor einen Sahnetag und brachte die gegnerischen Spieler fast zur Verzweiflung, unter anderem mit fünf von sechs (!!!) gehaltenen Sieben-Metern.
Zur Halbzeit stand es 8:15 und ein wenig errinnerte das Spiel an den üblichen Spielverlauf in der vergangenen Aufstiegssaison, wo die Spiele auch meistens bereits zur Halbzeit entschieden waren. Die HSG lies aber nicht nach und setzte auch in der zweiten Hälfte auf eine konzentrierte Defensive und schnelle Tore. In der Schlußphase zeigten dann die Nachwuchsspieler Sam Imani und Julian Ingenbleek sowie Roman Aprin ihr Können und spielten wie der Rest der Mannschaft sehr konzentriert und abschlussstark. Im Endeffekt stand mit 15:33 ein deutliches Ergebnis auf der Anzeigetafel. In den nächsten beiden Spielen gegen den Tabellenführer aus Vollnkirchen und den Fünften Dutenhofen/Münchholzhausen bekommt es die HSG allerdings mit Gegnern eines ganz anderen Kalibers zu tun.

Durch den Sieg zieht die HSG am vorher punktgleichen TSV Lang-Göns vorbei und dürfte nun nicht mehr in Gefahr geraten, auf einen der beiden letzten Tabellenplätze abzurutschen. Trotz einer verkorksten Saison ist damit das primäre Saisonziel, der Klassenerhalt, erreicht.

Für die HSG Marburg/Cappel spielten: Alex Syring; Jonas Schuster (10), Max Flothow (7), Christian Rottmann (4), Lars Hornung (3), Chris Syring (3), Maik Wöhner (2), Roman Aprin (2), Sam Imani (1), Ole Ackermann (1), Julian Ingenbleek, Arne Ackermann, Johan Grede, Henning Dippel

HSG Marburg/Cappel – HSG Hungen/Lich 26:28 (15:15)

Gut gespielt, trotzdem keine Punkte für die HSG

"Die Gäste waren im Abschluss zielgerichteter, sie wollten das Tor etwas mehr als wir", sagte Marburgs Co-Trainer Bernd Portjanow. Das Fehlen einiger Stammkräfte kompensierte Marburg mit A-Jugendspielern. "Sie spielten auch sehr engagiert. Insgesamt gab das Team sein Bestes im Rahmen seiner Möglichkeiten." Allerdings ließen die Marburger wieder viele gute Chancen liegen.
In einem guten Spiel wechselte die Führung häufig, aber nie hatte eine Mannschaft einen Vorsprung von mehr als zwei Treffern. Nach dem 15:15 zur Pause begann Marburg den zweiten Abschnitt stark, doch in der Schlussphase schlossen sie ihre Angriffe zu überhastet ab.

Für Marburg spielten: Alex Syring; Jonas Schuster (10), Christian Rottmann (5), Lars Hornung, Sam Imani (je 3), Henning Dippel (2), Ole Ackermann, Chris Syring, Maik Wöhner (je 1), Julian Ingenbleek, Roman Aprin, Arne Ackermann

HSG Nordeck-W./All./Lon. - HSG Marburg/Cappel 30:22 (12:11)

Marburg geht im Derby gewaltig baden

Die Geschichte dieses -aus HSG-Sicht höchst unerfreulichen- Spiels ist schnell erzählt: nachdem die Blau-Gelben von Trainer Uwe Schulz und "Co" Bernd Portjanow die spielerisch von beiden Teams sehr dürftige erste Halbzeit noch ausgeglichen gestalten konnten und mehrfach die Chance vergaben, sich um einige Treffer abzusetzen, brachen sie nach dem Seitenwechsel zunächst phasenweise und dann gegen Ende nahezu völlig ein.

"Rien ne vas plus" mochte sich manch mitgereister Marburger auf der Tribüne denken - es schien wirklich nichts mehr zu gehen! Das Bemühen kann man der Mannschaft indes nicht absprechen, dennoch bleibt zu konstatieren, dass in der entscheidenden Phase schlichtweg nichts zusammenlief, weder offensiv noch in der Abwehr. Einzig der treffsichere Henning Dippel zeigte so etwas wie Normalform - Bernd Portjanow fand nach dem Spiel deutliche Worte und sprach von einer "verkorksten Saison". Niemand mag ihm angesichts der regelmäßig offenbarten eklatanten Mängel widersprechen; den Gastgebern genügte in diesem Falle eine spielerisch und taktisch sehr biedere Leistung, aufgewertet allerdings durch leidenschaftlichen Einsatz und das Ausspielen der eigenen Stärken - diese gezeigte Griffigkeit und Beharrlichkeit genügte, um der HSG in den letzten 10 Minuten vollends den Schneid abzukaufen. Weiterlesen: 1. Herren: 30:22-Klatsche in Nordeck

TSV Kirchhain - HSG Marburg/Cappel 39:31 (20:16)

Keine Chance für HSG Marburg in Kirchhain

Niemand verliert gerne ein Handballspiel, eine Niederlage in einem Derby schmerzt entsprechend noch mehr als ein "normales" verlorenes Match. Daher kann es kaum verwundern, dass nach der Schlusssirene auf Marburger Seite fast ausschließlich lange Gesichter zu beobachten waren, während die Akteure des TSV Kirchhain sich vollkommen verdient vor schöner Kulisse feiern lassen konnten.
Laut Trainer Uwe Schulz und "Co" Bernd Portjanow lag der Hund speziell in der ungenügenden Abwehrarbeit begraben: den Gastgebern wurde es zu selten schwer gemacht, Treffer zu erzielen, immer wieder sorgten individuelle Aussetzer dafür, dass die Schwarz-Weißen in Lücken vorstießen, in welchen man auch einen Kleinlastwagen hätte parken können. So lag die HSG vom Anpfiff weg ständig im Hintertreffen, arbeitete sich zwar einige Male vielversprechend auf Schlagdistanz heran, brachte sich dann aber reihenweise selbst um den (möglichen) Erfolg - wie Mitte der zweiten Hälfte, als man durch schnelle Gegenangriffe nach Ballgewinnen auf Ausgleichskurs zu sein schien. Dazu kam, vermeintlich positiv für Blau-Gelb, dass -wie bereits im Hinspiel- TSV-Spielertrainer Müller nach grob unsportlichem Einsteigen im Gegenstoß gegen Ole Ackermann, der glücklicherweise unverletzt blieb, die rote Karte sah. Doch nahmen fortan die erfahrenen Pascal Oswald und Jan Lücker sowie der treffsichere Tom Mohr das Heft in die Hand und schaukelten den Heimsieg relativ locker und unaufgeregt nach Hause. Weiterlesen: 1. Herren: Herbe Schlappe im Derby

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